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Dr.Thomas Frankenhauser


World Mitglied, 40595 Düsseldorf

Blühender Zwetschgenbaum in Düsseldorf, 9.4.2012

Das Foto ist lediglich für die Darstellung der folgenden Fragen wichtig; fotografisch bietet es weniger als nichts und ist deshalb auch in keiner Weise bearbeitet.
Beim Betrachten des Obstbaums stellte sich mir - offensichtlich erstmals - die Frage, ob der auffällige Unterschied zwischen erblühten und noch knospentragenden Zweigen Folge einer artbedingten Eigenheit ist oder die Folge der Temperatur in unterschiedlichen Höhen - vielleicht beides im Sinne der sinnvollen Anpassung?! Der Wind kommt meist von hinten links (Westen); ein scheinbarer Effekt durch andere Kontraste oder Überstrahlungen kommt nicht infrage; bin aufgestanden und habe mich in alle Richtungen bewegt. Der Eindruck, daß mit dem unteren Dachrand die Blütenöffnung einen Sprung bietet, stimmt hier.

1.) Ist es so, daß die unteren Äste "weiter" sind, weil es dort unten windgeschützt und damit wärmer ist als oben, evtl. die Temperatur zusätzlich oder unabhängig vom Wind (in dieser Jahreszeit ) bodennnah höher ist - oder handelt es sich um die Eigenschaft, daß Zwetschgenbäume immer erst unten zu blühen anfangen? Eventuell ja auch die ältesten (also unteren) Äste zuerst?
2.) Wie verhält es sich denn bei anderen (Obst-) Bäumen?
3.) Rein zufällig fiel mir beim Ansehen des Fotos folgendes auf: Die sich im rechten Fenster spiegelnden Dachziegel des Hauses meiner Mutter kamen mir sehr groß vor, sie sind deutlich größer als die Ziegel des Hauses mit eben diesem Fenster. Warum? Ich denke, daß das Fenster durch Verziehungen, obwohl offensichtlich Doppelglas, eine Art Hohlspiegel (konkav) bildet. Bei einem Konvexspiegel wäre das Bild doch wahrscheinlich kleiner, wie in einer Weihnachtskugel.
Freue mich, wenn Ihr eine Antwort auf eine der Fragen wißt und sie mir drunterschreibt.

Gleichzeitig verweise ich auf die zufällig sich ergebende "Diskussion" unter Hartmut Bethkes Foto vom Anemonenbecherling. Das Thema dort ist zumindest interessant für viele fc-ler.

Kommentare 12

  • B. Walker 11. April 2012, 0:19

    Noch einmal hier vorbei gekommen und wieder ein wenig schlauer. Danke auch für den Hinweis zur Diskussion unter http://fc-foto.de/27584287
    LG Bernhard
  • Segura Carmona 10. April 2012, 19:32

    El primero del 2012
    El primero del 2012
    Segura Carmona
    Buen detalle de luz, color y encuadre, Saludos Thomas.
  • Karin und Lothar Brümmer 9. April 2012, 22:14

    Wenn man im Wald den Laubaustrieb der Bäume z.B. der Buche betrachtet kann man feststellen, dass das Laub an den unteren Ästen zuerst austreibt das hängt mit dem Licht zusammen. Würde das Laub oben zuerst austreiben kämen die unteren Blätter nie in den Genuss sich von der Sonne bescheinen zu lassen. Da die Blüten aber vor dem Laub austreiben geschied das in der gleichen Reihenfolge und besonders gut sichtbar an Holzarten die ein besonders dichtes Laub haben. Dass es oben kälter ist als unten ist ein Trugschluß der Boden kühlt nachts recht schnell aus und dort fällt die kalte Luft ein - deshalb spricht man ja auch vom Bodenfrost. Wenn morgens der Rauhreif auf der Wiese vor unserem Haus glitzert haben wir im 3. Stock bis 2 Grad Plus.
    LG Karin und Lothar
  • Jani 9. April 2012, 20:22

    Die tagsüber gespeicherte Wärme im Boden wird nachts ausgestrahlt und die unteren Äste haben so ein milderes Klima , während im oberen Bereich schon Kälte herrscht . Der Blühbeginn ist allerdings Temperatursummen abhängig .
    3. Der Dachfirst spiegelt sich konvex und nicht waagerecht , was Deine Vermutung unterstützt :-(
    LG Jani
  • Andreas E.S. 9. April 2012, 19:32

