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Reinhard S


World Mitglied, Köln

Das Steinböckchen

Die Aufnahme entstand in Tswalu / Süd-Afrika


Das Steinböckchen (Raphicerus campestris) ist eine Zwergantilope, die in den Savannen Ost- und Südafrikas verbreitet ist. Sie ist in ihrem Verbreitungsraum auch als Steinbock (Englisch: Steenbuck, Afrikaans: Steenbok) oder Steinantilope bekannt. Im südlichen Afrika zählt das Steinböckchen zu den häufigsten kleinen Antilopen.
Das Steinböckchen erreicht durchschnittlich eine Schulterhöhe von 52 Zentimeter. Das Gewicht beträgt 11 Kilogramm. Der Rücken und der kurze Schwanz sind rehbraun und ohne Zeichnung, Bauchseite und Innenseite der Beine sind weiß. Die Männchen tragen kurze, gerade, spitze Hörner, welche die Ohren nicht überragen. Auffällig sind bei beiden Geschlechtern die Voraugendrüsen vor den großen, dunkelbraunen Augen.
Es bevorzugt als Lebensraum offene Bereiche mit einer ausreichenden Deckung durch höheres Gras oder Buschhorste. Es fehlt in der Regel in Wäldern sowie in bergigen und felsigen Bereichen.
Das Steinböckchen frisst fast ausschließlich grüne Pflanzenteile wie junge Blätter, Triebe, Blüten und Früchte verschiedener Pflanzen. Auf Grund des hohen Wassergehalts dieser Nahrung ist es in der Regel nicht auf Trinkwasser angewiesen. In Trockenzeiten gräbt es nach Wurzeln, Knollen und Zwiebeln und scharrt dabei Kuhlen, die ihm bis an die Schultern reichen. Während der Nahrungsaufnahme knien Steinböckchen gelegentlich nieder, um so an Pflanzen zu gelangen, die sie stehend nicht erreichen könnten.
Es gibt keine ausgeprägte Fortpflanzungszeit, sondern Geburten können ganzjährig beobachtet werden. Die Tragezeit beträgt etwa sieben Monate. Es wird nur ein Jungtier geboren. Dieses wird in Deckung abgelegt und morgens und abends von dem Muttertier gesäugt. Erst nach einem Zeitraum von drei bis vier Monaten begleitet das Jungtier das Muttertier.
Steinböckchen werden 7 Jahre oder älter (Wikipedia).

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