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Bonifatius

Bonifatius Denkmal in Fritzlar, Aufnahme vom 3.01.09 - hier als Detail Aufnahme und aufgrund des Gegenlichts auch nicht gerade einfach was die Helligkeit betrifft ... ich wollte es euch dennoch nicht vorenthalten, da ich die Spinnweben wieder einmal so schön fand ! :-)

Hier eine komplett Aufnahme des Denkmals:


Geschichte / Wirken / Wege des Hl. Bonifatius:
Die Stadt Fritzlar zählt zu den ältesten mittelalterlichen deutschen Städten. 1999 beging sie bereits ihre 1275-Jahrfeier und gedachte dabei in besonderer Weise - durch die Errichtung eines Denkmals - ihrem Gründer, des Heiligen Bonifatius.
Dem englischen Benediktinermönch und christlichem Missionar aus eigenem Entschluss, gelang im frühen 8. Jahrhundert nicht nur die Überwindung des heidnischen Glaubens, sondern auch die Einführung der Kultur der Schriftlichkeit als einem wesentlichen Baustein unserer Zivilisation.
Bonifatius wurde zwischen 672 und 675 in der Nähe des südwestenglischen Exeter geboren. Er war der Sohn einer wohl adligen Familie und erhielt den Namen Wynfred, übersetzt "Freude und Friede". Schon im Alter von 7 Jahren setzte sich Wynfred gegen seinen Vater durch und wurde in das Benediktinerkloster Exeter übergeben. Seinen Lebensweg als Mönch setzte er in Nursling fort. Er intensivierte seine theologischen und wissenschaftlichen Studien, wurde Lehrer und 717 Abt. Wynfred war der festen Überzeugung, nur als Missionar, als Verkünder des Evangeliums, den Auftrag Christi richtig zu erfüllen. In direkter Zusammenarbeit mit den Karolingern und dem Papst - Wynfred reiste nach Rom und erhielt auf der ersten Reise den Namen Bonifatius - organisierte er nicht nur seine direkte Missionstätigkeit und sicherte diese machtpolitisch ab, sondern schuf durch die Gründung von Bistümern feste kirchliche Strukturen, ohne die die spätere Kirchenreform Karls des Großen nicht gelungen wäre. Bonifatius legte somit den Grundstein für das christliche Europa des Mittelalters.
Am 5. Juni 754 wurde Bonifatius in der Nähe von Dokkum von räuberischen Friesen ermordet.

Ein geogrphischer Schwerpunkt der Missionsarbeit von Bonifatius war der hessisch-thüringische Raum und hier besonders das Gebiet der Chatten.
Eines ihrer wichtigsten Heiligtümer war eine ihrem Kriegs- und Wettergott Donar geweihte Eiche. Sie stand auf einer Anhöhe oberhalb des damals bereits existierenden Dorfes Geismar.
Bonifatius fällte die Donareiche im Herbst des Jahres 723 im Schutz der Truppen der Büraburg, einer fränkischen Festung. Keine Tat Bonifatius zur Durchsetzung des christlichen Glaubens ist so häufig bildlich dargestellt worden - die erste datiert in das Jahr 1500 - und daher so weit verbreitet und populär.
Bonifatius ließ aus dem Holz der Donareiche 724 eine erste Kirche errichten, die er dem Heiligen Petrus weihte, um seine besondere Verbundenheit mit Rom auszudrücken. An dieser Stelle steht heute der Dom. Gleichzeitig gründete Bonifatius ein Benediktinerkloster, das Ausgangspunkt für die gesamte Missionierung des nordhessischen, des osthessischen und des thüringischen Raumes war.

Auszug aus einem Faltblatt der Stadt Fritzlar

Kommentare 6

  • Florian Kubek 20. Januar 2009, 10:30

    der feine Bonifatius :) aber ich hoffe doch mal nicht das er es verdient hat das sich Spinnweben auf ihm breit machen :o) da sollte die Stadt doch mal was machen um so eine Persönlichkeit nicht verwesen zu lassen

    lg
    Florian
    +++ !!!!!!
  • Bodo Martinius 19. Januar 2009, 20:52

    Klasse, das Foto würde auch in die Mystikszene passen.
    lg Bodo
  • Maren Lange (ML) 19. Januar 2009, 19:19

    absolut klasse - sieht aus, als ob er direkt einem zombie-film entsprungen ist!
    lg maren
  • Harald Vogt 19. Januar 2009, 19:05

    Sehr imposante Erscheinung
    Gruß Harald
  • Kerstin Jennrich 19. Januar 2009, 18:27

    super info zu ein klasse bild
    mir gefällt es war bestimt schwierig es auzunehmen
    lg kerstin
  • Sylvia Schulz 19. Januar 2009, 16:44

    der könnte aber wirklich mal abgeputzt werden, die Gegenlichtaufnahme hast Du doch ganz gut hinbekommen und Deine Info ist auch interessant,
    liebe Grüße Sylvia