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G.M.E.


Pro Mitglied, Schwelm (NRW)

"blauer Baumsteiger"

Der Blaue Baumsteiger kommt nur in einem kleinen Gebiet im Länderdreieck Brasilien, Französisch-Guyana und Surinam in der Sipaliwinisavanne vor und lebt zumeist auf dem Boden des tropischen Regenwaldes. Er bewohnt dort die Laubschicht und ernährt sich von kleinen Insekten. Der Bestand des Frosches ist wegen des kleinen Verbreitungsgebietes gefährdet. Sein Territorium wird ebenfalls durch Jäger gefährdet, die das Gebiet abroden um Wild aufzujagen. Die Trio-Indianer, die in der Sipaliwinisavanne ansässig sind, nennen den Frosch "Okopipi".
Der Blaue Baumsteiger sondert über Hautdrüsen Gifte ab, die vor Pilz- und Bakterienbefall schützen. Darüber hinaus schützt das Gift vor Fressfeinden, die auch schon durch die leuchtenden Farben des Frosches abgeschreckt werden. Er wird aufgrund dieser Eigenschaft zu den Pfeilgiftfröschen gezählt, jedoch ist der Blaue Baumsteiger, im Vergleich zu den "wirklichen" Pfeilgiftfröschen wie beispielsweise Phyllobates terribilis, nur schwach giftig.
gesehen im Zoo / Frankfurt.

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