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Andreas14057


World Mitglied, Berlin

Blinder Genuß

Sambischer Kleingraumull oder Ansell-Graumull (Cryptomys anselli)
Zoo Berlin, Nachttierhaus, Dezember 2012

Graumulle gehören zu den sog. Sandgräbern, diese wiederum zu den Nagetieren, was ihre Zähnchen ziemlich deutlich zeigen. Sie leben in den Savannengebieten südlich der Sahara und sind an ein unterirdisches Leben angepasst. Herausstehende Körperteile wie Ohren und Schwanz sind stark zurückgebildet. Die Zähne stehen soweit heraus, dass die Tiere nicht trinken können, sie nehmen die benötigte Flüssigkeit über ihre Nahrung (überwiegend Wurzeln und Knollen, zu geringem Anteil auch Insekten) auf. Graumulle sind sehr sozial und bilden Völker mit bis zu ca. 40 Tieren, die in ihrer Struktur Insektenvölkern ähneln. Sie sind xenophob, bekämpfen also Mitglieder eines anderen Graumullvolkes. In jedem Volk gibt es ein Paar, dass sich fortpflanzt, solange es lebt bekommen ihre Nachkommen selbst keine Junge. Die Lebenserwartung dieses sexaktiven Paares ist deutlich höher als die der nicht reproduktiven Tiere des Volkes. Wissenschaftler der Uni Essen-Duisburg haben hieraus abgeleitet, dass Sex das Leben verlängert ...

Ansell-Graumulle werden in etwas hamstergroß. Sie graben ihre Tunnel mit Füßen und Zähnen. Auffällig ist ihre Blesse am Kopf. Sie bewohnen überwiegend Gebiete in der südlichen Hälfte Afrikas. Die Art wird u.a. im Zoo Leipzig (dort wurde für die Tiere extra eine Zahnpasta hergestellt, eines der Highlights der Zoo-Soap „Elefant Tiger und co“!) und im Zoo Berlin gezeigt.

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Exif

Kamera DMC-FZ30
Objektiv ---
Blende 3.2
Belichtungszeit 1/30
Brennweite 10.7 mm
ISO 100