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Denny_3

http://www.fotocommunity.de/blog/agora-bilddiskussion-intensiv

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Hier werden destruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum, die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

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2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns (Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net) vorher sendet.
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Kommentare 13

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 23. September 2016, 19:49

    Der Fotograf AR-PHOTOGRAPHY bedankt sich und schreibt:

    ""Ich freue mich über die vielen und hilfreichen Kommentare und Verbesserungsvorschläge und bedanke mich bei jedem einzelnen von euch für die Beschäftigung mit meinem Foto. Auf meiner fc Seite könnt ihr euch gerne noch weitere Bilder aus diesem Shooting anschauen.

    Ein paar ergänzende Worte noch zu den Gitterstäben:

    Die Gitterstäbe sind tatsächlich echt. Beide Stangen sind VOR dem Model und nicht dahinter. Es wurde nichts in Photoshop eingefügt oder übermalt (weiß ehrlich gesagt auch nicht so richtig was damit gemeint ist). Jedenfalls kommt der Effekt der Verjüngung der linken Stange dadurch zustande, dass der Hintergrund sich von fast schwarz nach fast weiß im Verlauf von oben nach unten ändert. Dadurch wird der weiße Rand um die Stange im unteren Teil des Bildes durch das weiße Hemd dahinter überdeckt und erzeugt somit den Eindruck eines sich nach unten verjüngenden Baseballschlägers. Das trifft ebenso auf die rechte Stange zu und erzeugte hier den Eindruck als ob sich die Stande hinter dem Model befand. Tat sie aber nicht. Zudem sind beide Stangen vollkommen gleichmäßig in ihrem Durchmesser. Tut mir leid, aber da ist der ein oder andere einer optischen Täuschung auf den Leim gegangen. Was bleibt ist die Tatsache dass die Stange tatsächlich etwas stört bzw. irritiert. Auf so etwas muss ich in Zukunft besser achten.

    Ein schönes Wochenende an Alle."

    Danke & schöne Grüße,
    Alex"
  • Michael Waitz 21. September 2016, 0:35

    "Beim Bildaufbau war mir wichtig, dass sein Gesicht exakt von den beiden Gitterstäben im Vordergrund eingerahmt wird und rechts noch etwas von dem Fensterrahmen zu erkennen ist."

    Warum sind sie dann nicht präsenter und fügen sich in eine Schärfenebene des Bildes ein? Der rechte Stab ist übrigens hinter dem Model, also nicht im Vordergrund... De facto sehen sie aus wie mit Photoshop vermalt, gilt auch für den Hemdkragen links. Der ist mit dem dünneren Teil des Baseballschlägers vermalt. Der Bearbeiter hat dabei auch noch eine echt unrealistische horizontale Kante im Hemd links unten erzeugt um am Kragenansatz zu basteln. Sieht man auf guten Bildschirmen. Schade. Es hätte ja ein Portrait mit Baseballschläger und Gitterstab werden können.
    Wenn man mit Optik fotografiert.
  • elstp 20. September 2016, 21:05

    Frage von @ed gonzales..“.sehe ich die charakterstudie eines interessanten menschen oder sehe ich einen menschen als fremdbestimmtes model und somit als vehikel einer fotografischen idee...?

    Es scheint mir, als sollte mit dem Portrait ein Klischee entstehen, also eine Darstellung, die hier z.B. die bei Rembrandt haeufiger dargestellten Maenner typisiert - wobei Denny zwar einen Namen traegt, aber als Modell austauschbar waere.
    Ein Portrait muss nicht notwendigerweise einen bestimmten Menschen darstellen, es kann auch eine Charakterrstudie sein, die eine Stimmung beschreibt, oder eine Lebenssituation. Urspruenglich zeigten Portraits meistens den Status der dargestellten Person, Herrschaftssymbole waren z. B. wichtiger als die Aehnlichkeit mit der dargestellten Person, was aber bei Rembrandt nicht zutrifft.

    Es ist nicht moegllich, aus einem Bild den Charakter, die Liebens- bzw. Hassenswuerdigkeit eines Menschen definitiv zu lesen, von diesem Wunsch muessen wir Abstand nehmen. Wir sehen in Bildern (noch viel mehr als in der Realitaet) den Menschen, den wir zu kennen glauben; geschlossen aus irgendwelchen Merkmalen an ihm, die uns an Bekanntes erinnern. Auch deshalb gehen die Ansichten ueber einzelne Menschen so oft auseinander.
  • Clara Hase 20. September 2016, 13:17

    das portrait an sich gefällt mir auch sehr,
    aber es wäre wünschenswerter gewesen, die Unschärfe vorne also der "Rahmen" und das scharfe rechts weiter hinten wäre unschärfer. also gewechselt.
    Nun ist das ja mit den augen und das darauf scharfstellen so eine Sache - Blende 2 liesse sich noch verlängern und die Zeit verkürzen - ein Wimpernschlag mag verwuschen, aber ob 500stel dazu richtig sind?
    Es entsteht mir nämöich der Eindruck, er gehe zurück, statt dass er herauskommen möchte.
    Und, der Schatten auf dem linken auge wäre auch besser erklärbar wenn der Rahmen dort scharf wäre.(es ist natürlich das rechte Auge in echt - beziehe mich hier auf fotoseite)
  • Ursula F. 19. September 2016, 15:31

