Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unseren Webseiten zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Deiner Nutzung unserer Webseiten an unsere Partner für Emails, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen

Was ist neu?
- Burgruine Königstein -

- Burgruine Königstein -

577 9

Pictures Delight


World Mitglied, Schleswig Holstein

- Burgruine Königstein -

Die ältesten Bebauungsreste, die auf dem Burgberg ergraben wurden, stammen aus dem 10. oder 11. Jahrhundert. Die ältesten Teile der Kernburg, das sogenannte Fischgrät-Mauerwerk, wurde unter anderem mit Hilfe der C-14-Methode in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts datiert. Der Umfang der Bautätigkeit unter den staufischen Kaisern dürfte relativ gering gewesen sein. Die Burg diente, besonders ab Anfang des 14. Jh., zum Schutz der wichtigen Handelsstraße zwischen Frankfurt und Köln. Als Erbauer kommen die Grafen von Nürings (1172 ausgestorben) in Betracht, deren Nachfolger als Lehens-Nehmer, Kuno I. von Münzenberg dürfte nur weniger bedeutende Baumaßnahmen veranlasst haben. Erst nach dem Ende der Stauferzeit erfuhr die Burg unter den Falkensteinern einen energischen Ausbau. Die unteren Geschosse des Bergfrieds stammen aus den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts. Er wurde im Laufe der Zeit noch mehrfach aufgestockt und hat heute eine Höhe von 34 Metern.

Durch die Jahrhunderte wurde die Burg vielfach umgebaut und erweitert. Neben der Anpassung an die sich entwickelnde Wehrtechnik wurde auch der Ausbau zu einem renaissancezeitlichen Residenzschloss für die Grafschaft Königstein vorangetrieben. So errichteten im 16. Jahrhundert die Grafen Eberhard IV. von Eppstein und Ludwig zu Stolberg nicht nur die drei mächtigen Rondelle an der Ostflanke, sondern auch die Schaufassade an der Ostseite der Kernburg.

Mit dem Aussterben der Grafenfamilie fiel die Burg 1581 an das Kurfürstentum Mainz, das sie nur noch militärisch nutzte. Erzbischof Johann Philipp von Schönborn veranlasste zwischen 1660 und 1670 die letzte große Ausbaustufe, u. a. mit den eckigen Bastionen an der Südseite


Quelle: Wikipedia

Kommentare 9

Informationen

Sektion
Ordner PD Bauwerke
Klicks 577
Veröffentlicht
Sprache
Lizenz

Exif

Kamera NIKON D7000
Objektiv ---
Blende 11
Belichtungszeit 1/100
Brennweite 17.0 mm
ISO 100