Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren.
Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden.   Weitere Informationen   OK

Was ist neu?

Heidi Schneider


Pro Mitglied, Goldau

Delhi, Paharganj

BITTE DIE NEUE SEKTION BEACHTEN

Scan vom Dia
Reload in sw

Kommentare 16

  • Thomas Wyser 22. Juni 2006, 12:46

    Wirklich ein tolles Bild mitten aus dem Leben gegriffen.

    lg, thomas.
  • Martin John 25. März 2006, 12:35

    Das Motiv ist toll. Die Umsetzung könnte besser sein.
    Ich stelle mir grade vor, wie das Bild wäre, wenn du dich neben die Jungs gehockt - und von da aus fotografiert hättest (und dazu vielleicht noch mit einer Blende, die Unschärfe in den Hinteren Bildteil bringt). Hätte mir glaub ich weitaus besser gefallen. So wirkt es ein wenig "von oben herab".

  • ~ Random ~ 25. März 2006, 10:56

    Die Lebensfreude in deinem Bild gefällt mir - und die Tatsache, dass es ungestellt ist und dass eine Beziehung zwischen dem Fotografen und den Fotografierten besteht. Es wurde bereits gesagt.
    Der Ausdruck von Herbert Rulf - "gestohlene" Fotos - gefällt mir übrigens. Ja, so etwas gibt es, und hier ist es eindeutig nicht der Fall.
    Ohne dass ich es jetzt näher definieren könnte: irgendwie scheint mir das Bild auch eng, ich weiß nicht genau was es ist, vielleicht die Ecke? Oder der Beschnitt?
    Ich tu mich schwer mit fundierter Kritik, sorry. Mir fehlt der Blick, der alles erfasst, und auch das Vokabular.
    LG, lindsday
  • Christian85 D. 20. März 2006, 1:22

    hallo
    wen ich mir dieses bild ansehe, werd ich ganz sentimental.
    ich sehe drei junge Männer, die voller Energie und Freude strahlen und die einfach glücklich sind in diesem Moment. die blicke und die ungesteltheit ist einfach schön. die Emotion die rüber kommt hat mich ehrlich gesagt umgehauen. und wiederum errinert es mich daran um was es mir bei der Fotografie geht.

    für mich ist es wichtig das wen man etwas tut, das man es mit liebe tut und diese bild ist mit liebe gemacht.
    (ich hoffe dass man versteht was ich damit meine)


    christian
  • ZOOmbie aka robi crevatin 19. März 2006, 21:35

    das lebt, sehr interessante gedanken zum thema peoplefotografie auf reisen
    greetzOOmbie
  • Herbert Rulf 19. März 2006, 16:50

    Ich sehe ein Bild voller Freude, mit kleinen Mängeln (abgeschnittener Fuß z.B.), und ich mag dieses Bild. Es hat Aussage, Ausdruck. Der Blick und das Lachen des mittleren Jungen zeigt, dass sie schon Kontakt mit dir hatten, du nicht ein voyeuristischer Beobachter warst. und das ist für mich immer ein ganz wichtiges Merkmal. Ich mache ja nun relativ viele Porträts, aber ich nehme immer mit den Menschen Kontakt auf, interessiere mich für sie, gebe ihnen das Gefühl, ich nehme sie als Menschen und nicht als Objekt wahr. Dabei mache ich dann irgendwann ein Foto.
    Ich sehe den Fotos an, ob sie "gestohlen" wurden. Hier ist das offensichtlich nicht der Fall.
    Als Querformat mit ein wenig mehr Umfeld links hätte es mir trotzdem besser gefallen.
    LG, Herbert
  • Kurt Salzmann 19. März 2006, 13:33

    @Heidi

    Ich kenne dieses Abwägen gut und ich weiss das es Gegebenheit gibt bei denen man mit gutem Gewissen fotografieren kann, auch Menschen aus der Nähe in exotischen Ländern.
    Der Grat auf dem man bei geht ist schmal. Für viele Touristen und seien sie noch so alternativ, scheint es aber ein breiter Weg zu sein.
    Da bin ich auch selbstkritisch und auf Bilder wie das bin ich nicht wirklich stolz:
    http://www.salzmaenner.ch/reisen/1986/china/html/2013.html oder das http://www.salzmaenner.ch/reisen/1986/china/html/2005.html obschon ich da auch allein unterwegs war
  • Heidi Schneider 19. März 2006, 12:38

    @Kurt
  • Heidi Schneider 19. März 2006, 12:18

    @Kurt: Ich kann diese Gedanken nachvollziehen.
    In Indien war ich 6 Monate, insgesamt 20 Monate in Asien, vieles Exotische war mir so vertraut, dass ich keine Bilder davon habe. Es ist nicht das Exotische, das mich anzieht, sondern in diesem Fall die Lebensfreude. Ich denke, bei drei aufgedrehten Typen am Brunnen würde ich auch abdrücken.
    Bei Portraits sieht man den Leuten meist an, ob es ihnen wohl ist, abgelichtet zu werden. Ich mag keine gerunzelten Stirnen oder ängstliche Blicke, oder unwilliges Posieren. Bei Zweifeln habe ich keine Bilder gemacht. Diese Männer hier wurden gefragt. Es waren keine Touristen in der Gasse, ich habe eine Schneiderin gesucht, um einen Seidenschlafsack nähen zu lassen. Ein Mann hat sich mit den nassen Boys unterhalten und es war sehr schön, dass sie nicht posiert haben und mich nicht so ernst nahmen, und nicht alle in die Kamera gucken.
  • Kurt Salzmann 19. März 2006, 12:00

