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Was ist neu?

Sonja.A


Pro Mitglied, Dinkelsbühl

Bohnenjosef - die Explosion

HIER UND SO BEGANN DAS GANZE DRAMA ...

Wie von Klacky schon sehr eindringlich geschildert, machte
Josef eine gewaltigen Fehler in seiner Nahrungszusammenstellung.
Er kombinierte Bohnen mit natürtrübem Apfelsaft.
Eine Entscheidung mit tragischen Folgen, wie man hier sieht.

Nicht nur dass Josef platzte - NEIN - die Detonation war so gewaltig, dass
sie ein ganzes Wohnviertel verwüstete und viele Menschen obdachlos geworden sind.



Kommentare 54

  • Pixelknypser 21. April 2013, 7:11

    ja es ist gut wenn man sich im Griff hat:-)))))))))))))VLG Ingo
  • alberto16-menuder 20. April 2013, 19:36

    semplicemente bella complimenti
  • H. Endres 19. April 2013, 20:13

    Klingt dramatisch. Ein schönes Bild mit toller Bearbeitung und Geschichte.
    LG Harald
  • Lichtmagie 19. April 2013, 17:21

    Anna... das ist ja ...
    ein Liebesroman... einer von den ganz schönen...
    ohne Häppi Ent... die bei denen man am End... soooo schön heulen kann... Weil... der Josef so... dumm ist...
    Weil er ein so... schönes Leben hätt haben können...
    So sinds halt... die.. nein nicht alle Männer... aber manche...
    Sie sehen die Diamanten.. nicht die vor ihrer Nase liegen... und das gute Herz... das ist sooo oft... ganz umsonst so gut gewesen...
    Weil... sie eben halt.. doch manchmal besser... gucken als denken... können...
    Ach es ist schon ein Kreuz... !!!
    Das arme... Mädchen... obwohl...
    wie war das... es ist nie !! zu spät um noch Rebellin zu werden... !! Jawohl... !!!
    Vielleicht .. sollt ich ihr ( also der Ann..) mal einen Brief schreiben.. einen den sie sich hinter den Spiegel stecken... könnt... Von wegen... Emanzipazierung... und so... Ja.. krutzie... noch mal...
    Gibst denn das ...
    Sie sollte... sich mal in einer ruhigen Stunde hinsetzen... und sich überlegen.. was sie eigentlich will vom Leben...
    Hach... sie könnte... sich irgendwo... eine kleine Kate.. mieten.. und sich selbständig machen.. mit einem neuen Unternehmenszweig aus der Hauswirtschaftsbranche...
    Miet- Servis... für Notfälle... Alles aus einer Hand...
    Hauswirtschaftlerin... Rent... Wenn s .. mal brennt...
    Ich werde das mal überdenken... und meine Kenntnisse
    zur Existenzgründung anbieten... denke ich...
    Da habe ich ja wirklich... beinahe was verpasst...!!!
    Liebe Grüße...
    ich muss jetzt mal an den Schreibtisch... ein Papier ausarbeiten... und so....
    Karin die früher mal Aschenputtel war... und die jetzt Rebellin ist... !!! grins.. grins.. grins...
  • ann margAReT 19. April 2013, 15:49

    also herr klacky,
    ich muss doch sehr bitten...!
    das waren seriööööse recherchen von einer seriöösen journalistin, nur dass wir uns da richtig verstehen...

    aber trotzdem,
    herr klacky, ein lob aus deinem munde, einem berufenen munde, einer der das geschichtenschreiben erfunden hat, so ein lob ehrt mich dann doch und es ehrt mich sehr...
    froi, froi, froi,
    ganz stolz mit erhobenem kopf, so stolz...
    und ganz verlegen danke sagen tun...
    ganz lieben dank!
    anna

    und @ alle, auch ganz lieb danke sagen...
  • Klacky 19. April 2013, 15:27

    Ja, Moni, wenn das mal nicht autobiographische Züge hat ...
  • Monue 19. April 2013, 15:25

