Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Lothar Wulff


Complete Mitglied, Philippsburg/Baden

Böse Gedanken...

.. können einem bei dem Anblick kommen. Explosion, Feuer, Katastrophe oder dergleichen.
Aber das ist nur harmloser Wasserdampf aus einem ganz harmlosen Kernkraftwerk und es besteht natürlich kein Grund zur Beunruhigung ;-)

***



hierbei handelt es sich um ein fotoprojekt mehrerer mitglieder.
mehr dazu - Fight-Club

aktuelles Thema: 30.3.: böse Gedanken

nächstes Thema: 6.4.: Das geht mir auf die Nerven
übernächstes Thema 13.4.: Frühlingsgefühle

Kommentare 9

  • Sybil.J 2. April 2014, 13:06

    Wann immer ich im Fernsehen Sendungen sehe über Klimaerwärmung & Co., denke ich mir: Das einzige überflüssige Wesen auf diesem Planeten ist der Mensch, der stets meint, an allem herumbessern zu müssen, und dabei eigentlich nur zerstört... Ohne uns wäre die Erde ganz sicher besser dran.
    (Ja, mir gehts gut, aber man muss da realistisch sein :-)))

    Optisch kommt das Bild eher leise daher, aber inhaltlich setzt es die Gedanken in Gang - und eine gute Diskussion, wie man hier sieht ;-)

    Wichtig und gut!
    LG sja6 :-)
  • ausgelagert 31. März 2014, 11:11

    Auch ein interessanter Ansatz das Thema anzugehen. Grund für Ängste und böse Gedanken gibt es mehr als genug. Mag sein, dass wir nur die Wahl zwischen Pest und Cholera haben…Wohl weil es ein Zurück, das so drastisch ist, wie es eigentlich nötig wäre, im Weltsystem einfach auf "normalem" Wege gar nicht mehr geben kann. Fragt sich bloß, ob und wann die Menschheit trotzdem absolut brutal zurückgeworfen werden wird...
  • Fotomama 31. März 2014, 7:42

    Das Argument mit dem Hitler oder dem Stalin von in 500 Jahren basiert auch wieder nur auf Angst. Wir haben das Uran und das Plutonium ja schließlich nicht gemacht. Das war schon vorher da. Wir haben es nur ausgebuddelt. Das könnten die Diktatoren in 500 Jahren genauso wie wir.

    Abgesehen davon denke ich bei dem Argument erst mal an Atombomben. Dazu muss ich sagen, dass das Uran in den Kernreaktoren überhaupt nicht Waffenfähig ist. Anreichern müsste man das noch. Da macht es für den Diktator keinen so großen Unterschied ob er mit altem Reaktoruran oder mit natürlich vorkommendem Uran anfängt.

    Das Gleiche gilt auch für die Frage, was Radioaktivität mit unserem Erbgut langfristig anstellt. Radioaktivität war immer da und hat auch unser Erbgut verändert. So ist die Evolution erst zustande gekommen -unter Anderem. Ich glaube kaum, dass es uns ohne Radioaktivität und die damit einher gehenden Erbgutveränderungen überhaupt gäbe.

    Mal abgesehen davon: Hast du gestern Abend Nachrichten geschaut? Im Klimawandel knallt es gerade und zwar gewaltig. Es ist nun mal leider nicht so, dass wir die Wahl haben. Denn selbst wenn wir unsere Offshore-Windanlagen ans Netz nehmen, decken die nur einen Teil unseres Energiebedarfs. Und der wird vielleicht davon gefressen, dass wir Elektroautos bauen, die an der Steckdose aufgeladen werden wollen.
    Von anderen Ländern wie China oder Russland mal abgesehen. Die schaffen es nicht mal, Filter in ihre Fabriken und Kraftwerke oder Sicherheitshüllen um ihre Kernkraftwerke zu bauen. Zu teuer. Wie also wollen wir die zu einer Energiewende bekommen?

