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Klaus H..


World Mitglied, Leverkusen

~ Der Decke Pitter ~

Die St. Petersglocke (im Volksmund: Dicker Pitter, auf Kölsch: Decke Pitter genannt) ist die Glocke 1 des Kölner Domgeläuts. Sie wurde 1923 von Heinrich Ulrich in der Glockengießerei in Apolda gegossen und ist im Glockenstuhl des Südturmes aufgehängt. Mit ihrem Gewicht von rund 24.000 kg (Klöppel: ≈600 kg) und einem Durchmesser von 322 cm ist sie die größte, an geradem Joch aufgehängte, freischwingend läutbare Glocke der Welt.

Vorläufer der Petersglocke war die 1875 gegossene „Kaiserglocke“ oder „Gloriosa“, welche mit 27.180 kg noch schwerer war als die Petersglocke. Im Jahr 1918 – während des Ersten Weltkriegs – wurde sie wieder eingeschmolzen, da ihr Ton nicht zum Geläute passte und die Glocke zur Herstellung von kriegswichtigem Material gebraucht wurde.

Der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer und Karl Joseph Kardinal Schulte setzten sich dafür ein, dass Köln einen Ersatz für die Kaiserglocke bekam. Zuerst wollte niemand die neue große Glocke gießen. Zahlreiche Glockengießer aus ganz Europa passten – das Risiko war ihnen zu groß, der Fall der misslungenen „Kaiserglocke“ war noch in allzu guter Erinnerung. Schließlich erklärte sich am 31. März 1922, nach der Anforderung des Metropolitankapitels des Domes, der Glockengießermeister Heinrich Ulrich im thüringischen Apolda bereit, den Auftrag anzunehmen.
Quelle: Wikipedia.de

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