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Was ist neu?

Nick Heini


Free Mitglied, Belp

Darf man das ???

diese Dame hat mich heute sehr berührt. Bei minus 10 Grad...
Ist das pietätlos, diese Person so zu zeigen, wie sie ist? Ich meine, nicht jedes Photo muss über einen "Niedlichkeitsfaktor" verfügen. Aber, verletzt man dabei die Persönlichkeitsrechte einer Person? Was denkt ihr darüber?

Kommentare 12

  • Fotobock 31. Januar 2015, 20:51

    Das Persönlichkeitsrecht wird nicht dadurch verletzt, dass man die Person so zeigt, wie sie da sitzt und friert- da will man ja nur zeigen, dass es anderen nicht so gut geht... sonder vielmehr dadurch, dass die Dame wohl nicht gefragt wurde und keine Zustimmung gegeben hat für die Veröffentlichung des Fotos in einem Forum! Sie ist zu erkennen- ihr Gesicht - und deshalb ist dies eher eine Verletzung des Persönlichkeitsrehchts. Oder hat sie eingewilligt? Somit müsste man das Gesicht unscharf machen oder so bearbeiten, dass sie nicht zu erkennen ist - oder ihr Zustimmung haben :-)
    Lg Barbara
  • Mario Teuscher 30. Mai 2006, 19:04

    die frau (ne, irgendwie nicht wirklich) ist in bern immer wieder anzutreffen... und fragen ob ich die fotografieren dürfte würde ich auch eher unterlassen :) finde die stimmung des bildes sehr gut, der kommentar jedoch sehr provokativ ....siehe diskussion ;)
    grüessli us bärn!
  • Paul Scheller 2. Februar 2003, 11:54

    @ Nick: 2,3 cm? 10 Meter mindestens!
  • Nick Heini 1. Februar 2003, 23:56

    @ Paul: 2.3 cm machen also den Unterschied aus?
  • Hans Nater 1. Februar 2003, 23:52

    Ist der Pelzmantel echt?

    hn
  • Heinz Schumacher 1. Februar 2003, 23:11

    Nick,
    über diese art Fotos gibt es eindeutige Gesetze. Ganz egal, ob es sich um einen abgerissenen Obdachlosen oder um eine shoppende Schönheit handelt....

    lg heinz
    www.fotorecht.de
  • Paul Scheller 1. Februar 2003, 23:07

    Hallo Nick,
    vielen Dank für deine lange Antwort. Ich urteile übrigens selten "ab", ich finde, in gewisse Dinge wird manchmal zuviel Bedeutung hineingelegt. Z.B. in Fotos.
    Es sind dann eher die Maßstäbe, die ich an meine eigenen Bilder und so setze. Es hat mich allerdings auch noch nie sonderlich gereizt, bettelnde Menschen aufzunehmen. Ich finde es völlig OK, wenn du es tust und dir dann auch noch öffentlich Gedanken dazu machst.
    Interessant an dieser Person finde ich eher ihre Kleidung, den drumherum Kommerz seh ich ja gar nicht.
    Mir geht es nicht unbedingt darum, dass Leute mein Fotografieren nicht bemerken. Natürlich gucken sie oft lustiger, wenn sie es nicht tun. Ich denke, bei einer kürzeren Brennweite (ich hab höchstens 70 mm, finde mein "underground-overground-Bild" trotz der 70 mm allerdings auch etwas paparazzi-haft) ist es spannender und sie haben eine größere Chance "Nein" zu sagen. Für mich hat es was mit "mittendrin" oder am "am Rande beobachtend" zu tun. Und ist es nicht natürlich, auf eine Kamera zu reagieren?
    Paul
  • Nick Heini 1. Februar 2003, 22:46

    @ Paul: Das kann ich Dir gar nicht genau sagen, sie (oder er) ist eines von etwa 30 Portraits, die ich heute gemacht habe. Ich bin oft in der Stadt unterwegs und auf der Suche nach markanten Gesichtern. Irgendwie stach dieses Foto aus allen heraus, auch wenn es technisch nicht überragend ist. Ein gewaltiger Kontrast zum Kommerz, der rund um diese Szene stattfindet.

    Was meist Du mit "Paparazzi-Bild"? Du sagst ja selbst, Du machst auch Fotos von Menschen, die die Aufnahme nicht bemerken. Das 300mm hilft ja genau bei diesen Momenten, da die Leute Deine Anwesenheit nicht bemerken sollen und deshalb natürlicher und ungezwungener agieren.

    Gerade Dein Bild "underground - overground" hat meiner Meinung nach grosse Parallelen zu meinem hier...

    Vielleicht hilft es ein wenig, wenn ich anfüge, dass ich "Ihr" beim Vorbeigehen einen Franken in die Büchse gelegt habe...
  • Paul Scheller 1. Februar 2003, 22:36

    Da ich ja auch Bilder von Leuten aufnehme, die meistens das Fotografieren nicht bemerkt haben, denke ich da schon öfters drüber nach. Scheint mir eine Gratwanderung und je nach Tagesverfassung zu sein, wie ich selber etwas beurteile.
    Auf diese 300 mm Paparazzi-Bilder steh ich nicht so.
    Was hat dich denn gereizt, es zu machen?
    Paul
  • Nick Heini 1. Februar 2003, 22:34

    @ Anja: Ich glaub, Du hast gar nicht so unrecht. Bin mir bis jetzt nicht sicher. Perücke? Klar ja...
  • Nick Heini 1. Februar 2003, 22:27

    @ Sandra und Paul: Nein, ich habe sie nicht gefragt. Sie war sturzbetrunken. Auch wenn es so scheint, sie sieht mich nicht, da ich mit einer Brennweite von 300 fotografiere, also mindestens 15 Meter entfernt bin. Sie ist bekannt und immer wieder an der selben Stelle anzutreffen. Ok, ich gebe zu, ich hatte etwas Hemmungen, diese Aufnahme in die FC zu stellen. Aber, was macht den Unterschied wirklich aus? Würde es uns stören, wenn es eine gutaussehende Frau beim Shoppen wäre??
  • Paul Scheller 1. Februar 2003, 22:23

    Habt ihr miteinander gesprochen? Wie hat sie auf das Fotografieren reagiert?
    Ich finde, man kann da keine Pauschalurteile fällen.
    Paul

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