    Von daher hast du mit deinem kleinen Bild von einem Kernkraftwerk bestimmt den bösesten Gedanken der ganzen Welt ausgesprochen: Eigentlich haben wir keine Sinnvolle Alternative, die machbar wäre. Nur die Wahl, zwischen Pest, Cholera und Verstrahlung.
    Gruß, Fotomama
  • Lothar Wulff 30. März 2014, 21:50

    Also Diskussion über Kernkraft will ich durchaus, aber niemanden persönlich angehen.
    Diskussion braucht es,und ich trau mir nicht zu, die Folgen eines Atom-Gau und die Folgen der Ererwärmung gegeneinander abzuwägen - wir brauche beides nicht.
    ich bin in meine Anti-Kernkrafthaltung nicht mehr so rigoros wie früher mal, aber einiges ist sicher:
    - wenn es mal knallt, dann waren vielleicht Tschernobyl und Fukushima nur kleine Vorboten
    und vor allem:
    - was Radioaktivität langfristig mit dem Erbgut (unserem, aber auch dem von Tieren und Pflanzen macht) ist äußerst unklar
    - Müll und Reste strahlen weiter, tausende von Jahren.
    Das ist m.E. das größte (und ungelöste) Problem der Kernerergie - und in dem Sinne stimmt der dritte Titelvorschlag.

    Diskutiert wird meist "nur" über Sicherheit, nicht darüber, was wir kommenden Generationen auflasten und was vielleicht ein Hitler oder Stalin des Jahres 2500 mit dem Müll macht...
    Und wird die Menschheit dann die Mittel haben, den Müll sicher zu halten (Vorbote Asse)?

    Das sind Argumente, die es außer Deinen zu bedenken gibt...

    LG
    Lothar
  • Fotomama 30. März 2014, 21:38

    Ach eine Leitplanke ist das ... gut, dann verstehe ich, was du meinst.

    Mit deinem Text bin ich vielleicht auch zu dünnhäutig heute. Bei solchen ironischen Bemerkungen fürchte ich immer, dass die tatsächlichen Argumente auf der Strecke bleiben. In der Presse ist das leider häufig so. Da wird mit Angst gearbeitet und nicht mit Fakten. Deine ironische Anmerkung zielt auch eher auf die Angst ab. Man könnte das so verstehen, dass du ein Kernkraftwerk per se mit den Katastrophen gleichsetzt, die du davor beschreibst, es sogar für noch schlimmer hälst.
    So kurz nach Fukushima sind das natürlich berechtigte Sorgen. Aber trotzdem sollte man die Sache differenzierter betrachten. Das fängt schon damit an, dass wir momentan Atomstrom aus anderen Ländern kaufen müssten, die wesentlich weniger sichere Kraftwerke haben als wir, wenn wir aussteigen. Weil die Ersatztechnologie noch nicht da ist. Weiter geht es damit, dass wir momentan die globale Erwärmung de Fakto haben. Ganz ehrlich: Da sind mir Kernkraftwerke, die VIELLEICHT in die Luft fliegen lieber. Denn selbst wenn sie hochgehen ist der Schaden nicht so groß wie momentan durch die Erderwärmung :-(
    Mal davon abgesehen, dass es auch Forschung an Fusionsreaktoren als alternative Energiequelle gibt. Die wird aber in Deutschland wohl politisch nicht durchsetzbar sein. Nicht aufgrund von Tatsachen, sondern weil die Menschen einfach Angst vor etwas haben, was sie nicht kennen. Und weil man heutzutage weder Politikern noch Reportern irgendwas glauben kann.

