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Fischer Christian Martin


Pro Mitglied, Oberdiessbach

Burgkirche Ringgenberg mit Pfarrhaus

Johann von Ringgenberg, Sohn Philipps, regierte von 1291 bis 1350. Er war das bedeutendste Glied dieser Adelsfamilie. Als Minnesänger erlangte er Weltruhm, man bezeichnete ihn als "Ritter, der Schwert und Leier gleich gut führt". Seine Werke sind in der Manessischen Sammlung in Heidelberg enthalten. Seine Söhne: Philipp, Johann und Kuno. Nach dem Tod seiner Gattin ging er eine Verbindung mit einer Elsa Jossi ein, wodurch eine unadelige Nebenlinie entstand. Die Söhne aus dieser Verbindung: Johann Jossi, Heinz und Kuno von Ringgenberg. Das heutige Geschlecht Ringgenberg muss aus diesem Zweig abstammen.
Als im Jahre 1230 Ritter Kuno von Brienz vom deutschen Kaiser zum Reichsvogt des Brienzerseegebietes ernannt wurde, liess er die Burg Ringgenberg bauen. Danach erhielt das Dorf Rinkenwyl seinen heutigen Namen Ringgenberg.

Die Burg Ringgenberg wurde von 1240 bis 1380 bewohnt. Von 1240 bis 1291 verwalteten die beiden Söhne Kunos, Philipp und Rudolf, die Herrschaft gemeinsam.

In der Zeit von Philipp, 1351 - 1374, begann der Ruin des Herrschaftshauses. 1351 wurde der westliche Teil, bis oberhalb Niederried, an das Kloster Interlaken verpfändet.

Petermann trat 1374 seine Regierungszeit an, als der Untergang bereits vor der Türe stand. 1380 wurde mit Hilfe der Waldstätte die Burg angezündet und geplündert. Freiherr Petermann wurde gefangengenommen. Nachdem er von Bern befreit wurde, zog er nach Thun, wo er ca. 1390 starb. Damit erlosch das einstmals so glorreiche Geschlecht der Ringgenberger.

Rund 300 Jahre nach der Plünderung der Burg, nämlich im Jahre 1670, wurde mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen.

Das imposante Bauwerk steht auf einem Hügel zwischen Dorf und See, wo sich ein herrlicher Ausblick bietet. Die Anlage wurde 1946 bis 1949 renoviert und steht unter Denkmalschutz.

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Kamera DSLR-A850
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Blende 25
Belichtungszeit 0.4
Brennweite 35.0 mm
ISO 160