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China XXV: Chinesischer "Kohlenmann" in der Altstadt von Peking

China XXV: Chinesischer "Kohlenmann" in der Altstadt von Peking

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Juergen Graf


Pro Mitglied, heinsberg

China XXV: Chinesischer "Kohlenmann" in der Altstadt von Peking

In der engen Gassen der Altstadt von Peking müssen die Briketts mit dem Fahrrad transportiert werden. (Viele der Bewohner träumen von einer Zentralheizung und einer eigenen Toilette.) Nach der doch heftigen Diskussion ziehe ich den Satz zurück. Neben dem Bericht unseres Reiseleiters (offensichtlich nur bedingt zu verwenden) habe ich gerade in den letzten Tagen einen Bericht über die sanitäre Situation in Peking im Hinblick auf die Olympiade gesehen. In Peking gibt es jetzt die erste öffentliche Toilette, die westlichen Maßstäben entspricht! Wer einen Blick in die Gemeinschaftstoiletten der älteren Häuser werfen konnte, kann vielleicht meine Bemerkung verstehen.

Minolta DiMAGE A1
28 -200mm
28mm
f6,3
1/250 Sek.
ISO 100

Siehe auch:

China XV: Blick von einer Hauptstraße in Peking durch ein Tor in eine Seitentraße
China XV: Blick von einer Hauptstraße in Peking durch ein Tor in eine Seitentraße
Juergen Graf

China XVI: Brettspieler an einer Hauptstraße in Peking..
China XVI: Brettspieler an einer Hauptstraße in Peking..
Juergen Graf

China XIV: Straßenkehrer auf einer Schnellstraße in Peking
China XIV: Straßenkehrer auf einer Schnellstraße in Peking
Juergen Graf

China XXIX: Familie in der Region Guilin
China XXIX: Familie in der Region Guilin
Juergen Graf

Kommentare 17

  • Maren Arndt 2. Februar 2015, 10:25

    Ob es so heute noch in China ist?
    Ich war zuletzt 2008 dort und konnte nur staunen.
    War aber froh, schon 1990 in China gewesen zu sein.
    Lg
    Maren
  • Juergen Graf 15. Dezember 2005, 10:16

    @Alle: Über die Reaktionen und Informationen, die mein Foto bewirkt hat, habe ich mich gefreut. Vielen Dank. Bei FC kann man nicht nur super Fotos sehen; man kann auch noch viel mehr erfahren...Gruß Jürgen
  • Aurora G. 14. Dezember 2005, 18:22

    Wirklich, sehr interessant! lg., a.
  • Herbert Rulf 14. Dezember 2005, 9:59

    @Sada: auf den Punkt gebracht !
    LG, Herbert
  • Herbert Rulf 13. Dezember 2005, 21:10

    @Detlef: Du hast ja Recht, dieses Problem gibt es viel zu häufig. Wer kein Geld oder keine Beziehungen hat, ist rechtlos. Siehe auch mein erstes Bild unter meiner Anmerkung. Da werden eigentlich gute Häuser abgerissen, die Bewohner zwangsevakuiert, nur um einem Hochhaus oder einer neuen Autostrasse Platz zu machen, die Entschädigung steckt sich ein Parteibonze ein.
    Ich meinte auch eher die alten wirklich baufälligen Häuser wie in dem vierten Bild, die malerisch und fotografisch sind, aber aufgrund langjähriger Vernachlässigung nur noch abgerissen werden können. Natürlich passiert hier das gleiche, ein Neubau entsteht mit lukrativen Gewerbeflächen und der alte Eigentümer wird mit einer Minientschädigung abgespeist, wenn überhaupt.
    Vor Jahren musste ich in China mit einer Bindehautentzündung zum Krankenhaus. Es war Sonntag. Meine Frau klingelte an der Augenstation, der Arzt öffnete von drinnen eine Luke, sah meine Frau dort stehen, mich konnte er nicht sehen. Barsch fragte er was sie wolle, wieso sie ihn sonntags störe, er habe keine Zeit. Meine Frau sagte ihm dann, ihr Mann brauche Hilfe und ich stellte mich dann so hin dass er mich sehen konnte. Sofort lächelte er, öffnete die Tür, bat freundlich hinein und untersuchte mich mit modernsten Geräten gründlich und lange, unterhielt sich dabei ganz freundlich mit meiner Frau. Dann verschrieb er mir die teuersten Medikamente und brachte uns noch bis zur Tür. Alles zusammen kostete etwa 100 Yuan (10 Euro), ein wahnsinnig hoher Betrag für die meisten Chinesen. Wäre meine Frau alleine gewesen, hätte sie wahrscheinlich erst mit einem Hunderter durch das Fenster winken müssen, um die gleiche Behandlung zu bekommen.
    Ich weiss also was du meinst.
    LG, Herbert
  • Herbert Rulf 13. Dezember 2005, 16:37