    Und ich wollte gerade sagen, dass unterhalb des Daches ein ganz anderes Kleinklima herrscht als im oberen Bereich. Für meine Begriffe ist der Baum auch falsch beschnitten worden, denn er hat zu viele "Geiläste", die also zu dünn und zu zahlreich sind. Die Regel beim Beschnbeiden von Obstbäumen die ich kenne lautet: Man muss nach dem Beschneiden einen Hut durch den Baum werfen können." " Der gute Gärtner muss ein hartes Herz und eine scharfe Säge haben." Aber ich bin kein Fachmann, nur ein absoluter Laie. Das vor allem weil die Bäume nicht piepsen und auch keine vier Beine haben, denn dann könnte ich eher was dazu sagen. Der Vorschlag von Regine Hübner ist prima: Pinsel nehmen und selber bestäuben. Da ist das Problem mit dem Schweben dabei noch nicht gelöst.
    Dir eine schöne neue Woche mit möglichst wenig verletzten Motorradfahrern, die bei uns reihenweise vorbeidonnern.
    VG Andreas
  • Regina Hübner 9. April 2012, 19:24

    Hmmmmmm, vielleicht mittels eines Hubschraubers, ein riesiges Netz oder Plane un die Baumkrone mit den Blüten spannen und dann mittels eines Seiles diese hin und her schütteln , solange bis der ganze Blütenstaub sich wie Schnee auf allen Blüten verteilt hat. Dann das Netz wieder abmachen und den Rest erledigen dann die wenigen Bienen doch noch.
  • Dr.Thomas Frankenhauser 9. April 2012, 17:27

    . . . aber die seltensten und schönsten Vögel suchen, finden und noch fotografieren! (-: 270, hört man! Ist ja auch nicht ohne - und wir haben alle was davon. Toll! Gut, daß Du nicht noch alle Schüler mitnehmen mußt. Aber die würden sich wahrscheinlich mehr für Cadillacs und sowas interessieren . . .
    LGT
    ZUM RÄTSEL: Der Schwiegervater meiner Schwester war gerade hier, ein bodenständiger Eifler, der sich gut mit dem Baumschnitt auskennt. Er sagte, daß die Bäume eigentlich oben anfangen zu blühen. Dieser ist zuviel, falsch und zuletzt vor mindestens 3 Jahren beschnitten worden.
  • B. Walker 9. April 2012, 17:06

    So viel Wissenschaft schon am Morgen (hier in FL). Ich hatte ja gedacht, als Pensionär davon endlich verschont zu bleiben (von "Löscher in den Bauch" fragenden Schülern). Und nun löchert ununterbrochen so ein neugieriger Internist. Hat nur noch Fragezeichen im Kopf. Und eine nervende Fantasie. ;-)
    Wie gesagt, ich ruhe mich jetzt in meinem Alter einfach aus und sehe schmunzelnd zu, wie es hier weitergeht.
    LG Bernhard
  • Dr.Thomas Frankenhauser 9. April 2012, 16:29

    Vielleicht ist das ja schon die evolutionäre Anpassung!!! Oben käm ich ja gar nicht dran - soweit hatte ich noch gar nicht gedacht. Siehst, die fc ist doch hochinteressant - und weit wissenschaftlicher, als wir alle jemals hätten denken können. Danke, Nina. Mal sehen, was es noch für Varianten gibt. Brainstorming ist immer gut! (((-:
  • Regina Hübner 9. April 2012, 16:22

    Wenn keine Biene mehr da sind: Einfach mit einem Pinsel den Blütenstaub weitertragen und alle Blüten bepinseln.

    LG, Nina
  • Dr.Thomas Frankenhauser 9. April 2012, 16:19

    Möglich, Sonja! Aber die "Blühschübe" könnten ja auch oben anfangen; dann würden sie von den wenigen Bienen, die es gibt, vielleicht mehr anlocken, weil sie den Baum von weitem besser finden könnten;sie fliegen ja sehr weit, um Nektar zu finden.
    Ob Karl von Frisch's Bienenschwänzeltanz auch etwas über die H ö h e der Nahrungsquelle aussagt, weiß ich nicht; weiß auch nicht, ob es biologisch nötig ist oder ob man's überhaupt weiß, ob oder nicht oder wie oder was. . .
    Interessante Fragestellungen an einem blöden Foto, bloß weil ich müde war und in der Gegend rumgeguckt habe! Freue mich schon auf mehr Antworten.

    Übrigens wieder ein Beispiel, wie man an einem winzigen Garten einen Großteil der Naturwissenschaften "abhandeln" kann! Zumindest Fragestellungen wirft er genügend auf . . .
  • Sonja Haase 9. April 2012, 16:03

    Hallo Thomas, und wie ist die Theorie? Die Bäume wissen... dass die Blüten bestäubt werden müssen.. sie wissen auch.. soooo viele Bienen gibt es nicht ( mehr), vielleich lassen sie immer in Schüben die Blüten erblühen..damit die Bienen auf die vorhandenen Blüten fliegen müssen? Die sind dann schon mal bestäubt.. und dann kommen die nächsten dran.. sonst gibt es zu viel Ausschuß :-)
    SEHR WEIT hergholt.. lach.. aber wollte auch mal was schreiben :-)
    Mit der Spiegelung der Scheiben magst Du Recht haben. VG, Sonja.

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