    Kritik - hart und direkt! - Zyklus 1
    ___________________________

    Herrlich frisch - wegen Farbe, Schnitt, Darstellung und Kulisse.

    Mich beschäftigen beim Betrachten dieses Bild nicht so sehr die fotografischen Details.
    Ich hinterfrage das Motiv beziehungsweise die Motivation das Foto zu machen. Keine Angst vor Verurteilung, ich habe auch Fotos gemacht bei denen mich diese Frage beschäftigt.

    1. Könnte ich so ein Bild in Zürich oder Stuttgart machen. Oder nur in für Europäer exotischen Weltregionen. Wo eine gewisse Hemmschwelle, auf Grund von räumlicher und mentaler Distanz, besteht.
    2. Wie sieht eine solche Szene in Mitteleuropa aus? Die Morgentoilette von drei jungen Männern, nicht gestellt oder arrangiert... einfach mal klingeln, blitzen und klicken. Eher selten meine Vermutung. Als ich noch jung war hatte ich keine amerikanischen Touristen vor meiner Dusche, mit etwas Glück afrikanische Studentinnen, aber die wollten auch nur duschen und hofften dass das Wasser noch warm genug war.

    Fragen die ich mir oft stelle und weil ich keine Befriedigende Antworten habe sind mir Fotos lieber bei den man erkennt das ein direkter, nicht zufälliger, flüchtiger Bezug zum Fotografen besteht. Also ein gleichberechtigt Beziehung, wo sich das gegenüber notfalls selber schützen/verweigern kann.
    Ich unterstelle nicht dass hier eine solche Beziehung nicht bestand, und das Bild gegen den Willen des Fotografierens entstand. Was mich aber irritiert ist das die Aufmerksamkeit nicht allein der Fotografin gilt und ich spekulier ob da ein ganzes Rudel am knipsen war. Ein Situation in der ich mich nicht Wohlfühlen würde. Weder als Fotograf noch als Fotografierter.

    Halo Heidi, ich hoffe das war verständlich, sonst können wir das Thema vielleicht persönlich an einen Zürcher Fotocommunity Stammtisch diskutiere
  • Heidi Schneider 19. März 2006, 11:29

    Das Dia ist links ein wenig geschnitten, ich fand das Beingewusel nicht so hilfreich (es sitzt ein vierter Mann dahinter, man sieht nur etwas Haare)
    @Roland, ich habe nur dieses eine Bild. Wir haben etwas rumgealbert, ich habe eine Duschgelegenheit dankend abgelehnt und das war's...
    @Uschas: Keine Fotografen, ein anderer Mann hat ihnen was zugerufen.
    Bei "Opera" kann man mit - und + die Grösse variiren.
  • wuzzi 19. März 2006, 11:28

    hm, waren da noch andere fotografen links neben dir?:)

    zumindest schauen die zwei anderen dorthin.
    ich denke zum fotografieren wäre diese position weiter links und dann auch querformat besser gewesen.

    aja: kleiner hochladen, ich will das bild als ganzes betrachten!

    das motiv ist natürlich super und die grautöne auch.
  • Andreas Sc. 19. März 2006, 11:09

    Die Situation ist aus meiner Sicht gut eingefangen, das Lächeln wirkt sehr natürlich. Der abgeschnittene Fuß im Vordergrund irritiert mich relativ stark.
    Gruß, Andreas
  • Zion 19. März 2006, 11:03

    Unterschreibe das, was Andreas Allgeyer geschrieben hat.
    Outstanding
    Ernst
  • sortie | de | camions 19. März 2006, 10:22

    nachdem der Andreas so viel treffendes gesagt hat, sag ich nur kurz: klasse.
    :-)
  • Roland Schiefer 19. März 2006, 10:20

    Ein Bild, das pure Lebensfreude vermittelt. Was könnte man bekriteln? Anschnitt Arm rechts und Fuß links, Lichtfleck unten. Aber an der Bildwirkung schmälert das alles nichts. Aber das Bild sollte zu einer kleinen Serie gehören. Denn was nicht allgemein bekannt ist, ist das der Eingeseifte gleich weder in den Fluß, noch in ein Bad noch in eine Dusche steigt. Er wird diesen Schöpfbecher nehmen, den der eine in der Hand hält, vielleicht noch einen zweiten und dann eine wilde Becherdusche losjagen.
    Ich hoffe Heidi, Du hast auch dieses Bild.
    Gruß Roland