    Ann,
    Applaus!!!!!!!!
    Was für eine Geschichte... von der Ann, dem armen Hascherl und dem Josef, dem saudomma Bauradaggel.... :o)
    *immernochsehrsehrargschmunzelnmuss*
  • B.Schalke 19. April 2013, 15:20

    Durch deine klasse Bearbeitung siehts UrUrUralt aus
  • miraculix.xx 19. April 2013, 11:30

    Ja, ich bin von Anns Geschichte auch tief berührt! :-(
  • Klacky 19. April 2013, 10:14

    Ann,
    heute Nacht, als ich heimkam, wollte ich nur noch schnell mein Bild hochladen, aber dann habe ich Deine Ausführungen über die andere Seite der Sache gelesen, die weibliche, die von dera Ann, und da hat's mich verrrissen. Dabei war ich gerade so schön müde gewesen, aber da war's aus.
    Großes Kompliment. Man merkt, Du kommschd aus dera Gegend.
  • i.67 19. April 2013, 9:35

    Nachdem's den armen Josef hier so massiv zerrissen hat, bin ich ganz froh, dass das ganze ins schwarz-weiß präsentiert wird....
  • Lig Urion 19. April 2013, 6:54

    und somit beschleicht mich klammheimliche angst, wenn ich heute auf dem lande an riesigen, modernen biogasanlgen vorbeikomme...
    gruß lig
  • Rolfi112 19. April 2013, 0:49

    dann wars kein Josef..dann wärs ein Jussuf gewesen..oder so!
  • Jürgen Meisel 19. April 2013, 0:45

    Oder war der Josef am Ende gar ein Taliban ???
    Fragen über Fragen...
    LG Jürgen
  • Klacky 19. April 2013, 0:28

    Ann,
    ich liege am Boden
    Des isch glatt!
  • Klacky 19. April 2013, 0:23

    Horst,
  • Horst Schulmayer 18. April 2013, 23:27

    Bombenkraft durch Apfelsaft !!
    Gruß Horst
  • Biberberti 18. April 2013, 22:54

    Tolle Aufnahme und tolle Geschichte
    LG Berti
  • Rolfi112 18. April 2013, 22:49

    @Peter
    wenn de weist, wies geht, sagst de es mir auch! ;-)
  • Peter Schardt 18. April 2013, 22:41

    Ach..., könnt ich nur so Geschichten schreiben!
  • ann margAReT 18. April 2013, 22:36

    heute um 16:35 Uhr
    Weil die Magd Ann ziu Lichtmeß gekündigt hatte und ins Nachbardorf zog, ins überübernächste.

    Die Geschichte der Magd, der Ann, dem armen Hascherl.

    Ann, die Magd, hatte an Lichtmeß den Hof verlassen,
    und das Schicksal nahm seinen Lauf.

    ond älles bloß, weil selle Ann, dui Magd an Liachdmäß kendigt hat ond ens Nochbarsdorf furt zoga isch, ens iebriebrnäxschde sogar…

    Und die arme Magd hat von dem schweren Unglück gehört
    und sie plagt jetzt ein bisschen ein gar arges Gewissen,
    weil sie gegangen ischd wegen dem saudomma Grasdaggel, der,
    der wo oifach net wella hot…
    ond deswega ischd sie aber gleichzeitig auch sauwütend auf den Josef,
    den saudomma Denger dean…

    Weil er nie hat hören wollen,
    der grobschlächtige Denger,
    und die Magd, die Ann, die hats solange versucht,
    dass sie dem saudomma Seppl ein bisschen Manieren beibringen könnte…
    so dass der mit seine rauhe Griffel vielleicht auch einmal zarter berühren hätte können und so…

    Aber der Sepp, der saudomme der, der hat nix davon wissen wollen,
    und die Magd hätt ihn doch so gern ghätt…

    Und wie dann so die Tage ins Land gingen,
    und der Josef das Werben von der Ann so total ignorierte,
    da resignierte die Magd, die Ann, des arme Hascherl und hörte auf
    nach dem Josef, dem saudomma Daggel, scheene Augen zu machen.

