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Blick auf den 10. Pylon vom Karnak-Tempel außerhalb der Umfassungsmauer.

Blick auf den 10. Pylon vom Karnak-Tempel außerhalb der Umfassungsmauer.

Monika Jennrich


Pro Mitglied

Blick auf den 10. Pylon vom Karnak-Tempel außerhalb der Umfassungsmauer.

Der 10. Pylon gehört zur äußeren Umwallung des Tempels. Es ist der letzte große Torbau des gesamten Tempelkomplexes in Karnak. Errichtet wurde er wahrscheinlich von Haremhab in Ende der 18. Dynastie, etwa 1332-1305 vor Chr.. Sein Name erscheint zumindest in der Dekoration.
Von der reichhaltigen Dekoration ist auch heute noch viel zu erkennen.
Nach Aussage von Donadoni wurde er infolge einer Sprengung erst im 19. Jahrhundert zerstört.
Der Tordurchgang aus Rosengranit soll einst eine Höhe von etwa 20 Meter gehabt haben.
Analog zu den Pylonen der Hauptachse befand sich davor ein kleines Vestibül, daß in der 23. Dynastie (ca. um 830 – 805 v. Chr.) unter dem König Petubastis erbaut wurde.
Auf diesem Foto sind noch die Reste des Vestibüls zu sehen.
Von hier führte die östlich gelegene Widdersphingenalle zum Mut-Tempel, der sich südlich vom 10. Pylon befindet.

Im Hintergrund erkennt man einen Teil des 9. Pylons.

Ich habe den Kran extra nicht weg gestempelt, wer schon dort war kennt ihn. Ich denke es ist auch eine gute Orientierungshilfe.
Ebenso habe ich auch die Leitungen bewußt gelassen, sie sind halt dort :-)

Quelle: Donadoni, Sergio; Theben. München 2000.

Kommentare 17

  • EgyptHoliday 18. Oktober 2009, 15:57

    Für den Kran gibt es wohl keine Kohle zum abreissen, eigentlich wird er nicht mehr gebraucht. Ich lasse ihn überall drin, wo kämen wir denn hin wenn wir unsere eigenen Abrissaktionen machen. ;-)

    Monika, für mich war an dieser Stelle das größte Problem der "Liebe" Hund welcher am Gebäude, links ausserhalb vom Foto, wohnt.

    Die Sonneneinstrahlung ist sowieso ein Problem für sich! LG Georg
  • Hanne L. 19. Mai 2008, 20:08

    Die Reliefs sind ja großartig erhalten. Klasse finde ich wieder deine ausführliche Erklärung zum Foto.
    Liebe Grüße, Hanne
  • Ulrich Ruess 18. Mai 2008, 19:25

    Steht der Kran immer da?? Wir sahen ihn schon letztes Jahr, wieder sehr informative Erklärung,
    lG Ulrich
  • Manu61 18. Mai 2008, 16:51

    Schön festgehalten und mit guter Info wieder. Licht,Farben und Schärfe sind Top. LG.Manuela
  • Gerhard Busch 18. Mai 2008, 10:53

    Ein gelungenes Dokument Ägyptischer Geschichte.
    Gruß Gerhard
  • F A R N S W O R T H 18. Mai 2008, 9:49

    Ich dachte "dahinten" ist immer alles abgesprerrt ?
    Und der Baukran steht auch immernoch und dient tatsächlich gut der Orientierung.
    Ob da jemals wieder etwas aufgebaut wird?
    Tolles Foto.
    lg, mario
  • Wayne Tsipouras 18. Mai 2008, 7:23

    Echos of Ages past, splendid image.

    -Wayne
  • H-Jürgen K... 17. Mai 2008, 21:06

    Immer wieder beeindruckend, Deine Aufnahmen vom Nil.
    LG. Jürgen
  • ReMo-49 17. Mai 2008, 16:42

    Tolle Farben und ausgezeichnete Schärfe. Erklärungen sind sowieso immer top.
    Kran & Leitungen hätte ich auch belassen. Das Portal hätte ich aber etwas aufgerichtet.
    LG Reiner
  • MORGAN LE FAYE 17. Mai 2008, 15:54

    Ist schon enorm welche Größe diese Bauten hatten...!!
    Danke für deine Info...
    LG gentile
  • Ingrid Vetter 17. Mai 2008, 15:46

    Monika, ich glaube die Kräne gehören einfach zum Karnak Tempel, da man hieran erkennt wieviel Arbeiten an der Tempelanlage noch zu erledigen sind.
    LG Ingrid
  • Reinhard... 17. Mai 2008, 15:31

    beeindruckende Doku, bestechende Farben und Schärfe!

    LG
    Reinhard
  • Manuela Ibenthal 17. Mai 2008, 14:21

    Den Kran habe ich auch auf vielen Bildern. Habe mich aber doch von ihm getrennt. :-))) Den Schatten nach, bist Du wohl in der Mittagszeit da gewesen. Zwar besonders heiß, aber wenig Touris.
    LG Manuela
  • Vitória Castelo Santos 17. Mai 2008, 13:00

    Great and nice photo work.
    LG Vitoria
  • Johann Dittmann 17. Mai 2008, 12:48

    Man kann sich da nur wundern, weil hier alles in so grossen Ausmassen gebaut wurde.
    Schoen festgehalten und dokumentiert von Dir, Monika.
    LG
    Hans von down under

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