    Alles Gründe, weswegen ich reserviert bin bei Statements zu Kernkraftwerken, die eventuell mit der Angst der Leute spielen könnten. Ich hoffe, das hat meine Anmerkung etwas verständlicher gemacht.
    Das sollte übrigens keine flammende Rede pro Kernkraft sein auch wenn sich das vielleicht so angehört hat. Es sollte nur Probleme einer einseitigen Sichtweise aufzeigen.
    Gruß, Fotomama
  • Lothar Wulff 30. März 2014, 20:59

    @Fotomama:
    Wie immer setzt Du Dich intensiv mit dem Bild auseinander, danke dafür. Zum Foto hast Du sicher recht, ich hab schon bessere Bilder gemacht.
    Der dunkle Himmel war mir für die Gestaltung und Stimmung wichtig, aber etwas weniger flächig war natürlich schön gewesen. Ob der Boden vorn heller besser käme bin ich unsicher, stimmt vielleicht, aber dann wäre auch der Leitplanken-Balken, der mich eigentlich stört, dominanter. Ich hatte in der Lichtstimmung wenig Zeit und es gab da keinen besseren Standort.
    Ich wollte zum Thema beitragen und das ist das beste, was ich in der Woche dazu fertig gebracht habe.
    Deine weitere Anmerkung verstehe ich nicht so wirklich. Ich habe einen ironische Text zum Bild verfasst, klar. Und es darf auch deutlich werden, dass ich Kerkraft für problematisch halte. Aber Anschuldigung? Und schon gar nicht wollte ich jemanden abstempeln, weiß auch nicht, wo Du das raus hörst. Ich kenne viele nette Leute, die dort arbeiten..
    Ich hab übrigens gleich mit meinem ersten Bild hier eine Kernkraftdebatte ausgelöst.

    Das Kraftwerk prägt halt die Menschen, die hier wohnen - und löst sicher manche "böse Gedanken aus" - auch bei Befürwortern, die sich um die wirtschafltiche Zukunft sorgen.
    LG
    Lothar
  • Fotomama 30. März 2014, 11:41

    An einen Tornardo musste ich auch erst mal denken. Denn das Bild ist eins, das nur mit deinem Text verständlich wird.

    Fototechnisch ... weiß nicht. Die Dampfsäule kommt auf jeden Fall gut raus, das ist der Knackpunkt in deinem ganzen Bild. Der bewölkte Himmel soll wahrscheinlich zur Dramatik beitragen. Passt auch.
    Allerdings ist mir der Boden zu indifferent. Er wirkt so, als wäre er unterbelichtet, weil der Himmel zu hell ist. Ich wäre entweder für ausreichend hell oder dunkler.

    Der Himmel selbst wird nach oben hin ganz schön dunkel. Das sorgt für bedrohliche Stimmung, ist aber meines Erachtens was viel. Fast das ganze obere Drittel ist nur noch dunkel und grau. Da könnte was weg, finde ich.

    Was die Aussage angeht, überlege ich noch. Ich fange gerade an, über mein eigenes Foto für nächste Woche nachzudenken. Denn im Wesentlichen stellst du eine Anschuldigung in den Raum. Auf eine sehr emotionale Art und Weise. Jeder, der nicht deiner Meinung ist, wird gleich abgestempelt. Jedenfalls kommt es mir so vor.
    Gruß, Fotomama
  • Briba 30. März 2014, 9:31

    Muss da gerade an einen Spruch denken: "Verbringe nicht die Zeit mit dem Suchen nach dem Hindernis, vielleicht ist keines da." (Franz Kafka). Hier im übertragenen Sinne: Sieh nicht Dinge, die gar nicht zweifelsfrei negativ sein müssen.
    LG Briba
  • Bär Tig 30. März 2014, 8:04

    So sehen bei uns in Alabama Tornados aus ...

Schlagwörter

Informationen

Kategorie Motive
Ordner auf u. an der Straße
Klicks 404
Veröffentlicht
Lizenz

Exif

Kamera SLT-A65V
Objektiv 17-70mm F2.8-4
Blende 4
Belichtungszeit 1/500
Brennweite 60.0 mm
ISO 100