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Hartmut Wulf


Pro Mitglied, Hilchenbach

Der rote Haubarg

LEGENDE ZUR ENTSTEHUNG DES ROTEN HAUBARG

Als Beleg dafür, dass der Rote Haubarg für die Menschen in der Landschaft eine herausragende Rolle hat, mag gelten, dass mit dem Bau schon vor langer Zeit eine Legende verbunden wurde.
ARMER MANN, REICHE FRAU

Wo heute der »Rote Haubarg« steht, gab es einst nur ein kleines Häuschen, in dem ein armer junger Mann wohnte. Der hatte ein Auge auf seine Nachbarin geworfen, die Tochter eines reichen Schmiedes. Die junge Frau und deren Mutter hatten nichts gegen den jungen Mann, doch der Vater lehnte ihn als Schwiegersohn kategorisch ab: ein armer Mann, das war nichts für seine Tochter.
BIS DER ERSTE HAHN KRÄHT

Der junge Mann wandte sich in seinem Liebeskummer an den Teufel und verschrieb ihm seine Seele, wenn der Teufel ihm – noch bevor der erste Hahn krähte! – anstelle des armseligen Häuschens ein stattliches Gebäude mit 100 Fenstern bauen würde. Der Teufel ließ sich auf den Handel ein, riss in der nächsten Nacht das alte Häuschen ab, und der junge Mann konnte zusehen, wie der Teufel für den stattlichen Neubau Mauer um Mauer hochzog.
MIT DEM TEUFEL IM BUNDE

Erst jetzt wurde dem verliebten jungen Mann klar, worauf er sich eingelassen hatte, er bekam Angst und weckte im Nachbarhaus seine Angebete und deren Mutter. In seiner Angst wollte der junge Mann erst nicht eingestehen, was ihn so in Panik versetzt hatte, doch als die clevere Frau des reichen Schmiedes aus dem Fenster sah und den Teufel bei seiner Arbeit erblickte, da brachte sie den jungen Mann dazu, seinen Handel mit dem Teufel einzugestehen.
RETTUNG IN LETZTER MINUTE

Die weise Frau hatte genau zugehört: Bis der erste Hahn kräht, sollte das Haus fertig sein und dann würde die Seele des Verehrers ihrer Tochter dem Teufel gehören. Die Frau sprang aus dem Bett, rannte noch im Nachthemd in den Hühnerstall, schnappte sich ihren Hahn und schüttelte ihn so lange, bis das verdutzte Tier statt am frühen Morgen schon jetzt krähte. Das war Rettung in letzter Sekunde, denn der Teufel hatte bereits 99 Fenster in das fast fertige Gebäude eingebaut. Als der Teufel den Hahn krähen hörte, noch bevor das 100. Fenster eingebaut war, gab er auf und ergriff die Flucht. Der reiche Schmied überlegte es sich nun anders und willigte ein in die Hochzeit seiner Tochter mit dem nun gar nicht mehr armen Nachbarn.

Kommentare 7

  • Jürgen Guhlke 6. April 2014, 15:46

    Schönes Gebäude auch mit einem guten Bildaufbau festgehalten.
    MfG
    Jürgen
  • gre. 5. April 2014, 19:47

    Eine gelungene Aufnahme !
    .......ein interessantes Gebäude in dem wir vor vielen Jahren Kaffee getrunken haben.
    LG gre.
  • Schnuffelmama 4. April 2014, 22:23

    Schönes Motiv dieses wunderbare Gebäude, sehr gut in Szene gesetzt...tolle Bildschärfe, Farben und Licht. Liebe Grüße Rudi & Sigrid
  • DIWU 4. April 2014, 19:17

    Hallo Hartmut,
    wunderschönes Gebäude - toll in Szene gesetzt!!!
    Klasse auch Deine Erklärung dazu.
    LG, Dieter
  • Carlo Kirstowski 4. April 2014, 18:09

    Hast du nachgezählt. Sind es 99?
    Das Foto jedenfalls ist perfekt.
    Gruss Carlo
  • ErichS. 4. April 2014, 17:07

    Gschichtl!
    Das mit den 100 Fenstern geht sich gar nicht aus!
    Aber ein wunderschönes großes Haus mit Strohdeckung.
    Schönes Bild.
    Gruss Erich
  • Gabi Hampe 4. April 2014, 15:26

    Ein wunderschönes Gebäude. Super Aufnahme und BEA.
    LG Gabi

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Kategorie Motive
Ordner Nordfriesland
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Kamera Canon EOS 550D
Objektiv Canon EF-S 17-85mm f4-5.6 IS USM
Blende 8
Belichtungszeit 1/100
Brennweite 17.0 mm
ISO 200