Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

ePICS


Complete Mitglied, Deggendorf

Bürgerbegehren Auerbach

Hier an dieser Stelle sollte bald eine Photovoltaikanlage entstehen. Das Bürgebehren ist im vollem Gange. Hoffe mal es kommt nicht zu dem Bau, wäre schade wegen der schönen Natur.

Canon EOS 550D + Canon EF-S 17-55 2.8 IS USM
18mm 1/200 F8 ISO400

Kommentare 2

  • Lisa und Albert 15. April 2010, 11:31

    Ich finde es schlimm genug, wenn Bauern überhaupt auf den Gedanken kommen, auf ihren Feldern Photovoltaik "anzubauen", nur weil sich die Politik derart massiv in die landwirtschaftlichen Belange eingemischt hat, dass Felder brach liegen müssen und dafür auch noch aus der Staatskasse Geld bezahlt werden muss.
    Die Bauern waren noch nie scharf auf so eine Einmischung in ihre Belange und können sich nicht einmal dagegen wehren.
    Das gleiche passiert mit den Subventionen für die Industrie. Nur dass hier die Betriebe die Gelder kassieren, ihre Firmensitze anschließend ins Ausland verlegen und nicht einmal mehr hier Steuern zahlen.
    Ein Bauer kann seinen Hof nicht auf einen Lkw packen und den "Betriebsstandort" nach Kasachstaqn verlegen - da sind die Arbeitskräfte zwar billiger, aber die Kartoffeln verstehen ihn nicht. ;-)))
    Über was könnten wir doch alles schimpfen - und unsere "geistreichen" und "sozial denkenden" Politiker interessiert das alles doch gar nicht.
    Wünsche allen, dass sie ihr Leben so weit wie möglich ohne zu große Einbußen bis an ihr seliges Ende führen können.
    Schöne Grüße
    Albert
  • Belfo 14. April 2010, 21:05

    Ein schwieriges Thema ... es ist nicht schön, wenn die Natur mit Solarmodulen zugepflastert wird. Andererseits: Alle wollen weg von Atom- und Kohlestrom und hin zu regenerativen Energiequellen ... nur Windräder sollen nicht in der Gegend rumstehen, keine Solarfelder entstehen, die Biogasanlagen im Ort stinken zu sehr, die ausserhalb sind auch problematisch, weil dann wieder in der Natur gebaut werden muss und die Feldwege geteert werden müssen, damit die "Panzer" der Bauern, die das "Futter" bringen, überhaupt fahren können. Dazu kommt die Gefahr von Monokultur und, dass das alles durch Spektulation wieder auf die Nahrungsmittelpreise durchschlägt ...
    Was also tun? Die Lösung kann IMHO nur in einer sinnvollen Kombination aller Möglichkeiten liegen und wir müssen auch alle Einschränkungen ertragen.
    Ich nehme micht da nicht aus ... ich will auch keine Solarparks in der Natur ... die gehören auf die Dächer der Hallen und Gewerbegebiete, höchstens noch entlang der Autobahn ...
    Aber wenn es dort ein Bürgerbegehren gibt ist das ganze vermutlich eh gestorben. Wenn die Anlage nicht bis 30.6. ans Netz geht, soll sie nach den Plänen der Regierung ja NULL Förderung bekommen ... das wird finanziell nicht mehr funktionieren ...

    Gruß Hans