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Harald Finster


Free Mitglied, Aachen

Big Buck

Anthrazitgrube 'Buck Mnt. 2' oder 'Big Buck' in Dorans (Pennsylvania, USA)
Als ich die Gegend 1992 besuchte, waren dort noch zahlreiche dieser Kleinzechen aktiv, meist in Form von Familienbetrieben.

Ausführliche Infos und weitere Fotos dazu hier:
http://www.hfinster.de/StahlArt2/archive-Pennsylvania-de.html

Anthrazitgrube Zimmerman Coal Co.
Anthrazitgrube Zimmerman Coal Co.
Harald Finster


Sehr zu empfehlen ist auch das Buch "Pennsylvania Coal Mine Tipples" von Bernd und Hilla Becher, die dort bereits in den 80er Jahren fotografiert haben.

Technik:
Hasselblad 2000 FC/M, Zeiss Planar 110/2.0, APX25

Kommentare 19

  • Udo Afalter 1. August 2005, 22:25

    Ja ist schon ein Wahnsinn, da fliegen die Ammis zum Mond und sind doch so primitiv.

    Ich habe Deinen Bericht gelesen, der "einfache Amerikaner" ist wohl eine Seele von Mensch. Nur die Bushs & Co sind gierige Raffgeier.

    Gruß, Udo
  • current 31. Juli 2005, 12:10

    da hast du ja mal die krasseste konstruktion festgehalten bevor sie umkippt.
  • Michael C. K. 30. Juli 2005, 21:24

    @ Harald

    ja... letztes Jahr im Dezember.

    Meine Erfahrungen von dort habe ich auch hier eingestellt

    siehe:

    und der dortige Verweis.
    Wenn ich Glück habe, darf ich dieses Jahr noch mal mit... werde es auf jedem Fall noch mal machen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

    Gruß
    Micha
  • Harald Finster 30. Juli 2005, 21:16

    @Michael: Du bist auf Lohberg eingefahren? Klasse!
  • Michael C. K. 30. Juli 2005, 21:06

    na ja... die Gerüste machen auf mich noch einen so wackeligen Eindruck, daß sie den Eindruck eines Provisoriums hinterlassen... Da lob ich mir doch unsere Stahlgerüste oder Malakow-Türme...

    Bei 300 m unter der Erde wirde es wohl nicht soo viel CH4 geben, oder?

    ist denke ich mal eine interessante Erfahrung... so wie meine Lohberg Erfahrung...

    Gruß
    Micha
  • Harald Finster 30. Juli 2005, 21:03

    @Michael: es gibt von den bechers sogar ein spezielles Buch "Pennsylvania Coal Mine Tipples" zu dem Thema. Ich konnte damit zunächst nicht viel anfangen. Aber nach intensiverem Studium hat es mich dann doch fasziniert.

    Die Gruben machten auf mich schon einen sicheren Eindruck. Der Ausbau erfolgte meist in Holz. Sogar die 'Fördergerüste' waren teilweise aus Holz. Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass die dort wussten, was sie tun.

    Etwas bedenklich fand ich allerdings, dass dort sogar unter Tage fleissig geraucht wurde. Angeblich war gas dort kein Thema. Dafür allerdings jede Menge Wasser. Ich bin dort durch knöcheltiefes Wasser gewatet.

    Gruss Harald
  • Michael C. K. 30. Juli 2005, 20:54

    Genau dieses "Zeche Eimerweise" ist mir auch grade eingefallen...
    Ist schon faszinierend, denn ich hatte dein Bild grade im Hinterkopf und habe leichtsinnigerweise in das Buch Fördertürme der Bechers geschaut... da sind diese "wackeligen" Buden aus den USA auch drin ;o).

    Respekt, daß du da eingefahren bist. Wie sag es denn da mit der Sicherheit aus? So, wie man sich das vorstellt mit einer Verstrebung aus Holzbalken?

    Gruß
    Micha
  • Harald Finster 30. Juli 2005, 20:41

    @Michael: "Nachtigall" war eigentlich schon fast eine "Grosszeche" (jedenfalls für damalige Verhältnisse).

    Vergleichbar ist eher die Zeche Egbert in Witten Herbede. (Unweit von Nachtigall.) Ich hab hier in Aachen sogar mal einen Markscheider-Studenten kennengelernt, der dort als Praktikant eingefahren ist. Egbert war immerhin bis 1976 in Betrieb.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Egbert

    Ausserdem gibt es im Muttental noch rekonstruierte Kleinzechen.

    Du hast allerdings völlig Recht, dass Kleinzechen nach dem Krieg recht verbreitet waren. (Ich hab mal die Zahl 400 gelesen.) Man nannte sie etwas despektierlich "Zeche Eimerweise".

    Die Grube, in die ich eingefahren bin, war 300 Fuss, also etwa 100m tief. es war schon erstaunlich, wie gross das Grubengebäude unter Tage war. Die Hauptförderstrecke war teilweise zweigleisig. Eng wurde es erst im Bereich der Abbauorte. Da musste man sich über Fahrten durch enge 'Gänge' quetschen.

    Gruss Harald
  • Michael C. K. 30. Juli 2005, 20:26

    Die Form der Förderung war bei uns glaub ich nach dem 2. Weltkrieg auch mal verbreitet. Besonders in der Region um Hattingen, wo die Kohle teilweise direkt an der Oberfläche ausbeißt.

    Die Zeche Nachtigall zeigt meiner Meinung nach eine solche Kleinzeche... bin mir aber nicht ganz sicher.

    Was haben die dort für eine Teufe?

    Gruß
    Micha

    P.S. am Foto hab ich nichts zu bemängeln. Der Vordergrund stört mich nicht wirklich.
  • Harald Finster 29. Juli 2005, 15:37

    @Patty: ja
    Gruss Harald
  • Patricia. F. 29. Juli 2005, 15:13

    Findest Du das schön?????
  • Harald Finster 25. Juli 2005, 22:12

    @Holger: das hier sieht doch recht stabil aus. (Ich bin da übrigens eingefahren.)
    Einsturzgefährdeter sieht da schon das hier aus:
    http://www.hfinster.de/StahlArt2/archive-Pennsylvania-BW-1485-15-31.05.1992-de.html
    Gruss Harald
  • Holger Schimanke 25. Juli 2005, 20:56

    Tolles Foto++++++
    Man wartet nur auf den Windstoss, der alles zusammenbrechen lässt!
  • westfalenhuette punkt de 25. Juli 2005, 15:02

    Sag ich doch, ein Foto braucht einen Vordergrund ;-)
  • Olaf H 25. Juli 2005, 14:51

    Foto in gewohnt guter Qualität/ Bildgestaltung von Dir. Ein Kleinod vergangener Tage. Störend wirkt hier lediglich das quer hängende Kabel, was Du sicher nicht verhindern konntest (geht mir manchmal auch so).
    Gruß, Olaf