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Was ist neu?

Karl Kraft


Pro Mitglied, Mainz

Der Ring

Hier sieht man den eisernen abgebildet.

Auf der Seite
http://www.petraschuster.de/nuernberg/geschichte/schoenerbrunnen.shtml
kann man folgende "Ring-Geschichte" (und mehr) nachlesen:

Der Messingring, der nahtlos in das eiserne Gitter eingeschmiedet ist, hat natürlich auch eine "sagenhafte" Geschichte, er soll so hineingekommen sein:

Der Meister Kuhn, der das Gitter um den Brunnen gebaut hat, hatte eine Tochter namens Margret, die von seinem Lehrling umworben wurde. Da er aber sein Kind nicht einem armen Burschen geben wollte, verbot er diese Werbung und warf ihn hinaus. Es soll so etwas gesagt haben wie: "Daraus wird ein für allem nichts! So wenig wird etwas daraus, wie du es fertig bringst, dass die Ringe am Brunnengitter sich drehen können!" Der Meister ging daraufhin auf Reisen und der Lehrling wollte beweisen, dass er etwas konnte und stellte den Ring heimlich her. Dann schnitt er ihn auf, fügte ihn ins Gitter ein, lötete, hämmerte und feilte so lange, bis man keine Nahtstelle mehr sehen konnte. Dann hat er die Stadt verlassen und kam nie zurück. Nachdem der Meister nun wieder nach Hause kam, sah er ein, dass er zu streng gewesen war. Er bedauerte den Rauswurf, und hätte den geschickten Lehrbuben gerne wiedergehabt und ihm auch seine Tochter gegeben, aber es war zu spät und die Margret weinte sich sich die Augen aus.
Der Sage nach soll eine junge Frau, die drei Mal an dem Ring dreht, sich übrigens ein Kind wünschen dürfen. Eine andere Sage sagt, eine Frau bekäme so viele Kinder, so oft sie an dem Ring drehe. Nach uraltem Volksglauben holte ja der Storch die neugeborenen Kinder aus dem Brunnen. Noch heute sieht man Paare, die kurz vorher im angrenzenden Rathaus getraut wurden, an dem Ring drehen.

Der Mythos geht aber noch weiter: Man sagt, dass der goldfarbene Ring an der süd-westlichen Seite im Gitter der Ring für die Touristen sei und der zweite, schwarze Eisenring an der nord-westlichen Ecke der Originalring.


Kommentare 9

  • E X P R E S S I O N 5. Januar 2006, 13:25

    eine sehr schöne Aufnahme von einer wunderbaren Handarbeit ...... da könnte ich ins Schwelgen kommen
    Isi
  • Pezi aus Wien 5. Januar 2006, 13:22

    Feine Arbeit. Und selbst Schmiedeeisen bringt fantastische Ergebnisse und es ist ein erhabenes Gefühl glühendes Eisen zu bearbeiten und ein Kunstwerk daraus zu machen.............lg.pezi
  • Katjuschka W. 31. Dezember 2005, 15:42

    Du hast da ein sehr kunstvolles Eisengitter entdeckt
    und vorzüglich abgelichtet. Macht neugierig, was genau
    dahinter zu sehen ist. Hier ein bescheidenes Detail von mir:
    Geheimis hinter der Pforte
    Geheimis hinter der Pforte
    Katjuschka W.
    Mit lieben Grüßen von Katjuschka
  • UweB 31. Dezember 2005, 12:58

    Schön abgelichtet und gut fotografiert. Text passt. Gruss Uwe
  • Adalbert Zwirchmayr 31. Dezember 2005, 1:48

    Sehr gut gesehen und Top abgelichtet mit einer Spitzeninfo. Klasse Karl!
    LG Adalbert
  • Alexandra G. 30. Dezember 2005, 23:34

    ;-) ich war heute am Hauptmarkt und habe ihn auch fotografiert *g*

    die Erklärung mit den Kindern kannte ich nicht *hüstel*
    gut dass ich heute nicht daran gedreht habe ;-)))
  • Heidi Schade 30. Dezember 2005, 21:54

    Gutes Detail, super präsentiert.
    lg, Heidi
  • Karl Kraft 30. Dezember 2005, 20:33

    @:Kurt from Switzerland: Danke für die Anmerkung.
    Das erstemal einmal, das hat aber nicht gegolten, da war ich noch Junggeselle. Als ich später mit meiner Frau dort war haben wir's gelassen, weil unser Sohn keine Geschwister haben wollte ;-)
    mfg, Karl
  • Karl Kraft 30. Dezember 2005, 20:13

    Weil ich so dusselig war und die Aufnahme aus Versehen gelöscht habe, ging folgende Anmerkung verloren:

    Autor : Antje Buder

    Großartige Perspektive -
    wirkt sehr interessant!

    Danke Antje

    mfg, Karl