Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Vir Tuell


Free Mitglied

Das vorletzte Bild

aus meiner kleinen Serie "Neben der Bahntrasse - im Muttental".

Auch wenn noch einige Dinge fehlen, ich möchte unsere kleine Wanderung nur einen Katzensprung neben der Ruhrtalbahn mir diesem Bild beenden. Ich hatte heute noch einmal ein Drehtag im Muttental und habe dabei wie ein richtiger Bergmann nach Kohle gegraben. Na ja, um ehrlich zu sein, das haben Kinder für mich gemacht.

Leute, ob ihr es glaubt oder nicht die Kiddis haben in einem echten Stollen im Flöz Geitling1 nach Kohle gegraben. Das kann man nicht auf Zollverein, das geht nicht im Bergbaumuseum, aber hier im Muttental auf der Zeche Nachtigall ist es möglich. Darum lohnt sich eine Fahrt mit mit dem Frühzug der Ruhrtalbahn. Ausstieg am Haltepunkt Ruine Hardensrtein und dann eine Wanderung durch das Muttental zu den Anfängen des Steinkohlenbergbaus an der Ruhr bis zur Zeche Nachtigall. Dort als Höhepunkt in einem echten Bergwerk vor Ort an die Kohle kommen. Das hat was. Danach gemütlich vom Haltepunkt Nachtigall die Fahrt fortsetzen.

Wer es bis zum 27. Oktober nicht mehr schafft, keine Bange am 6.4 2014 beginnt die neue Saison.

Ach ja, meine Frage, was sehen wir auf dem Bild ist eigentlich selbstverständlich.

Kommentare 7

  • makna 11. September 2013, 16:54

    Danke für die Aufklärung - für mein Verständnis war das alles wirklich sehr "förderlich"! Und dass anfangs Pferde die Hauptlast trugen, die diese Vorrichtung von der Waagerechten in die Senkrechte übertragen hatte, ist auch wieder etwas, wo man sich im Nachhinein an den kopf schlägt und sagt: Klar! Da gab's noch keine (Dampf-) Maschinen, aber Kohle wurde ja schon länger gefördert.
    Dass man in der Zeche Nachtigall gar noch selbst Hand anlegen kann, ist ja toll !!!
    BG Manfred
  • Vir Tuell 31. August 2013, 23:43

    So nach 24 Stunden kommt wie immer die Lösung:

    Dieter lag sehr nah dran, ja wenn man fünf grade sein läßt, war es sogar die Lösung . Warum nicht wirklich, das kommt noch.

    Wir sehen einen so genannten Göpelschacht. Das ist nichts anderes als ein Gebäude über der Schachtröhre mit einem Pferdegöpel. Mit anderen Worten ausgedrückt: eine Tretmühle für Pferde. Der Göpel ist seit biblischen Zeiten im Gebrauch und man hat sie z.B zum Korn mahlen im großen Stil benutzt, andere Konstruktionen waren Wasserschöpfanlagen. In dem runden Teil ist also der Göpel untergebracht. Hier ist ein starker Baum mit einer Auslage drehbar gelagert. Im oberen Teil ist eine doppelte Seilscheibe fest mit dem Baum verbunden. Hier wird ein Seil aufgetrommelt und ein anderes abgetrommelt. Wenn man so will, die mittelalterliche Form der Skipförderung. Nach jedem Abwickeln des Seiles ist das Pferd umzuspannen und der Vorgang spielt sich in anderer Drehrichtung ab.

    Das Bild zeigt den Nachbau des Göpelschachtes Moses. Das Gebäude ist an der Stelle errichtet worden, wo sich der längst verfüllte Schacht einst befand.

    Nun zur Aufklärung, weshalb ich davon sprach, daß Dieter streng genommen das Rätsel nicht gelöst hat. Der Bergbau ist ein Gebiet mit einer eigenen Sprache und da darf man nicht so ohne weiteres Förderturm mit Fördergerüst verwechseln. Bei einem Förderturm ist (sind) die Fördermaschine(n) und das sind ordentliche Wummen oben im Turm eingerichtet. Der Turm ist aus Beton gegossen oder gemauert. Bei einem Fördergerüst, das meist aus Stahl gebaut, aber auch mit Mauerwerk oder Beton verkleidet sein kann, befindet sich die Fördermaschine ebenerdig. Im Gerüst gibt es immer eine oder mehrere obere Umlenkrolle(n), das kommt beim Turm nicht vor. Unser Göpelschacht hat den Göpel ebenerdig und eine Umlenkrolle. Somit ist es als ein Fördergerüst analog zum Dreibaum anzusprechen.
  • Vir Tuell 30. August 2013, 22:56

    @BP, die Spitze ist nicht offen. Das Dach ist im runden wie im rechteckiogen Teil vollkommen geschlossen. Ich vermute das Licht- und Schattenspiel zwischen der Buche und dem Dach ist für deine Fehlinterpretation die Ursache.
  • Bernd-Peter Köhler 30. August 2013, 22:52

    Was mich stutzig macht, ist die Färbung an der anscheinend offenen Spitze.
    Lösung? sorry;-((
    Munter bleiben, BP
  • Vir Tuell 30. August 2013, 22:32

    @Dieter, du bist unheimlich dicht dran, aber deine Frage muß ich exakt betrachtet mit "nein" beantworten. Wenn aufgelöst wird (durch wen auch immer) werde ich noch darauf eingehen.
  • BR 45 30. August 2013, 22:17

    Keine Ahnung aber das Foto und die Serie sind Klasse.
    Liebe Urlaubsgrüsse
    Andy
  • Dieter Jüngling 30. August 2013, 22:13

    War das vielleicht der Vorläufer eines Förderturms?
    Gruß D. J.

Informationen

Sektion
Ordner xy
Klicks 789
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera HDR-CX320E
Objektiv ---
Blende 1.8
Belichtungszeit 1/50
Brennweite 1.9 mm
ISO ---