Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Simbelmyne (GDT)


Basic Mitglied, Mandelbachtal

der jägerpfuhl auf dem hölschberg

An der Stelle, an der sich auf dem Höhenrücken des Hölschbergs zwischen den Orten Biesingen, Aßweiler, Erfweiler-Ehlingen und Rubenheim heute das Hochmoor "Jägerpfuhl" liegt, befand sich in grauer Vorzeit das Haus eines unchristlichen wilden Jägers, der weder Gott noch Teufel fürchtete. Dieser wilde Genosse erlaubte sich allerlei Dinge, die gemeinhin verboten waren, unter anderem Jagden zu unüblichen Zeiten.

Bei einer dieser Jagden hatten er und seine Jagd- und Saufgenossen eines Abends 99 Hasen geschossen, und den hundertsten Hasen wollte er unbedingt auch noch schießen; er traf ihn aber nicht. Zornig ging daraufhin zurück in sein Haus und holte eine geweihte Kugel, lud sein Gewehr damit und stieß den Fluch aus: "Wenn diese Kugel nicht trifft, so soll mich der Teufel holen und mein Haus in den Boden fahren."

Er legt an, schießt, und es gibt einen lauten Knall - die Kugel verfehlt ihr Ziel, der Hase hoppelt weiter --- und das Haus bricht in sich zusammen und begräbt den wilden Jäger mit all seinen Jagdgenossen unter sich.

Dort, wo des Jägers Haus stand, liegt heute ein kleines Moor, um das sich seit altersher eine Reihe von Legenden und Erzählungen ranken, die besonders in der düsteren Jahreszeit ihre schaurig-unheimliche Kraft entfalten.

Der wilde Jäger aber findet zur Strafe für sein schändliches Tun keine Ruhe. Er muss in der Andreasnacht (der Nacht zum 30. November) im Wald auf dem Hölschberg als Umgänger sein Seelenheil suchen.

(Nacherzählung von Rudi Kleinpeter)

Quelle: http://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=497

zum Bild: HDR-Pano aus 6 Hochkantaufnahmen mit 18mm Weitwinkel
nach unten und oben würde dem bild etwas mehr platz gut tun, leider hatte ich aber ein gestrüpp im rücken ;-((

Kommentare 12

  • Marita Calmer Stalljohann 7. April 2013, 0:25

    Magic!!!
  • Wehlack Gerd 22. März 2013, 23:52

    Stimmung pur. Einfach Klasse!
    Gruß Gerd
  • Horst Avemaria 22. März 2013, 17:32

    ^OO^ ! ! !
    vg horst
  • Elisabeth Bach 22. März 2013, 13:31

    Düster und geheimnisvoll, das mag ich sehr!
    Liebe Grüße
    Elisabeth
  • ubar 12. März 2013, 22:37

    Finde ich ganz toll, das Bild! Ich fahr' da so oft vorbei und bin noch nie auf den Gedanken gekommen dort mal nachzusehen.Auch die ausführlich Anekdote finde ich passen und gut.
    BG, Uwe.
  • Thesmi 12. März 2013, 1:55

    Tolles Landschaftsfoto.
    Sehr schön in HDR - Technik bearbeitet.
    Dazu ein wunderbarer Beitext.
    L.G. Harald
  • Robert Hatheier 10. März 2013, 8:12

    Eine exzellente Stimmung zeigst du hier. Wunderbar aufgenommen.

    Schönen Sonntag
    Robert
  • Maria J. 9. März 2013, 12:41

    Aus dem Bild hast du eine Menge herausgeholt!
    Sieht höllisch gut aus ... ;-)
    LG Maria
  • Jim Quakenbush 8. März 2013, 16:55

    "...schaurig ist´s übers Moor zu gehen."

    Beeindruckendes Bild!

    VG Armin
  • Birgit Presser 8. März 2013, 15:10

    Sehr schöne Arbeit!!!
    Durch das HDR ist es noch unheimlicher!!
    LG,Bibi
  • Uwe Engel 8. März 2013, 13:29

    Das HDR wirkt hier richtig gut! Klasse, diese düstere Stimmung, die optimal zur Landschaft passt.

    Gruß
    Uwe
  • Reinhard L. 8. März 2013, 10:46

    O, schaurig ist’s, übers Moor zu gehn.
    Wenn das Röhricht knistert im Hauche!

    Dein Foto beweist das sehr anschaulich.

    LG Reinhard