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World Mitglied, Berlin

Der Kino- und TV-Regisseur Edgar Reitz

Frankfurter Buchmesse 2013

Kein anderer Regisseur hat die Generationen-Chronik einfacher Menschen so fesselnd und authentisch erzählt wie er.
Seine unendliche Geschichte "Heimat" (1982 – 2004) aus dem provinziellen Hunsrück war vom 1. bis zum 30. Schwarzweiß-Teil ein Straßenfeger.
Auch in denjenigen Regionen der DDR mit "Westempfang" wurde die TV-Serie gern gesehen.

Seit dem 3. Oktober 2013 ist "Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht" im Kino zu sehen.
Der Film thematisiert die Massenauswanderung aus dem Hunsrück nach Brasilien von 1840 bis 1843, also ca. 80 Jahre vor der TV-Chronik.
Im Mittelpunkt steht ein Bauernjunge, der davon träumt, in Südamerika ein neues Leben zu beginnen.

Wie die Fernsehserie drehte Reitz natürlich wieder in Schwarzweiß, allerdings mit gelegentlichen Farbakzenten im Bild.
Als Beispiel schilderte er auf dem "blauen Sofa" ein extra für den Film angebautes Flachsfeld, das naturgemäß nur an einem einzigen Tag blüht.
Die hellblauen Blüten werden am nächsten Tag vom Wind verweht und gehen in Schneegestöber über, als Metapher für das leidvolle, harte Leben.

Die Arbeit an dem Film dokumentierte Reitz in seinem reich bebilderten "Filmbuch", das er auf der Buchmesse vorstellte.
http://www.amazon.de/Chronik-einer-Sehnsucht-pers%C3%B6nliches-Filmbuch/dp/389472868X
Die schönen Beine gehören übrigens der ARTE-Redakteurin Marita Hübinger.
http://www.das-blaue-sofa.de/ueber-das-blaue-sofa/die-moderatoren/marita-huebinger

Kommentare 4

  • Foto-Nomade 16. Oktober 2013, 22:06

    Wo-wer-wohin-schaut.
    Ich schaue, muss ja keiner glauben, dem Kameramann über die Schultern auf den Monitor.
    Kannste glauben. :-)
    ~
    Danke zu
    OT.T
    OT.T
    Foto-Nomade

    ~
  • Andreas E.S. 16. Oktober 2013, 21:26

    Die Filme von Edgar Reitz erstem 13. teiligen Werk die Heimat haben mich ganz besonders beeindruckt, da ich die besondere authentische Atmosphäre sehr gut nachvollziehen konnte. Von 1946 an besuchten wir einen Onkel mit seiner Familie, der durch den Krieg in den Hunsrück geraten war. Wir erlebten genau den geheimnisvollen Hunsrück, den Edgar Reitz dargestellt hat. Dazu kommt, dass der Ort Schabbach der Wohnort meiner Cousinen ist. Die auch als Statisten mitgespielt haben. Ich habe leider den neuen Film noch nicht gesehen. Dessen Drehort ich auch sehr gut kenne.
    VG Andreas
  • Foto-Nomade 16. Oktober 2013, 1:27

    Wo-wer-wohin-schaut.
    Ich schaue, muss ja keiner glauben, dem Kameramann über die Schultern auf den Monitor.
    Kannste glauben. :-)
    ~
    Danke zu
    HOT
    HOT
    Foto-Nomade

    ~
  • G. H. H. 15. Oktober 2013, 23:58

    dir die beine von frau hübinger (in unfeinem schuhwerk übrigens), mir das zweite bild, dieter! das gefällt mir sehr gut!

    gabY

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Exif

Kamera SLT-A35
Objektiv Tamron 18-200mm F3.5-6.3
Blende 6.3
Belichtungszeit 1/160
Brennweite 200.0 mm
ISO 1600