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DJCarl


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Beim Fensterputzen

Der Europäische Wels oder Flusswels (Silurus glanis) ist der größte reine Süßwasserfisch Europas und neben dem Aristoteleswels (Silurus aristotelis) die einzige europäische Art aus der Familie der Echten Welse (Siluridae). Regional wird er auch als Waller oder Schaidfisch sowie mit zahlreichen Abwandlungen dieser Namen bezeichnet. Welse sind vorwiegend nacht- und dämmerungsaktive Raubfische, die sich von lebenden und toten Fischen, aber auch von Wirbellosen und gelegentlich von kleinen Wasservögeln und Säugetieren ernähren. Ihre Aktivität ist im Jahresverlauf stark von der Temperatur und der Verfügbarkeit von Beutetieren abhängig und erreicht im Frühjahr nach der Winterruhe sowie im Spätherbst nach dem Ablaichen ein Maximum.

Das Verbreitungsgebiet des Welses erstreckt sich von Mittel- und Osteuropa bis Zentralasien. Dabei werden bevorzugt große Flüsse und Seen mit schlammigem Grund besiedelt, Welse kommen aber auch häufig in Binnenmeeren mit geringem Salzgehalt, wie dem Kaspischen Meer, sowie in Brackwasserbereichen der Ostsee und des Schwarzen Meers vor. Die Art wird seit der Antike befischt und ist heute vor allem in Osteuropa von wirtschaftlicher Bedeutung, wo sie zunehmend auch in Aquakultur gezogen wird. In Mitteleuropa sind Welse dagegen vorwiegend als Sportfische bei Anglern beliebt und wurden deshalb auch in verschiedenen Gebieten, in denen sie ursprünglich nicht vorkamen, angesiedelt. Die Bestände sind heute meist stabil, teilweise aber von Besatz durch den Menschen abhängig.

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Dank des Hinweises eines Fotocommunity-Mitgliedes nachstehend berichtigt:

Der Rotflossen-Antennenwels (Phractocephalus hemioliopterus) ist ein bis 1,30 Meter großer Vertreter der Antennenwelse (Pimelodidae). Sie sind die einzige Art der Gattung Phractocephalus.

Der Rotflossen-Antennenwels (engl. Redtail Catfish, Banana Catfish, port. Pirarara, span. Cajaro, Guacamayo Bagre, Pejije Torre oder Pez Torre) kommt vorwiegend in den großen tiefen Flussregionen des Amazonasbeckens in Kolumbien, Brasilien, dem Marañón in Peru und Rio Madeira in Bolivien vor. Darüber hinaus auch im Flusssystem des Orinoco in Venezuela, in Tieflandflüssen von Ecuador und Essequibo in Guayana. Im Jahr 1979 wurde er aus Brasilien und Venezuela teilweise in die USA eingeführt, wo er sich jedoch nicht durchsetzen konnte.

Kommentare 1

  • Marc Zschaler 6. Mai 2014, 21:12

    Sehr schöne Beschreibung des Europäischen Welses, es sind aber Rotflossen-Antennenwelse (Phractocephalus hemioliopterus). Diese kommen aus dem tropischen Südamerika.

    Ein Europäischer Wels sieht so aus:
    Großer Wels
    Großer Wels
    Matthias Brinkschröder
    Liebe Grüße Marc

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Exif

Kamera SZ-11
Objektiv ---
Blende 3
Belichtungszeit 1/6
Brennweite 4.5 mm
ISO 200