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Der Eingang zur Sebalduskirche

Der Eingang zur Sebalduskirche

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Petra Schuh


Pro Mitglied, Leverkusen

Der Eingang zur Sebalduskirche

in Nürnberg.
Ich frage mich immer noch, wieso der Gekreuzigte kopfüber in Sandstein gehauen über der Tür hängt...
Weiß jemand Antwort?

Kommentare 8

  • Petra Schuh 11. November 2007, 14:52

    @Nebelmorgen:
    Auch die ehrwürdige alte war mal neumodische Architektur... ;-))
  • Nebelmorgen 10. November 2007, 15:03

    neumodische architektur... da soll noch mal einer verstehen, warum man damit die ehrwürdige alte Architektur verschandelt.
  • EMK 10. November 2007, 10:40

    Klasse Motiv, toll in Szene gesetzt! Sehr interessant auch die Erläuterung zum Bild in den Kommentaren!

    VG, Michael
  • Bettina Stein 10. November 2007, 8:49

    Erst hab ich an die Tarot- Karte "der Gehängte" gedacht, aber das kann ja nicht ganz sein. Ich finde allerdings diese künstlerische Verschmelzung zwischen alt und modern sehr gelungen!
    Hast Du super abgelichtet!
    LG Bettina
  • Petra Schuh 9. November 2007, 22:13

    Herzlichen Dank, Klaus.
    Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich es tatsächlich vergessen hab, dass es Google gibt. *lach* Passiert mir selten...

    @Thorralf:
    Fremdkörper - ja. Vor allem deshalb, weil es moderne Gestaltungen an alten Kirchenportalen so selten gibt. Dadurch immerhin ein ziemlich aggressiver Blickfang, wie ich finde. Jedenfalls hat mich diese Skulptur länger als geplant vor der Tür festgehalten. Drinnen musste ich erst mal vorsichtig die Kamera trocknen. ;-)
    LG, Petra
  • Klaus Kalb 9. November 2007, 22:00

    Hallo,

    Das hat mich jetzt auch mal interessiert, vor allem, weil mir dieses moderne Portal an St.Sebald noch nie aufgefallen ist. Meine schlauen Bücher schweigen sich aus, aber man kann ja im Internet suchen.

    Und ich habe etwas gefunden, unter http://www.sebalduskirche.de/index.php?id=110

    Da steht:

    1988 bis 1991 gestaltete der Nürnberger Bildhauer Heinz Heiber (1928–2003) zunächst das nordwestliche, ursprünglich leere romanische Bogenfeld und dann auch die Türen selbst. Er nahm das klassische mittelalterliche Portalmotiv des Weltgerichts auf und setzte es mit zeitgenössischen Ausdrucksformen um. Im Unterschied zu klassischen Darstellungen mit dem Weltenrichter Christus bildet seine Werkgruppe ab, wie Christus bei seiner Ankunft sämtliche Grenzen überwindet. Er durchbricht den Türstock und stürzt dem Tod entgegen. Dessen Handlanger, die vier apokalyptischen Reiter, die alles unter sich begraben, verweisen einerseits auf seine Erfahrungen in Krieg, Gefangenschaft und Vertreibung, andererseits auf die berühmte Darstellung Albrecht Dürers, der in St. Sebald getauft wurde, geheiratet hat und in die Kirche gegangen ist.
  • AliceWonderland 9. November 2007, 21:05

    Hab schon gegoogelt, leider nichts gefunden. Vielleicht hängt es mit der Zerstörung und dem Wiederaufbau zusammen?
    Auf jeden Fall ein interessantes Stück Architektur!
    LG Alice
  • Ilse Bartels 9. November 2007, 19:40

    Da kann ich dir auch nicht helfen. Ist vielleicht eine katholische Kirche. Ich kenne so etwas nicht, aber es ist eine feine Arbeit.
    LG. ILse