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Was ist neu?

Karsten Hoerenz


Basic Mitglied, Waltershausen

Contax D

Mit der Contax D entstand die zweite Baureihe der Kamera ab 1952. Die Blitzbuchse befand sich bei allen Contax-D-Modellen auf der Kameradeckkappe und die Verschlusszeitensteuerung war grundlegend überarbeitet worden. Ab Mitte 1956 wurden die kleinen Filmtransportknöpfe durch Knöpfe größeren Durchmessers ersetzt und das Bildzählwerk sowie die Filmsortenscheibe geändert. Da die Marke Contax durch die Zeiss Ikon AG Stuttgart beansprucht wurde, mussten Exportmodelle eine andere Bezeichnung erhalten. Obwohl der kürzere, prägnantere und vielleicht bessere Name “Pentax” bereits ein geschütztes Dresdner Markenzeichen war, wurde er für diese Kamera nicht verwendet und später sogar an die japanische Asahi Optical verkauft. Stattdessen wurde aus den Bezeichnungen Penta prisma und Contax ein Kunstwort “Pentacon” gebildet. Damit konnten die für den DDR- und osteuropäischen Markt produzierten Kameras weiterhin als Contax und die (West-)Exportkameras offenbar ab 1953 mit der Bezeichnung Pentacon geliefert werden. Die frühen Pentacon-Kameras trugen im gravierten Ernemannturm die Zusatzgravur “ZI”=Zeiss Ikon. Diese Modelle werden von Sammlern oft als Pentacon ZI bezeichnet. Bei späteren Kameras entfiel das “ZI” der Turmgravur.
Eine bei Hummel beschriebene Version der Pentacon ohne Herstellergravur (also ohne Ernemannturm = Hu 094) ist offenbar nicht vor, sondern innerhalb der Pentacon-ZI-Bauzeit gefertigt worden. Die Seriennummern dieser sehr seltenen Kameras liegen innerhalb des Bereiches der ZI. Im Photo-Porst-Katalog von 1954 taucht diese Kamera zum Preis von 592 DM mit Schacht Travenar 2,8/50; 478 DM mit Jena T 2,8/50 und 598 DM mit Jena B 2,0/50 auf.
In Dresden wurden auch spezielle Exportmodelle der Contax D / Pentacon gefertigt, die ConSol und die Pentacon noname, weitere Kameras wurden erst bei Importeur mit neuen Namensschildern bestückt (siehe auch Teil 4). Bei einigen dieser Exportkameras wurden zusätzlich noch die Namen und Herkunftsbezeichnungen der Objektive verändert (siehe auch Teil 4), um Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen. So existieren auch Optiken mit Vorschraubring und Bezeichnungen wie “Ernst Abbe Jena”, “C.Z. Jena” und ähnlichen. Ansonsten wurden bei Exportobjektiven meist die Kürzel des Namens (T für Tessar, B für Biotar, ...) und “aus Jena” verwendet.
Quelle: www.dresdner-kameras.de/contax/contax.html

Kommentare 5

  • Michael Jo. 9. Februar 2013, 12:29

    auch mein HIER sei deutlich
    vernehmbar angemerkt
    - wenn auch nicht mehr sooo lauthals
    wie früher !

    Danke Bernie, dass Du mich darauf stösst .. !
    - doch der Zusammenhang zwischen digital
    und ' Knipsen ' ist heute leider durchaus angebracht,
    wenn auch (gottseidank) nicht als verallgemeinernde
    Behauptung !

    Gruß Michael
  • BernieW 8. Februar 2013, 20:13

    HIER !!!!!

    Das gilt allerdings weniger fuer die gute alte Zeit, sondern fuer das Weiterleben der analogen Zeit.

    Liebe Hillary, stimmt nicht, nicht ALLE knipsen digital (ein Schelm, wer da einen logischen Zusamenhang zwischen "knipsen" und "digital" meint zu erkennen ;-)

    VG....bernie
  • Michael Jo. 8. Februar 2013, 13:58

    auf meiner Wunschliste auch noch
    ganz oben (nebst einer IIIa):
    genau diese !

    Zeitlos schön das Design (wie ich finde)
    und die Feinmechanik noch in guter ZI-Qualität .. ;
    Ablichtung und Info dazu ' t o p ' !

    Gruß Michael
  • Karsten Hoerenz 6. Februar 2013, 23:18

    Na ja - ich hab einen großen Schrank voller Paierbilder aus den letzten 10 Jahren Digitalfotografie. es ist einfach bequemer, schneller, unkomplizierter geworden aber Bilder wie diese mache ich in der Regel auch an der digitalen Kamera mit manuellen oder bestenfalls halbautomatischen Einstellungen.
    Es sind übrigens reichlich 60 inzwischen - bin ja gerade bei der Inventur, Dokumentation und Reinigung. Jeden Tag eine Handvoll.

    Gruß
    Karsten

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Exif

Kamera NIKON D800
Objektiv AF Nikkor 85mm f/1.8D
Blende 11
Belichtungszeit 1/40
Brennweite 85.0 mm
ISO 400