    Das Foto ist gut, zeigt chinesischen Alltag, den viele Gruppentouristen gar nicht erst zu sehen bekommen.
    Zum Wohnen in China habe ich mal eine Serie gemacht:
    Die Schattenseite des Wirtschaftswunders
    Die Schattenseite des Wirtschaftswunders
    Herbert Rulf
    Wohnen in Kunming - Wenn man arm ist 2
    Wohnen in Kunming - Wenn man arm ist 2
    Herbert Rulf
    Wohnen in Kunming - Mittelstand
    Wohnen in Kunming - Mittelstand
    Herbert Rulf

    Zum Teil sind die alten Häuser nur noch für den Fotografen malerisch, bewohnbar sind sie nicht mehr, sie drohen den Bewohnern über dem Kopf zusammenzubrechen. Fäulnis, Schwamm und Feuchtigkeit, mangelnde Hygienemöglichkeiten bringen gesundheitliche Gefahren mit sich. Da bleibt manchmal nur noch der Abriss.
    Die anderen hier angesprochenen Aspekte sind natürlich auch richtig.
    Wohnungen ohne Bad und Toiletten sind in den Städten in den letzten Jahren immer seltener geworden. In ein paar Jahren werden sie ganz verschwunden sein.
    LG, Herbert
  • Juergen Graf 12. Dezember 2005, 22:38

    @alle: Mit den Bemerkungen unter den Fotos muß man ganz schön aufpassen. Daraus ist ja eine beachtliche Diskussion entstanden. Finde ich grundsätzlich gut, wenn ihr die Fotots nicht vergeßt. Ich bin schon auf die Reaktionen meiner zukünftigen Fotos aus China gespannt..;-)) Gruß Jürgen
  • Dieter Craasmann 12. Dezember 2005, 21:17

    Eine Klasse Aufnahme, unabhängig von jeder politischen Diskussion. Wunderbar direkt,
    eine Alltagszene vom Feinsten, die andere Wirklichkeit von China, das ist das, was mir an Deinen Aufnahmen von dort so gut gefällt.
    Gruß Dieter
  • Helle MH 12. Dezember 2005, 20:17

    @Kurt: in Shanghai, ich habe dort gelebt, reissen sie aber auch sehr viele gebäude ab, die obwohl sie in den dreissiger jahren gebaut wurden, besser im stande waren, als die neuen chinesischen gebäuden nach 2-3 jahren!! Und wie du sagst, es wird dann viel zu wenig wohnraum für die "normale" bevölkerung gebaut.

    g Helle
  • Kurt Mielke 12. Dezember 2005, 19:09

    @Alle.
    Kurze Anmerkung zur Diskussion.
    In Changhai und Chonquing sah es
    so aus als wenn die, in über 30 Jahren
    vernachlässigten, Bauten kaum noch
    zu sanieren sind. Zu kritisieren ist
    allerdings, das danach kaum Wohnungen,
    sondern Banken, Hotels und Schopping-malls
    errichtet werden.
    vg kurt
  • Helle MH 12. Dezember 2005, 17:26

    Stimme De Pepo voll und ganz zu. Obwohl viele jüngere leute gerne eine neue wohnung haben wollen, und wenn sie das geld haben, kaufen sie ja nur was neues.

    Gefällt mir sehr das bild, vor allem wie man den entgegenkommenden über der schulter des kohlemannes sieht. Gibt eine gute dynamik.

    g Helle
  • Juergen Graf 12. Dezember 2005, 16:28

    @Rüdiger: Wenn man wie Detlef aus China geflogen kommt, realtivieren sich die Entfernungen. Wer weiß, vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit. Gruß Jürgen
  • Rüdiger Kautz 12. Dezember 2005, 16:25

    @ Jürgen, Detlef: bin für ein Treffen, aber Berlin ist doch eine etwas andere Ecke.
    Gruß Rüdiger
  • Juergen Graf 12. Dezember 2005, 15:59

    @Detlef und Rüdiger: Sehr gerne. Gruß Jürgen
  • Gisela Plewe 12. Dezember 2005, 12:59

    @Rüdiger und Jürgen:
    Beides scheint zuzutreffen. Die vielen alten Leute in der Altstadt kann man - so hat man den Eindruck - nicht in moderne Wohnsiedlungen umsiedeln. Doch sie müssen es hinnehmen, wenn der Weg in die Zukunft rigoros die Bagger schickt. Und ausserhalb der traditionsgeprägten Gebiete habe ich nicht viele Alte gesehen.
    Gruß gisela