Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?
Danke Tanja Askani

Danke Tanja Askani

6.401 18

Peter Emmert


Free Mitglied, Wülfrath

Danke Tanja Askani

Nach dem ich gestern die Wolfsmutter gesehen habe,
ist meine Beziehung zu den Wölfen noch größer geworden.
War ein klasse Fernsehbeitrag von Dir und Deinen Wölfen.

So ist die Beschreibung seines Aussehens auch ein sehr schwieriges Unterfangen, das nur innerhalb gewisser Schwankungsbreiten angegeben werden kann. Die Gestalt ist typisch hundeartig mit einer Schulterhöhe von 50–100 cm, wobei die Männchen in der Regel größer werden als die Weibchen. Die Fellfärbung variiert von Weiß bis zu reinem Schwarz. Der »normale« Grauwolf erhält seine Farbe durch ein mehr oder weniger homogenes Gemisch aus weißen, schwarzen und braunen Grannenhaaren. Häufig treten auch zimt- bzw. sandfarbene Formen auf. Die Unterseite einschließlich der Kehle ist stets heller als die übrige Körperfärbung. Der schlanke Rumpf sitzt auf langen Gliedmaßen und endet in einem ca. 1/3 der Körperlänge messenden Schwanz.
Aus seinem ursprünglich unermeßlichen Verbreitungsgebiet wurde der Wolf bis auf letzte kleine Refugien weitgehend vertrieben, wobei etliche Unterarten für immer ausgerottet wurden.
Ansonsten finden wir heute nur noch in Rußland, Alaska und Kanada in menschenarmen, unkultivierten Landschaften nennenswerte Wolfsbestände. Reste mit wenigen Einzeltieren befinden sich in den Pyrenäen, den Abruzzen und in Skandinavien. Einige etwas größere Rudel leben noch in Osteuropa und den USA.
Auch die Jagd, die vornehmlich auf größere Huftiere wie Elch, Ren, Hirsch und Wildschaf ausgerichtet ist, findet im sozialen Verband statt. Bei Beutetieren dieser Größe wäre dem körperlich teilweise sehr viel kleineren Wolf in einer Einzeljagd auch kein Erfolg beschieden. In nahezu genialer Arbeitsteilung jagen die Wölfe als reine Hetzjäger abwechselnd ihre Beute, die sie zuerst aus dem Herdenverband abzusprengen trachten. Ist ein Wolf mit seiner Kraft am Ende, ersetzt ihn sofort der nächste in der Führungsposition, der sich bisher im Nachfeld geschont hat und nun mit voller Kraft die Verfolgung fortsetzen kann. Wenn möglich treiben sich die Hunde die Beute gegenseitig zu. Schließlich springt einer oder mehrere das Beutetier von der Seite an und versucht es durch einen Kehlbiß zu töten. Die unheimlich kraftvollen Brechscheren des Wolfsgebisses können dabei einen Druck von über 15 kg/cm² ausüben und sind so ohne weiteres in der Lage, den Oberschenkel eines erwachsenen Elches glatt durchzubeißen. Normalerweise fallen den Wölfen bei ihrer Jagd kranke oder alte Tiere zum Opfer, da diese zuerst aus dem Herdenverband ausscheren. Damit trägt der Wolf seinen Teil zur natürlichen Gesunderhaltung der Paarhuferbestände bei.
Bei der Jagd wie auch im normalen Rudelleben bleibt unbedingt zu berücksichtigen, daß in einem Wolfsrudel ein sogenannter »Leitwolf« nicht existiert. Wölfe rennen nicht blind wie eine Schaf- oder Rinderherde hinter einem »Leittier« oder »Führer« hinterher, sondern sie besitzen eine angeborene »Einsicht« für die Notwendigkeit dieser oder jener Handlungsweise. Ihr Handeln innerhalb des Sozialverbandes wird also nicht bestimmt durch ein »Leittier«, sondern liegt völlig bei jedem einzelnen Individuum und seinem angeborenen oder erlernten Verhaltensrepertoire. Aus diesem Grund sollte man in bezug auf Wölfe den Begriff »Leittier« durch »Alphatier« ersetzen und sich über die Aufgaben dieses Alphatieres, das lediglich das umweltsicherste Mitglied des Verbandes ist, klarwerden. Die Aufgaben dieses Tieres liegen sehr viel mehr im Bereich der Sicherung des Rudels nach außen, als in der Reglementierung der Mitglieder innerhalb der Gruppe.


Bild aufgenommen im Zoo Wuppertal mit Canon 300D und AF Telezoom 100 - 400 mm.

http://www.12see.de/onk42489

Kommentare 18

  • Tanja A. 1. Februar 2004, 23:47

    auch wenn viel zu spät.... trotzdem gesehen ;))) danke Peter! ;) LG tanja
  • Peter Emmert 26. Januar 2004, 17:31

    @Hawi:
    Ich nehme an die kleinen Kinder die dort rumlaufen,
    könnten seine Beute sein. Jagdinstinkt kommt auf.

    LG Peter
  • Hans-Wilhelm Grömping 26. Januar 2004, 17:25

    Ein gelungenes Portrait - irgendwie wirkt der Wolf ganz angespannt! LG Hawi
  • Kerstin Kühn 26. Januar 2004, 14:03

    Einfach super
    Gruß
    Kerstin
  • Marianne Wiora 25. Januar 2004, 10:27

    Ein schönes Portrait mit tollem Licht. Gruß Marianne
  • Rainer Switala 24. Januar 2004, 22:33

    der letzte absatz ist wirklich sehr interessant
    habe ich nicht gewußt
    sehr gelungen diese aufnahme
    herrliches licht -klasse schnitt
    bin begeistert
    gruß rainer
  • Maren Arndt 24. Januar 2004, 18:58

    Ich hab's auch genossen gestern - und in Erinnerungen geschwärmt ...
    Liebe Grüße von Maren - die sich freut, dass es die Fc gibt, denn sonst hätte ich Tanja nicht kennengelernt ..
  • Barbara Simmel 24. Januar 2004, 18:48

    Sind sie nicht einfach wunderschön? Klasse Aufnahme und danke für die gute Beschreibung!
    LG, die babs (Wolfspatin)
  • Monika Kirk 24. Januar 2004, 17:34

    Ein tolles Wolfsprotrait

    Gruß
    Monika
  • Monika Paar 24. Januar 2004, 16:58

    war eine tolle sendung...und dein wolfsportrait ist dir ausgezeichnet gelungen!
    lg
    monika
  • Edeltraud Vinckx 24. Januar 2004, 15:29

    auch meinen Dank und Bewunderung für Tanja...eine klasse Sendung...und Erfolg mit den Wölfen...
    Deine Aufnahme vom Wolf und die Beschreibung sind wie immer sehr gut...
    lg edeltraud
  • Günter Hahn 24. Januar 2004, 15:19

    Sieht stark aus, klasse Foto und ein wunderschönes Tier.
    Gruß Günter
  • Klaus Markhoff 24. Januar 2004, 15:10

    Klasse Foto und prima Erläuterungen.
    Gruß Klaus
  • Markus Joppe 24. Januar 2004, 14:55

    wow...du hast den wolf aber klasse erwischt :-)
    dein text dazu ist einfach spitze!

    lg markus
  • Ilse Jentzsch 24. Januar 2004, 13:20

    Nicht nur ein wunderbares Wolfsportrait, sondern eine ausführliche Schilderung, wie man sie selten bekommt - danke!

    Es grüßt Ilse

Informationen

Sektion
Klicks 6.401
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Öffentliche Favoriten