    Ohne Zweifel ein eindrückliches sw Portrait einer intressanten Persönlichkeit! Was mich pers. stört sind diese Stangen. Wenn ich nur dieses Bild sehe und den Text dazu ausblende, weiss ich ja nicht was der Fotograf damit aussagen wollte. Zudem befremdet es mich dass die linke Stange unten "schärfer und schmaler" ist wie der obere Teil dieser Stange.Bin kein Profi in Sachen Portrait, jedoch mein Eindruck wenn ich dieses Bild betrachte.
    Gruss Ursi
  • Cadio P 18. September 2016, 18:45

    Auch mich beeindruckt dieses ausdrucksstarke Portrait. Die vorangehenden Schreiber haben schon vieles zum Ausdruck gebracht, wofür mir die Worte fehlen würden und sie haben mich auf Dinge aufmerksam gemacht, die mir auf Anhieb nicht so aufgefallen sind. Ich werde mich daher nur zu Details äussern.
    Gitterstäbe: sie sind sehr hell. Ich würde sie vermutlich leicht abdunkeln. Würde man die rechte Stange entfernen, würde man sich fragen, was die linke im Bild soll. Ich würde sie also lassen.
    Fensterrahmen: Die scharfe Darstellung und die Helligkeit des Rahmens ziehen die Aufmersamkeit sehr stark zu diesem Element. Würde der Rahmen leicht in Unschärfe gelegt, bliebe der Blick beim Portraitierten.
    Hemd: Auf meinem Bildschirm erscheint einePartie des Hemdes in ausgefressenem Weiss. Diese liesse sich vielleich noch minimal nachdunkeln.
    LG Cadio
  • elstp 17. September 2016, 21:18

    Ich sehe ein Bild, das in unserer modernen Zeit einen Mann zeigt, der zu Rembrandts Zeiten hoch genug gestanden haette, um von ihm gemalt (und bezahlt) zu werden.
    Das scheint auch der Absicht des Autors zu entsprechen, denn er hat sich bei der Auswahl der location einen Raum gesucht, der - wie seinerzeit normal - ohne kuenstliches Licht auskommen musste. Selbst in der Abteilung 'Flämisches Leben' eines Museums haette er diesen Eindruck kaum erzeugen koennen.
    Mein erster Eindruck, der auch immer wieder hochkommt, war allerdings, das die Gitterstaebe einen Gefangenen zeigen. Das gibt dem Portraitierten etwas Tragisches, und das passt weder zur Absicht des Autor noch zum Gesichtsausdruck des Mannes.

    Ich bewundere die Faehigkeit, ein fotografisches Ergebnis so planen zu koennen. Und ich fuege hinzu, dass ein Aufgreifen damaliger Malkunst durchaus auch einen 'Verweis' auf die heutigen Standards erlaubt. - Seit Wolfgang Beltracchi, der Kunstfaelscher, unter seinem eigenen Namen die Arbeiten vieler Maler aller Epochen fortsetzt, koennte es eine Herausforderung fuer die Fotografen sein, in aehnlicher Weise zu experimentieren - und der Autor des Bildes scheint sie aufgegriffen zu haben. (Sorry, mehrere fehhlende Worte mussten ergänzt werden. 20.9.16, 14:00. Uhr)
  • tibbing1 17. September 2016, 18:42

    Ein eindrucksvolles Porträt eines sehr interessant wirkenden und präsenten Mannes mit fotografisch bestens umgesetzten „Licht- und Schattenseiten“ .
    Die fast mittige Teilung des Bildes und damit auch die Teilung des Gesichtes des Porträtierten in eine „dunkle Seite“ mit ausgeprägten Mimikfalten und eine „hellere Seite“ mit strahlendem Auge, was den Porträtierten jünger wirken lässt, finde ich nicht nur fotografisch, sondern auch inhaltlich außerordentlich gut gelungen und umgesetzt. Hier bleibt noch ausreichend Spielraum für individuelle Interpretationen.
    Die „Dualität“ setzt sich auch in der Umgebung weiter fort, genauer in den " weich gezeichneten" einrahmenden Gitterstäben und im Gegensatz dazu, die rechte kontrastreiche und harte Begrenzung durch den Fensterrahmen.
    Der Fotograf hat, da schließe ich mich den Vorrednern an, aus fotografischer Sicht alles richtig gemacht. Ort, Zeit und Lichtverhältnisse und die abschließende Bearbeitung sorgfältig bedacht und ausgewählt und zudem großes Glück gehabt, dass „der Mann“ zum Shooting überredet werden konnte :-). Eine ausgezeichnete Fotoarbeit.
  • Mr. Brighter 17. September 2016, 17:28

    Meisterhaft***
    Gerne schließe ich mich den Ausführungen meiner Vorredner an.
    Gruß
    Mr. Brighter
  • Marcus Lippert 17. September 2016, 10:41