    Aber der Bauer hat es wohl beobachtet,
    und er hätte es gerne gesehen,
    wenn sein Knecht und seine Magd zussammen gekommen wären…
    Aber der Josef, des war halt so a saudommer, grobschlächdiger Daggel…

    ond die Magd, des arme Deng ischd irgendwia emmer stiller worra
    ond denner, weils essa hot ihr nemme gmundad,
    wega deam Josef, deam saudomma Bauradaggel…

    Aber der Bauer nicht faul,
    hat sich das Leid der Magd zu nutze gmacht,
    ond ganz langsam hat er angefangen
    mit ihr rum zu busieren.
    ond der domma Ann hat des natürlich gefallen,
    ons sie ischd wieder aufgeblüht wie ein junges Dirndl.

    Doch dann traf der nächste Schicksalsschlag die arme Ann.
    Der Bauer starb…
    Er fiel von der Leiter und war auf der Stelle tot, mausetot.

    Und von einem Tag zu andern stand die arme Magd,
    die Ann wieder ganz alleine da…

    Die Bäuerin, die es immer geahnt hatte,
    aber nie ganz sicher nachweisen konnte,
    dass der Bauer die Magd, die arme Ann, busiert,
    sie hatte jetzt die Gelegenheit,
    der Ann, dem armen Hascherl das Leben ein bisschen schwerer zu machen.

    Und der saudomme Hanswurst vom a Josef, der hots wohl gseha,
    aber der hot oifach bloß zuaguggad…

    Und da ist dann der armen Magd, der Ann,
    das Leben auf dem Hof doch zu schwer geworden,
    wo sie niemand mehr mochte,
    wo sie keiner ein bisschen lieb hatte.

    Sie wollte doch garnicht viel,
    nur, dass einer sie auch ein bisschen in den Arm nehmen würde,
    manchmal halt…
    Und sie wurde wieder stiller,
    wurde wieder dünner und hatte so gar keine Freude mehr am Arbeiten und am Leben.

    Und so kam es, wie es kommen musste,
    das Schicksal nahm seinen Lauf.

    Ann die Magd beschloss,
    den Hof für immer zu verlassen,
    und die Zeit an Lichtmess schien für sie die richtige Zeit zu sein um zu gehen.

    Sie schnürte ihr Ränzlein und ging,
    ging einfach zum Hoftor hinaus
    und drehte sich nicht mehr um…
    sie ging einfach
    und dann war sie fort.

    Und im überübernächsten Dorf fand sie wieder eine Bleibe,
    ein Eingeding und eine Arbeit und eine gute Bäuerin…
    und einen Bauer, der sie wieder ein bisschen lieb hatte.

    Doch auch auf dem alten Hof ging das Leben weiter
    und so konnte geschehen, was geschehen ist.

    Die Bäuerin, die lieber woanders war,
    und den Sepp allein auf dem Hof gelassen hat,
    wo der doch gar keine Ahnung von gar nichts nicht gehabt hat,
    und der wo dann nichts besseres wusste,

    als dass er seine Bohnen mit naturtrübem Apfelsaft essen musste...

    Das End von der Geschicht…
    kennt ihr ja schon…

    in traurigem Gedenken an den saudummen Josef
    und den alten Hof,
    den wo es jetzt nicht mehr gibt.

    Ann
  • Clau.Dia´s 18. April 2013, 22:21

    Vielleicht war es besser so...Bei Zuständen in der Küche...und überhaupt....
    Schöne Bea und die weiße Vignette verstärkt noch den Eindruck des Sich-Auflösens.

    LG Claudia
  • Peter Schardt 18. April 2013, 22:04

    Jaa, ich bin auch begeistert von dem Fachwerk! Es hat fachwerklich den Gau überstanden!
  • Helge Beckert 18. April 2013, 21:30

    wie sagte seinerzeit ein alt-berliner polier zu mir?:
    herr beckert, machen'se sich keine sorgen: ein guter bau reisst, ...ein schlechter fällt zusammen.

    aber das fachwerk ist doch o.k.!!?
    klasse bild.
    lg helge.
  • Jimbus 18. April 2013, 21:21

    Diese Nebenwirkungen sollte man nicht unterschätzen :-)
    Klasse Aufnhme, top BEA

    lg Detlef

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Kategorie Menschen
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