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Fred Rehberg


World Mitglied, Kassel

Betty Heidler - BRONZE (Olymische Sommerspiele 2012)

Nur drei Tage nach dem Ende der Olympischen Spiele werden die deutschen Leichtathleten am Mittwoch (15.08.2012) beim traditionsreichen Acht-Länder-Kampf «DecaNation» im französischen Albi antreten. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) nominierte eine 20-köpfige Mannschaft für diesen Wettbewerb, an deren Spitze die Olympia-Dritte und Weltrekordhalterin im Hammerwurf, Betty Heidler (Frankfurt/Main), steht. Neben dem deutschen Team nehmen Frankreich, Großbritannien, die USA, Russland, China, Südafrika und Italien an diesem Länderkampf teil.

Das Drama um ihren Wurf bei den Olympischen Sommerspielen in London ist sicherlich noch vielen Zuschauern in (schlechter) Erinnerung. Der fünfte Versuch der Frankfurterin war mit 77,13 Metern auf den Zentimeter exakt so weit, wie der vierte Versuch der direkt vor ihr werfenden Olympiasiegerin Tatjana Lysenko aus Russland. Das elektronische Computer-Messsystem habe die Annahme von Heidlers Weite daher verweigert. Solche ein noch nie dagewesener „Zufall“ überforderte, laut den Olympischen Organisatoren, das Messsystem und die Weite konnte nicht ausgewiesen werden. Dann maßen die Kampfrichter den falschen Einschlag des Hammers. Für Heidler wurde erst gar keine Weite angezeigt und dann ein Wert von 72,34 m. Dieser stammte aber von der gleich nach ihr werfenden Moldauerin Salina Marghieva. Schließlich wurden die Würfe per Hand nachgemessen und Betty Heidler bekam Bronze doch noch zugesprochen. Die Goldmedaille gewann die Russin Tatjana Lysenko mit 78,18 Metern, die Polin Anita Wlodarczyk erreichte Silber mit 77,60 Meter.

Das Bild zeigt die Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler (79,42 Meter! - geworfen am 21.05.2011 in Halle) beim Internationalen Leichtathletik-Meeting (ASKINA) im Juni 2011 im Kasseler Auestation. Sie gewann den Wettbewerb mit 74,65 m.

Kommentare 4

  • ackerschnacker1959 8. November 2012, 14:45

    hier noch das fehlende "der" zu den Mutigen.

    Im Übrigen entspricht das Netz wahrlich nicht den Sicherheitsanforderungen, denn vorgeschrieben ist ein doppeltes Netz oder eines aus Stahl. Weiterhin schöne Bilder von der Leichtathletik, aber bitte mit Respekt vor den Risiken...
  • ackerschnacker1959 8. November 2012, 14:40

    Hallo Fred,
    bist wohl auch einer Mutigen, die sich direkt an das Hammerwurf- oder Diskuswurfgitter stellen, um eine geile AUfnahme zu machen. Die geilste ist aber immer die, wenn der Hammer das Objektiv durchschlägt und die Kamera in den Schädel gerammt wird. Aber es passiert ja nichts... ist immer gut gegangen...
    Fotografen in einem sehr gefährlichen Bereich erschweren die Arbeit der Kampfrichter, die in erster Linie auch an ihre eigene Sicherheit denken müssen, um einen Versuch messen zu können. Dieses Foto wäre, wäre ich an dieser Anlage Schiedsrichter gewesen, nicht entstanden!
  • W. Franke 15. August 2012, 7:41

    Unser Bronze-Mädel in voller Aktion. Ich finde den unscharfen Hammer gar nicht so schlecht, dadurch wirkt die ansonsten eingefrorene Bewegung dynamischer. Ist aber sicher Geschmacksache.
    LG aus SA
    Willi
  • camerawerk 15. August 2012, 0:46

    Hallo,
    so richtig gerade ist es immer noch nicht, auch die Schärfe könnte noch etwas besser sein.
    Wahrscheinlich war die Verschlusszeit nicht kurz genug?

    Grüße Alex