Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Frank-Dieter Peyer


Pro Mitglied, Magdeburg

Der Maskenstein

im Hof des ehemaligen Augustinerrinnenklosters (1257-1810) in Marienborn/Sachsen-Anhalt.
Hintergrund unbekannt


Kommentare 8

  • Frank-Dieter Peyer 17. November 2013, 18:56

    @Günter
    nach dem ich in Osterwieck einen ähnlichen Stein gesehen habe wurde mir dazu erklärt das die Steinmetz Gesellen den Brauch hatten damit ihrem Meister zu verewigen. Wenn der Meister einen guten Lohn zahlte wurde er lächelnd dargestellt. Hat er hingegen gegeizt wurde er mir solchen Mundwinkeln wie hier verewigt.
  • Günter Mahrenholz 22. September 2013, 16:01

    @ Frank-Dieter, Selbstporträts innerhalb eines Gesamtwerkes kommen häufiger vor oder werden zumindest vermutet.
    Die Kunstgeschichte beschäftigt sich dabei meist nur mit "niveauvolleren" Werken. Es ist aber sicher nicht auszuschließen, das solche Werke auch im handwerklichen Bereich entstanden sind, die in der Entstehungszeit kaum als Selbstporträts erkannt wurden.
    Bekannte Porträts sind die des Peter Parler im Veitsdom oder die Figur von Adam Kraft in einer Nürnberger Kirche. Auch von Michelangelo und Riemenschneider werden Porträts in ihren Werken vermutet.
    Jüngeres Beispiel ist ein Selbstporträt im Bild "Frühbürgerliche Revolution in Deutschland" von Tübke.

    VG Günter
  • Klaus Degen 22. September 2013, 14:53

    Günter meint bestimmt AM mit den fallenden Mundwinkeln.....;-)

    lg Klaus
  • PAB 22. September 2013, 14:09

    Vielleicht war der Meister gerade zu Tisch und der Geselle wollte sich nur mal nen bisschen Luft machen :-D
    lG A. ;-))
  • Frank-Dieter Peyer 22. September 2013, 11:05

    @ Günter
    In wie fern kommen dir die fallenden Mundwinkel bekannt vor? Du hast recht, es ist ein Steinmetzzeichen. Die Kirchenführerin hatte ebenfalls vermutet das sich hier ein Steinmetz verewigt hat. Wenn ich mal davon ausgehe das er aus der aktiven Zeit des Klosters ist, kann ich mir allerdings schwer vorstellen das man als ausführendes Unternehmen die Freiheit hatte.. Ist dir Vergleichbares bekannt?
    Von der Blickrichtung her schaut er in Richtung der Marienkapelle.
  • Andreas Liwinskas 22. September 2013, 10:39

    Schöne Detailaufnahme !...LG Andreas
  • -Uwe- 22. September 2013, 10:07

    Hab ich noch nicht gesehen mal sehen ob Kay Infos dazu hat.
    Gruß Uwe
  • Günter Mahrenholz 22. September 2013, 7:50

    Hab ich noch nicht gesehen. Die fallenden Mundwinkel kommen mir aber irgendwie bekannt vor.
    Unter der Maske scheint ein Steinmetz-Zeichen zu sein. Nun kann man spekulieren. Ist es nur ein Tätigkeitsnachweis oder hat sich der Steinmetz, vielleicht in Personalunion als Baumeister, hier verewigt.

    VG Günter

Schlagwörter

Informationen

Kategorie Motive
Ordner Kirchen
Klicks 273
Veröffentlicht
Lizenz

Exif

Kamera NIKON D600
Objektiv 24.0-85.0 mm f/3.5-4.5
Blende 10
Belichtungszeit 1
Brennweite 75.0 mm
ISO 100