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Was ist neu?

Siegfried Vogel


Free Mitglied, Lustenau

Kommentare 18

  • P I C O 15. Oktober 2004, 12:10

    @ Fernando: Hmm, ein Denken aus Not! D'accord! Aber unter Zwang?? Bin noch nicht überzeugt. Kann ein Philosoph im Gefängnis arbeiten? In einer Diktatur? Gab es gute Denker in Spanien unter Franco? In Deutschland zu entsprechender Zeit nicht. Allerdings florierte das Denken und die Kultur in der Notzeit der 20er Jahre. (Übrigens DAS Argument für die zur Zeit Ton angebenden Simpel, die sagen, in Kultur zu Notzeiten wie dieser zu investieren, sei Luxus.).

    Noch eine kleine Nebenbemerkung zu 'naive Idealisten'.
    Historisch gesehen haben die sich gegen die Dekadenzvorstellungen etwa eines J.J. Winckelmanns gestellt, dass beispielsweise die Ägypter ihre Kultur verloren haben, dekadent wurden, weil es ihnen zu gut ging, sie zu dick wurden etc.

    @ Ver: meine allerzärtliche Zuneigung ist Dir gewiss.

    LG die Vettel
  • Fernando O.M. 15. Oktober 2004, 11:32

    @Ver, du sensibelchen: ich mag dich, das weiß du schon :)
  • Kerl Marx 15. Oktober 2004, 8:47

    @Fernando,
    Ich kann nicht immer alles verstehen, was so tiefgründig und schweifend ist, dazu bin ich noch zu jung, bitte nimm das zur Kenntnis und verzeih.
  • Fernando O.M. 14. Oktober 2004, 19:37

    @Ver, was sagst du denn da?
    Ich war immer nett zu allen hier, und meine Bemerkung bzgl. Vogles Bilder, die einem zun Denken zwingen, war ein grosses Kompliment, wie alle ausser dir verstanden haben. Vogles Bilder stören mich nicht am Fortkommen, eher im Gegenteil: sie sind mir nützlich, um weiterzukommen.
    ZU anderen Dingen zwingen?? - Na ja, vielleicht sage ich ja. Ich bin für vieles offen :))
  • Fernando O.M. 14. Oktober 2004, 19:34

    @Vettel, ich glaube schon, dass man unter Zwang zu denken vermag. Denk mal an die Ursprünge und an deine beliebte Sterne, die mit N anfängt: Das Denken ist evolutiv gesehen nichts anderes als ein Kunstgriff der Natur, um der Not besser zu entkommen und trotz schwierigen Umständen zu überleben. Dass man über das zum Leben notwendige hinaus noch weiter denkt, ist ein glücklicher Zufall, von der Natur so nicht vorgesehen. Aber man sollte nicht von den Ergebnisse des Zufalls ausgehend eine Teleologie des freien Denkens entwickeln, wie naiven Idealisten und religiöse Menschen immer schon gemacht haben.
    Die Vorstellung eines sich frei und ohne Zwang bewegenden Denken ist eine Ilusion. Das meinte schon Kant mit dem Bild einer Taube, die Luft und Wiederstand unter ihren Flügel braucht, um höher und um überhaupt fliegen zu können.
  • Fernando O.M. 14. Oktober 2004, 19:26

    Ich mag fliegende BIlder vom fliegenden Vogel
  • Siegfried Vogel 14. Oktober 2004, 18:47

    @Ver: Nicht ganz, ich würde die Fielfrau-Brille vorher aufsetzen :)

    @Christoph: Danke, das hast du so gesagt wie ich es auch gesagt hätte wenn es mir so eingefallen wäre :)

    @Kater: Loopings, ja, kurz davor, die Hand am Steuerknüppel des Düsenjets, und man weiss schon, fühlt es schon voraus, gleich wird man von riesigen Kräften in den Sitz gedrückt werden, festgenagelt und geschraubt, und der Jet katapultiert einen hinauf, hinauf, hinauf in den stahlblauen Himmel. WOOAARRRRMMMMHHH !!

    @Grei: Ja. B's sind sowieso um einiges spannender als die A's, die in der Galerie zu finden sind, odr?

    @Astrid: Kennst du das, du bist weder besonders high drauf noch besonders schlecht, klickst so vor dich hin in der fc - auf einmal knallt dir dieses Hammerbild mitten ins Gehirn! Die Glückshormone schiessen dir ins Blut, das Herz setzt ein wenig aus, wie um Kraft zu sammeln für das heftige Pochen, in das es danach verfällt. Wow - was für ein Bild! denkst du, und kannst dich der Gedanken und Gefühle kaum erwehren, die es tief in dir weckt. Auf einmal ist alles wieder da: die Freude am Sehen, am Fühlen, am Fotografieren, am Sein. Ja! Die Freude am Leben!
    Das IST die Geschichte, gell, Astrid?!
    :-))

    @Fernando: Nö. Dazu kann man niemanden zwingen.

