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Böse Geschichten -   Petra die Putzpython

Böse Geschichten - Petra die Putzpython

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Böse Geschichten - Petra die Putzpython

Petra die Putzpython

Dieses Angebot nahm Petra gerne an. Um in dem Chalet des Professors Dr. Mamani einen kostenfreien Aufenthalt während ihrer Sommerferien genießen zu können nahm Petra gerne einige Haus- und Gartenarbeiten auf sich. Als Studentin der Geschichte Südamerikas sah Petra in dem Vorschlag ihres Kommilitonen Lautaro eine Chance die Kultur Boliviens kennenzulernen. Professor Dr. Mamani war Leiter der pharmazeutischen Abteilung des Museo de la Coca und nach Aussagen seines Neffen Lautaro gerne bereit die wissbegierige Petra in die Geheimnisse der bolivianischen Nationalpflanze einzuweihen.

Bei ihrer Ankunft in El Alto wurde Petra bereits erwartet. Adrett in einen weißen Anzug gekleidet stand der Chauffeur mit einem Schild „Bienveniedo Petra Eichenberger“ am Ausgang des Terminals III. Etwas schüchtern begrüßte ihn Petra doch dieser nahm wortlos ihr Gepäck entgegen und geleitete sie zu einem schwarzen Mercedes. Die Fahrt in die Nobelgegend Zona Sur erschien Pertra wie eine Ewigkeit. Immer weiter entfernten sie sich von der Metropole La Paz. Es ging vorbei an kleinen Anwesen, Feldern und Weiden bis sie schließlich, es dämmerte bereits, eine elegante Villa erreichten, die sich hinter einem Orangenhain befand.

Petra wurde nicht viel Zeit gegönnt um sich in ihrem pragmatisch eingerichteten Zimmer und dem kleinen Bad frisch zu machen. Nach fünf Minuten klopfte es bereits an die schwere Holztür. Die Aufforderung „Frau Eichenberger, Sie werden nun von Professor Dr. Mamani im Salon erwartet!“ klang unerwartet streng und ließ die anfängliche Euphorie des Gastes in Unbehagen umschlagen.

Zögernd betrat Petra das Empfangszimmer und ließ sich erschöpft auf einen der ledernen Sessel fallen. Langsam machten sich auch Hunger und Durst bemerkbar und ihr Magen knurrte schon ganz unzufrieden. Ein genervtes Seufzen entwich ihren trockenen Lippen, doch sie traute sich nicht ohne Erlaubnis die Räumlichkeiten des Hauses zu erkundschaften.

Schließlich wurde die Tür geöffnet und ein Herr mittleren Alters schritt langsam auf sie zu. Sein schulterlanges schwarzes Haar war zu einem Pferdeschwanz gebunden und seine dunklen Augen musterten die neue Reinigungskraft kritisch. Mehrmals ging er um sie herum und blieb schließlich mit geringschätzend hochgezogener Augenbraue dicht vor ihr stehen.

„Sie haben doch nicht etwa vor in Shorts und Flippflopps für die Sauberkeit meines Anwesens zu sorgen! Ich habe eigentlich erwartet, dass Sie sich auf diese anspruchsvolle Stelle etwas besser vorbereiten und mir nicht wie eine vergnügungssüchtige Touristin vor die Augen treten!“

Petra war erschrocken über den harten Ton in seiner Stimme und wusste vor Verwunderung gar nicht was sie darauf entgegen sollte. In ihrem Koffer befanden sich hauptsächlich kurze Hosen, T-Shirts und bunte Röcke, an Arbeitskleidung hatte sie beim Packen gar nicht gedacht. „Wird mir nicht ein Putzkittel zur Verfügung gestellt?" wollte sie daher wissen. Die Vorstellungen von ein wenig Staubwischen und ansonsten Museumsbesuchen, kulturellen Veranstaltungen und Sonnenbaden auf der Terrasse zerplatzten augenblicklich wie eine Seifenblase.

Professor Dr. Mamani platzte in ihre Gedanken: „Aber natürlich können wir Ihnen einen geeigneten Arbeitskittel zur Verfügung stellen.“ entgegnete der Hausherr und ein süffisantes Schmunzeln umspielte seinen sinnlichen Mund. Aus einer Kiste zog er einen schwarzen Samtbody hervor den weiße Spitze und kleine schwarze Knöpfe zierten. Dazu reichte er Petra eine kleine Schürze aus weißem Satin.

Ungläubig blickte Petra den Professor an und war verwirrter als zuvor. „Das kann doch nicht sein Ernst sein?“ dachte sich Petra. „Da kann ich ja gleich nackt für ihn den Staubwedel schwingen!“

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Kamera EX-H10
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Brennweite 8.4 mm
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