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Was ist neu?

Ursula Elise


Pro Mitglied, Hamburg

da wäscht einer seine Hände - in Unschuld

Lettner Naumburger Dom um 1250

Jesus vor Pilatus Matthäus 27
11 Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Du sagst es.3
12 Als aber die Hohenpriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.
13 Da sagte Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen?
14 Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, sodass der Statthalter sehr verwundert war.
15 Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den sich das Volk auswählen konnte.
16 Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Barabbas im Gefängnis.
17 Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Barabbas oder Jesus, den man den Messias nennt?
18 Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte.
19 Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, ließ ihm seine Frau sagen: Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum.
20 Inzwischen überredeten die Hohenpriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen.
21 Der Statthalter fragte sie: Wen von beiden soll ich freilassen? Sie riefen: Barabbas!
22 Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt? Da schrien sie alle: Ans Kreuz mit ihm!
23 Er erwiderte: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Da schrien sie noch lauter: Ans Kreuz mit ihm!
24 Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!4
25 Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!
26 Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.

tut dies zu meinem Gedächtnis
tut dies zu meinem Gedächtnis
Ursula Elise


gegen Geld
gegen Geld
Ursula Elise


der Verräter küsst
der Verräter küsst
Ursula Elise

Kommentare 3

  • Ursula Elise 25. Oktober 2013, 13:30

    Und der Jude neben ihm (kenntlich am Judenhut) hält ihn an diesem Arm fest, nicht etwa hilfreich, sondern so: du entkommst uns nicht mehr.
    Überhaupt die Judenhüte, also die gekennzeichneten Juden, auf allen Bildtafeln:
    es sind ja alle Juden, auch Jesus, aber er und seine 'Jünger' werden nicht als solche bezeichnet. Diese Passionsszenen unterscheiden also: die da und wir (gläubigen Christen).
    Ursula
  • Elisabeth Hase 25. Oktober 2013, 7:57

    Interessant finde ich die Handhaltung von Jesus, er lässt sie regelrecht hängen und signalisiert Hingabe. Beeindruckend finde ich das Gewand von Pilatus und den Faltenwurf. LG Elisabeth
  • smokeonthewater 24. Oktober 2013, 22:17

    Sehr lebendig und seiner Zeit weit voraus dargestellt.
    Schon damals wurde den Juden alles in die Schuhe geschoben, selbst der politische Mord an ihrem potenziellen Befreier aus römischer Unterdrückung. Für die Römer ein Sargnagel mit über 300 Jahren späterer Wirkung, als das Christentum die römischen Machtstrukturen von innen und außen aufweichte.
    LG Dieter

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