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Das Steinerne Kreuz wo nachher beim Kohl der Kopp abkam

Das Steinerne Kreuz wo nachher beim Kohl der Kopp abkam

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Hartmuth Bendig


Pro Mitglied, Bremen

Das Steinerne Kreuz wo nachher beim Kohl der Kopp abkam

im Middelalter war das hier die reinste Gruselgegend. Hier gab es Todesurteile, wo der Kopp ab kam. Gleich nebenan, wo heute die Kohlhökerstraße ist, da waren dann n büschen später die Gemüsebauern zugange. Und die müssen n dickes Fell gehabt haben, weil di ihrem Kohl ja auch ümmer den Kopp abgehaun haben.
Nehmen wir nur mal den Bürgermeister Vasmer. Der is hier vor knapp 600 Jahrn geköppt worden - und zwar wegen einem Hochverrat, den er gaa nich aufm Kerbholz hatte. Weswegen sein Sohn zum Kaiser gegenan gegangen is und wo der Kaiser saachte Entschuldigung, tut mir leid. Und darum durfte denn nachher wenigstens n steinernes Kreuz für den Bürgermeister aufgestellt werden. Nützt einem auch nix mehr, wenn der Kopp eersma ab is.


Steinernes Kreuz:
Volkstümliche Bezeichnung für den Gedenkstein in der Straße "Am Steinernen Kreuz" bei Haus Nr. 12. Zur Erinnerung an Bremens Bürgermeister Johann Vasmer, der an dieser Stelle 1430 nach einem Schauprozeß hingerichtet wurde. Der 1435 für den rehabilitierten Vasmer errichtete Gedenkstein zeigt sein Wappen unter dem Bild des - ebenfalls nach einem Schauprozeß - hingerichteten Christus.

Kommentare 3

  • Butow Maler 20. Januar 2006, 18:48

    Ich lese jetzt so nach und nach die ganzen Geschichten
    hier nach. Auf einmal ist das zuviel, aber die gefallen
    mir allesamt sehr gut und diese hier kannte ich noch
    gar nicht!

    Danke dafür.
  • (M)Ein-Blick 7. Januar 2006, 22:26

    mein Mann ist ganz interessiert an deinen Bildern und Geschichten, er hat früher mal in Bremen gearbeitet, kennt sich aber lange nicht so gut dort aus, wie du. Die Fotos sind gut in ihrer Abbildungsqualität. Gruß Gerda
  • Susanne Lupi 7. Januar 2006, 20:24

    Zum Steinernen Kreuz, das war zu meiner Schulzeit 'ne Kneipe, gemeinhin nur 'der Türke' genannt... hmm, ich glaub, da war ich öfter.
    Feine Geschichten schreibst Du uns auf!
    Gruß Susanne