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Brunswicker - Impressionen " der Blick , zum DOM und dem Rathaus... "

Brunswicker - Impressionen " der Blick , zum DOM und dem Rathaus... "

KHMFotografie


World Mitglied, der Kaiserstadt / GosLar in NDS

Brunswicker - Impressionen " der Blick , zum DOM und dem Rathaus... "

Nikon D 300 / Sigma 10-20@14mm / F 16 / ISO 200 / Aufnahmemodus M / 1/80 Sek, -0,9 EV / Einzelaufnahme / Freihand /

Das Neue Rathaus der Stadt Braunschweig, wurde zwischen 1894 und 1900 nach Plänen des Stadtbaurates Ludwig Winter im Stil der Hochgotik errichtet.

Das dreistöckige Gebäude befindet sich direkt gegenüber dem Braunschweiger Dom am Langen Hof (heute Platz der Deutschen Einheit) und grenzt, inklusive seiner zwischen 1968 und 1971 errichteten An- und Erweiterungsbauten, ebenfalls an die Münzstraße, den Domplatz, die Dankwardstraße und den Bohlweg.

Erste Entwürfe für ein neues „Stadthaus“ entstanden auf Initiative des damaligen Oberbürgermeisters bereits ab 1880. Ursprünglich sahen diese sogar den teilweisen Abriss der nur wenige Meter östlich des geplanten Neubaus seit dem Mittelalter liegenden Burg Dankwarderode vor, die zum damaligen Zeitpunkt bereits durch intensive Nutzung z. T. stark in Mitleidenschaft gezogen war. Die Abrisspläne wurden jedoch aufgrund eines umfangreichen Erhaltungs- und Neubaukonzeptes (ebenfalls von Ludwig Winter) aufgegeben.

Das Neue Rathaus war eines einer ganzen Reihe neuer repräsentativer Gebäude, die im Zuge eines geplanten Regierungsviertels an der Wende zum 20. Jahrhundert in der Stadtmitte Braunschweigs errichtet wurden.

Als Vorbilder für den Rathausbau dienten Gebäude aus Belgien und aus England sowie das Wiener Rathaus. Das historistische Gebäude wurde im hochgotischen Stil errichtet und am 27. Dezember 1900 eingeweiht. Die Kosten beliefen sich auf 2,5 Millionen Mark. Auf einen repräsentativen Festsaal wurde verzichtet, da man dafür – damals wie heute – auf den des Altstadtrathauses zurückgriff.

Neben der nach Süden ausgerichteten Hauptfassade des Gebäudes wurden auch die Innenräume im gotischen Stil gestaltet und neugotisch ausgestattet. Die Möbel entwarf Ludwig Winter selbst. Die vier Figuren über dem Eingangsbereich sind allegorische Darstellungen der Wissenschaft, Kunst, Handwerk und des Handels. Über dem Eingang befinden sich Maßwerkfenster und daneben zwei schmale Seitentürme. Vor dem Zweiten Weltkrieg besaß der Eingangsbereich einen Treppengiebel. Dieser stürzte nach schwerer Beschädigung ein und wurde schließlich abgetragen

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