    @Christoph, @Grei Sin, @Astrid: Wenn ich ein Bild in die fc lade, habe ich die mentale Vorstellung,
    "das Bild freizulassen".
    Ab dann ist es nicht mehr meins, sondern EURES. Und IHR bestimmt, ob es ein positives oder negatives Erlebnis wird.
    Bilder vom Vogel fliegen in die Köpfe und die Herzen von euch und IHR nehmt euch heraus, was ihr braucht.
  • Kerl Marx 14. Oktober 2004, 18:38

    @Fernando,
    Du sitzt in Deiner Stierkampfarena und schimpfst Herrn Vogel gemein und läßt Dich obendrein zum Denken zwingen.
    Immer sind es die anderen, die Dich am Fortkommen stören.
    Ich glaube wir sollten Dich mal zu anderen Dingen zwingen, damit Du vernünftig wirst.
  • P I C O 14. Oktober 2004, 18:20

    @ Fernando: Können wir das denn überhaupt, unter Zwang denken??
  • Astrid Dirtsa 14. Oktober 2004, 17:39

    jetzt fehlt eigentlich nur noch eine verbale watsche von verwandlung und wir sind durch, nicht wahr?!
    ich danke für das gespräch, es war sehr aufschlußreich!
    guten abend noch, ihr werte herren!
    und aus
  • Fernando O.M. 14. Oktober 2004, 16:04

    Herr Vogel ist gemein, er zwingt uns zu denken.
  • P I C O 14. Oktober 2004, 15:30

    Ich erlaube mir diesem engagierten Kommentar zur Freiheit des Kommentierens eine bescheidende Frage anzufügen. Ist es denn unsensibel, wenn man mal ein Bild nicht so gut findet? Ist ein lebendes Genie wie Herr Vogel denn genötigt, immer Bilder von hervorragender Qualität zu machen? Oder erlauben wir, seine Buddies, ihm auch einmal einen Ausrutscher. Dürfen wir das bemerken, oder sollten wir darüber hinweg sehen, etwa wie über einen hässlichen Furz, den unser Tischnachbar bei einer Hochzeit macht? Bitte Astrid, Du Knigge der FC, unterrichte mich.

    Begierig dazu zu lernen die Vettel
  • Der Grüne Hund 14. Oktober 2004, 14:14

    und zwar kurz vorm Looping
  • P I C O 14. Oktober 2004, 13:07

    Ja, Astrid, Du hast ja recht. Schon Michel[a]ngelo sagte, "unser Gehirn ist nicht darauf programmiert, das zu sehen, was ist". Wir sollten dann in der Tat Kommentare abgeben zu dem, was unser Hirn "hinein interpretiert".

    Ach ja, und noch eins: Sowas, was Du vorschlägst, liebe Astrid, mache ich eigentlich immer im Wartezimmers eines Arztes, aufm Klos, beim Warten auf die Bahn, wenn mir ein Loch an der Wand, eine Verschmutzung auf dem Boden oder eine Unregelmäßigkeit im Kachelmuster auffällt. Die besten Bilder sind zweifellos diejenigen, die niemand 'gemacht' hat.

    LG die Vettel
  • Astrid Dirtsa 14. Oktober 2004, 12:30

    also leute, wirklich, was ist mit eurem feingefühl?
    was ist mit hinein interpretieren? was ist mit intuition? was mit sensibilität?
    das große im kleinen, der titel.
    ein bild, wo man zuerst einmal davor sitzt und sich frägt, was der bildermachen sich dabei gedacht hat.
    (häää, was ist das denn??)
    und dann wirft man die grauen zellen an und die fragen mal das bauchhirn und schon geht es los mit der denkerei und hineinheimscherei und und und....
    und plötzlich tun sich wunderwelten auf und man kommt in's sinnieren und in's erinnern, was einem schon so alles zugestoßen ist so im kleinen, und was großes dabei heraus kam, und wie man sich gefreut hat und den tag hat es einem gerettet und vor der mieselsucht bewahrt oder einen stimmungsumschwung (in's positive natürlich) bewirkt und so weiter und so fort.
    es mag natürlich auch sein, daß das alles gar nicht so verstanden werden soll, aber das ist dann eine andere geschichte, gell, siegfried!
    :-))