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Was ist neu?

Ralf1957


Pro Mitglied, Braunschweig

Den hätte ich auch gern ;-)

Ein Pharao nach einer Schlacht mit den Hethitern, in dem er einen Arm und ein Bein verloren hat.
Er soll "danach" ungeheuer fruchtbar gewesen sein und ca. 300 Kinder gezeugt haben, daher diese Darstellung .
Warum haben ihm die Frauen sonst so gehuldigt?
Aufgenommen im Tempel von Luxor mit Olympus C-960, hatte meine 400D wegen Angst um Sandschäden im Hotel gelassen, schade.
Nachträgliche Bildbearbeitung traue ich mir noch nicht zu , mache ich später mal.

Kommentare 4

  • Monika Jennrich 21. März 2009, 21:35

    Moin , Moin Ralf,
    ich habe dieses Foto schon vor einer Weile angeschaut und schreibe erst jetzt etwas dazu :-)
    Die Aufnahme ist Dir sehr gut gelungen, deutlich sind die Inschriften und das Relief zu erkennen.

    Als ich die Erklärung von Eurem Reiseleiter gelesen habe, mußte ich erst einmal laut lachen :-)))
    Fantasie hat er ja, daß muß man ihm zugestehen!

    Allerdings, ist es nicht traurig, was die Reiseleiter oft (nicht alle) für einen Müll erzählen ?
    Sie vergessen, daß es auch Besucher gibt, die gerne wirklich wissen möchten, was dort zu sehen ist.
    Dafür bekommen die Führer auch noch Geld !

    Frank hat Dir ja schon gut erklärt was dort zu sehen ist.
    Seine Erklärung ist auch soweit korrekt!
    Die Gestalt hat der Gott von Min.
    Oft muß man aber dazu die Inschriften ein wenig lesen, weil nicht alles was bildlich dargestellt auch dem so ist.
    Die Götter verschmelzen oft ineinander und nehmen die Eigenschaften eines anderen Gottes an.
    Hier ist es der oberste Ortsgott Amun, der symbolisiert, daß er auch Eigenschaft des Min besitzt.
    Er hat die Ithyphallische Form des Min angenommen.
    Diese Ithyphallische Darstellungen stehen für Fruchtbarkeit des Landes und auch der Menschen.
    Auch im antiken Griechenland finden wir ähnliche Darstellungen, die übergroße Phallusabbildungen als Fruchtbarketssymbolik.

    Den namen des Gottes kannst Du übrigens auch lesen.
    Schau mal oben recht an der Federkrone ... die ersten 4 Zeichen.
    Du siehst dort als erstes Zeichen (von rechts nach links gesehen) einen Palmwedel, daneben eine gezacktes rechteckiges Zeichen, was wie ein Kamm ausschaut, darunter eine gezackte Wasserlininie - das heißt übersetzt Imen, wir sagen Amun.
    Darunter der Kreis ist die Sonnenscheibe von Ra/Re.

    So heißt es hier = Amun-Re

    Achte mal darauf, das wirst Du öfters sehen :-)

    So genug geschrieben, will Dich ja nicht voll müllen :-))
    Lieben Gruß Monika.

    P.S.: ich kann leider nur ganz wenige Hieroglyphen lesen, nur zur Info :-)

  • Ralf1957 19. Januar 2009, 10:15

    Hallo Frank,
    Danke für die Info.
    Meine Geschichte stammt vom Reiseleiter, denen ist dann ja wohl nicht immer zu trauen.
    VG Ralf
  • Frank Dro 18. Januar 2009, 19:21

    Eine wunderbare Aufnahme des Gottes Min, der meistens mit dieser Doppelfederkrone, wie Amun, dargestellt wird. Ist also kein heldenhaft in der Schlacht verletzter Pharao, sondern ein Gott, unter anderem der Fruchtbarkeit.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Min_(%C3%84gyptische_Mythologie)
    LG Frank
  • guvo4 18. Januar 2009, 18:29

    Schöne Detailaufnahme und gute Doku.
    Gruß Volker

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