    Sehr schönes Portrait! Die Umsetzung in schwarzweiß erscheint genau richtig. Ich mag Portraits im Querformat und schieße sie auch häufig so. Aufgrund der vielen vertikalen Linien frage ich mich aber, ob das Hochformat nicht angebrachter gewesen wäre. Auch die vom Autoren genannten Primärelemente Augen und Bart liegen ja auf einer vertikalen Achse, so dass eine Leserichtung des Bildes in vertikaler Weise wohl flüssiger bzw. dynamischer wirken würde. Das leichte Querformat des Bildes im Zusammenhang mit der Tatsache, dass der rechte Fensterrahmen relativ scharf abgebildet ist und dadurch visuelles Gewicht hat, zwingt meinen Blick in eine Horizontale, bleibt aber an den Gitterstäben hängen. Daher denke ich, dass beim Querformat der rechte Gitterstab zuviel des Guten ist. Der linke hätte gereicht. Und dann noch ein klein wenig mehr Abstand zwischen Stab und Gesicht. Zuviel Rahmung tut nicht jedem Motiv gut. Der Blick ist durch den Kontrast des Bildes und die Tatsache, dass die abgebildete Person zweifelsfrei als Hauptelement zu erkennen ist, ausreichend gelenkt. Und Tiefe kommt durch die sehr schöne Beleuchtung ins Bild.

    Zur erwähnten Drittelregel: Irgendetwas liegt natürlich bei jedem Bild auf einer Drittellinie oder deren Schnittpunkte. Und wenn es der negative Raum ist. Dass es hier der Übergang Schulter/Stange ist, ist völlig egal. Beides sind schließlich keine Hauptelemente. Die Balance wird in diesem Bild ja nicht durch die Drittelregel hergestellt, sondern das Hauptelement Gesicht wird durch den rechten Fensterrahmen, der durch seine Schärfe ein hohes visuelles Gewicht erhält, hergestellt. In diesem Bild spielen meines Erachtens Drittelregel, Goldener Schnitt oder Fibonacci-Sprirale keine Rolle, auch wenn die Augen des Models auf einer solchen Linie liegen mögen. Die Balance beeinflusst das aber kaum.

    Grüße
    Marcus
  • Dirk J und so weiter 17. September 2016, 7:11

    Das was du wolltest hast du gut umgesetzt! Tönung, Kontraste und Schärfe gefallen mir, auch Winkel des Kopfes inkl der Schatten. Mich stört aber die rechte Stange, da zu viele vertikale Linien. Ohne diese, gäbe es mehr "Luft" und Asymmetrie und der Kopf würde wohl noch besser zur Geltung kommen. Aber das was du wolltest, hast du sehr gut umgesetzt. Glückwunsch!
    Wie immer, nur meine Meinung ;-)
    Grüße, dirk
  • Agora Bilddiskussion intensiv 16. September 2016, 20:44

    Der Fotograf schreibt:

    "Denny habe ich bei einer Hochzeit kennengelernt und war von seiner Erscheinung damals so beeindruckt, dass ich ihn zu einem Shooting überreden konnte. Vor allem seine Augen und sein markanter Bart ergeben meiner Meinung nach eine überaus interessante Erscheinung.

    Das Bild ist in einem alten verfallen Hafengebäude entstanden. Beim Licht handelt es sich nur um natürliches Land, welches durch ein offenes Fenster schien und ein wenig durch einen silbernen Reflektor verstärkt wurde. Dabei sollte die zum Fenster gewandte Gesichtshälfte schön ausgeleuchtet sein und die abgewandte Gesichtshälfte teilweise im Dunkeln liegen. Eigentlich war der Plan den Reflektor so auszurichten, dass auf der Fenster abgewandten Gesichtshälfte ein Rembrandt-Licht entsteht. Das ist uns leider nicht wirklich gelungen, war aber auch den sehr beengten Verhältnissen und dem Sonnenstand geschuldet. Aber Übung macht ja, bekanntlich den Meister.

    Beim Bildaufbau war mir wichtig, dass sein Gesicht exakt von den beiden Gitterstäben im Vordergrund eingerahmt wird und rechts noch etwas von dem Fensterrahmen zu erkennen ist. Die Gitterstäbe sollten dabei dem Bild mehr Tiefe geben und gleichzeitig den Blick auf das Gesicht lenken. Ansonsten folgt der Bildaufbau der Dreidrittel Regel, wobei der rechte Gitterstab zusammen mit der zur Fenster gewandten Schulter auf einer vertikalen Drittelgrenze liegt. Bei der Bearbeitung habe ich mich für eine sehr kontrastreiche Bearbeitung entschieden, um seine männliche Erscheinung noch mehr zu betonen. Zusätzlich habe ich noch eine Körnung hinzugefügt, um den Eindruck eines alten Analogfilms zu simulieren. Ich hoffe es gefällt dem ein oder anderen und ich freue mich schon auf eure Verbesserungsvorschläge."

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Exif

Kamera E-M1
Objektiv LEICA DG NOCTICRON 42.5/F1.2
Blende 2
Belichtungszeit 1/500
Brennweite 43.0 mm
ISO 100

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