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Fotobibi


Pro Mitglied, Korschenbroich

Das Glasperlenspiel

"Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen.“
Hermann Hesse

Kommentare 9

  • Ralf Scholze 18. Dezember 2007, 16:38

    Als Idee existierte das Glasperlenspiel bereits bei den alten Chinesen, in der Antike und bei den Mauren. Eine Vorform des Spiels entstand gleichzeitig in Deutschland und England als witzige Spiel-, Gedächtnis- und Kombinationsübung für Musiker. Das eigentliche Glasperlenspiel wurde von Bastian Perrot aus Calw an der Musikhochschule von Köln erfunden. (Bei einem Calwer Turmuhrmacher namens Heinrich Perrot ging Hermann Hesse in die Lehre.) Damals erhielt das Spiel seinen Namen, der darauf zurückgeht, dass Perrot anstelle von Buchstaben, Zahlen und Musiknoten eine Art Abakus mit Glasperlen verschiedener Größe, Form und Farbe verwendete. Als das Glasperlenspiel zwei, drei Jahrzehnte später bei den Musikern an Beliebtheit einbüßte, übernahmen es – zuerst in Frankreich und England, dann auch in Deutschland – die Mathematiker, deren Disziplin gerade eine Blütezeit erlebte. Nun konnten auch mathematische Formeln im Glasperlenspiel dargestellt werden. Vor allem ein unbekannter Schweizer Musikgelehrter und Liebhaber der Mathematik, dem man später den Namen Joculator oder Lusor Basiliensis gab, brachte Musik und Mathematik auf einen gemeinsamen Nenner. Während der weiteren Entwicklung bereicherte nahezu jede Wissenschaft das Glasperlenspiel um spezielle Formeln, Abbreviaturen und Kombinationsregeln, sodass eine von allen Künsten und Wissenschaften gespeiste Weltsprache entstand. Endlich kam als wesentlicher Bestandteil die Kontemplation hinzu. In jedem Land wurden eine Spielkommission und ein oberster Spielleiter bestimmt, und über sie alle wacht seither eine Weltkommission des Glasperlenspiels.
    Zitiert nach Hermann Hesse
  • Hermann F.S. 21. November 2007, 4:10

    Sehr schön gestaltet und super in der engen Schärfe und den herrlichen Farben.
    LG Hermann
  • H.-W. 14. November 2007, 22:21

    ...
    "Sternbildern gleich ertönen sie kristallen,
    in ihrem Dienst ward unserm Leben Sinn,
    und keiner kann aus ihren Kreisen fallen,
    als nach der heiligen Mitte hin."
    Hermann Hesse
    LG H.-W.
  • Klaus H. Wildschütz 14. November 2007, 21:43

    interessantes pic, läßt viel freiraum

    eine gute Schwäche ist besser als eine schlechte stärke.

    lg
    klaus
  • cbo 14. November 2007, 19:48

    Wirkt edel und fein

    LG A
  • akphotographie 14. November 2007, 17:59

    Schöne Spielerei... regt die Phantasie an...
    Fototechnisch gute Umsetzung +++

    Grüßlis
    Andreas
  • Martina Schlerka 14. November 2007, 7:36

    Hesse läßt grüssen? Birgit, schöne Idee, mag ich sehr, auch mit dem Rahmen. LG Martina
  • mlle Sol 14. November 2007, 4:17

    Looks cool, so lovely soft colours...
    //Sol
  • Robert G. Mueller 14. November 2007, 4:14

    Ganz nach meinem Geschmack! Mag das sehr!

    LG Robert