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Was ist neu?

Detlef Schäpers


Pro Mitglied, Essen

Befreit?

Nichts kann so schrecklich sein, dass es nicht für Ideologische Zwecke dienen kann.

Man besucht das Konzentrationslager, sieht und hört von dem Elend der verfolgten Juden und zwischen Glockenturm und Massengräbern steht man vor dieser Figurengruppe.
Geschaffen wurde sie von Fritz Cremer im Jahre 1958.

Wo sind da die Verfolgten und Gequälten.
Ich sehe Heroen ... und bin ratlos ... oder nur schwer von Begriff ...

Mehr dazu unter:
http://www.gelsenzentrum.de/cremer_buchenwald_plastik.htm
http://www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands/artikel123304.html

Kommentare 7

  • Kafarud 13. November 2013, 12:05

    Mit diesem Denkmal hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, habe aber durch Deinen Link zu Buchenwald die Erklärung gefunden.

    http://www.buchenwald.de/119/

    "Im Zentrum stehen die deutschen kommunistischen Widerstandskämpfer."

    Das Denkmal an sich hat also durchaus seine Berechtigung, aber ob es an dieser Stelle sein muß
    ist eine andere Sache.
    Für das DDR Regime war dieser Standort natürlich optimal. Nur blöde, dass das gar keine Kommunisten waren. Aber das hat nichts mit dem Foto zu tun.
    Es wäre aber schön, wenn man in Zukunft auf derartige Mahnmale verzichten könnte.
    Gruß
    Rudi
  • Ursula Elise 4. November 2013, 15:37

    Für Detlef Schäpers:
    Jedenfalls war nicht alle DDR-Kunst so sozialistisch-realistisch-heldisch wie die Gruppe in Buchenwald.
    Diese hier ist doch anders:

    Skulpturengruppe Große Hamburger Straße 1957/1985
    Skulpturengruppe Große Hamburger Straße 1957/1985
    Ursula Elise
  • Gerlinde Weninger 1. November 2013, 18:05

    so richtig frei sind wir nicht wirklich.
    schon allein wenn ich daran denk, dass ich noch bis 65 arbeiten gehn soll, find ich einschränkung in meiner persönlichen freiheit! ;-)
    Ein Servus von Gerlinde
  • Ursula Elise 31. Oktober 2013, 16:57

    Ich habe die beiden angebotenen Texte jetzt gelesen. Danke dafür.
    Das 'Heldische' des Cremer-Denkmals ist schon wieder ideologisch, ja. Und lügenhaft, wenn man bedenkt, dass die Sowjets das Terrain noch bis 1950 weiter benutzt haben.

    Die US-amerikanische Kriegsberichterstatterin (Fotografin) Margaret Bourke-White hat Fotos gemacht davon, wie die Weimarer Bevölkerung gezwungen wurde, die Leichen aus dem Lager anzusehen, das sie ja immer vor Augen hatte am Hang des Ettersberges.
    Hier eines ihrer Fotos aus dem Internet:
    http://www.google.de/imgres?client=firefox-a&hs=OYb&sa=X&rls=org.mozilla:de:official&biw=1173&bih=766&tbm=isch&tbnid=YQx0u8vi4V4-CM:&imgrefurl=http://www.flickr.com/photos/robert_trudeau/90401633/&docid=RYpTrwqnsvKvcM&imgurl=http://farm1.staticflickr.com/16/90401633_bbaf384cea_o.jpg&w=772&h=670&ei=OH5yUou2C43Hswa6mYHgCA&zoom=1&iact=rc&dur=494&page=1&tbnh=141&tbnw=162&start=0&ndsp=27&ved=1t:429,r:9,s:0,i:109&tx=108&ty=65

    Gruß Ursula

  • Wolfgang Weninger 31. Oktober 2013, 14:11

    Hinterher ist alles anders ... wie knapp nach dem schlimmen Geschehen bereits die Verdrängung eingesetzt hat, ist an diesem Sinnbild zu sehen. Da werden Überlebende hochstilisiert und müssen für ein zweifelhaftes Weltbild herhalten. Und wie steht in dem einen Artikel geschrieben: "Das Buchenwald-Mahnmal thematisiert zwei Legenden" ... braucht es Legenden, wo die Wahrheit schlimm genug war?

    Ich mag solche Mahn-, Denk- und sonstigen -mäler nicht, denn irgendeiner treibt immer gedanklichen Schindluder damit ...
    Servus, Wolfgang
  • Grazyna Schröder 29. Oktober 2013, 22:38

    Hallo Detlef,
    ich teile dein Empfinden.
    Es wäre höchste Zeit, dem Werk einen neuen Platz zu finden.
    In Buchenwald waren nicht nur Juden gefangen, gefoltert und gemordet.
    Gruß
    Grazyna
  • Ursula Elise 29. Oktober 2013, 21:09

    Dir fehlt's ja nicht an Anmerkungen. Deshalb nur zu diesem Foto eine, weil es mich freut, dass du es selbst kommentiert hast.
    Gruß Ursula

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Kamera NIKON D90
Objektiv ---
Blende 7.1
Belichtungszeit 1/200
Brennweite 23.0 mm
ISO 200