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Sabine Luckner


Free Mitglied, Santiago

Der Berg ruft...

... ueber 40 chilenische Soldaten rief der Berg zu sich und die zur Uebung ausgerueckten Soldaten erfroren in den Anden...

Die Temperaturen in der Ungluecksregion 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago lagen bei 20 Grad unter Null, hinzu kamen heftige Winde und starker Schneefall.

Die Soldaten gehoerten zu einer Einheit von insgesamt 433 Mann, die am Mittwoch bei einem Marsch über 25 Kilometer in der Region des 2985 Meter hohen Vulcans Antuco in einen Schneesturm geraten waren. Besonders gefuerchtet ist der "weiße Wind" mit Orkanböen und starken Schneefällen.

Noch immer sucht man nach Ueberlebenden, aber die Hoffnungen sind sehr gering... die Wege des Herrn sind unergruendbar...

Stgo, 23.Mai 2005

Kommentare 7

  • Rudolf Schmid 28. Juli 2005, 9:33

    Hmm, an solche Dinge sollte man denken, wenn man auf dem Gipfel steht und sich frei fühlt, oder wenn man einen Berg zum Rentnerhügel erklärt, oder sich sicher fühlt, weil der Berg voll in die Vernutzungsmaschinerie integriert ist..., die armen Jungens.
    vg
    rsc
  • Armin Kr. 26. Mai 2005, 16:40

    das Foto illustriert hervoragend Deine Gedanken, speziell wie Du sie nochmals ergänzend aufgeschrieben hast.
    lg
    Armin (der gern an Chile denkt)
  • Freemember 001 25. Mai 2005, 23:27

    ich denke, das ist ein grund mehr, die armee abzuschaffen. sinnlos menschen sterben zu lassen gehört dort ja dazu.
    lg
    tom
  • Sabine Luckner 25. Mai 2005, 21:02

    Auf das Politische moechte ich gar nicht eingehen - ich denke viele
    Dinge sind nicht so, wie sie scheinen und wir duerfen nicht vergessen,
    dass wir -wie fast immer- nur die eine Seite kennenlernen, naemlich
    die der Reporter und der Sensationslust... wir koennen uns da nicht
    herausnehmen zu urteilen...

    Mir ging es mehr darum, wie klein wir doch eigentlich sind und wie
    ueberwaeltigend die Natur ist.... denken wir da an den Eisberg der
    Titanic, das Tsunami vergangenen Jahres in Asien, Pompeji unter Lava
    und Asche begraben, das Erdbeben in Mexico 1988.... und nun der weisse
    Wind... die Natur in all ihrer Macht....

    Rückhalt
    --------
    angelehnt
    an den Himmel

    fällst du nicht
    ins Nichts

    o.N.
  • Sofia Lorenzo 25. Mai 2005, 19:25

    Interassantes Bild, die story auch. Gefällt mir!
    LG
    Sofia
  • Werner M. 25. Mai 2005, 5:45

    erst schien das alles weit entfernt, es kommt mit deiner Hilfe nun doch näher, das Unverständnis über derlei Aktionen. Berge haben, speziell in der weißen Jahreszeit, nunmal ihre Tücken, befehlshabende Menschen aber offenbar auch...

    lg Werner
  • Klaus Kieslich 25. Mai 2005, 4:01

    Gut,das Du diese Situation thematiesiert hast.....aus der Berichterstattung höhrt man ja nichts gutes über den Millitärdienst in Chile !Und diese menschliche Katastrophe scheint den Berichten Recht zugeben.
    Gruß Klaus

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