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jubkln


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Becherflechten

Heute Morgen auf Pilzjagd

Kommentare 7

  • jubkln 3. Dezember 2011, 23:07

    Hallo Joe

    habe das Foto auch mit Blende 10 und 22 gemacht ,damit wird die Schärfentiefe leider zunehmend geringer, wie jeder weiß und wirkt leider nicht mehr so wie bei Blende 32, da nehme ich ein wenig Beugungsunschärfe in Kauf, zudem ist das Foto unbearbeitet.

    Gruß Jan
  • Nikonjoe 3. Dezember 2011, 22:18

    Ich sehe gerade Deine exif's, Blende 32 und 4 Sek. Belichtungszeit. Ich gehe davon aus dass Du ein Stativ verwendet hast, also, Blende 32 ist die schlechteste Wahl, damit machst Du das Objektiv "unscharf". Du hast doch so ein tolles Objektiv. Man geht normalerweise nie über Blende 16-22, bis dahin arbeitet ein Objektiv scharf, danach sieht man die Beugungsunschärfe. Du wolltest Tiefensschärfe erreichen, bei Blende 16, vielleicht 22 hättest Du den gleichen Effekt gehabt, und die Belichtungszeit wäre kürzer gewesen.

    DIE BEUGUNGSUNSCHÄRFE

    Gemeint ist eine Schärfeminderung über das gesamte Bild, verursacht durch eine kleine Blendenöffnung im Objektiv.

    Da Licht nicht nur durch Linsen und Prismen abgelenkt wird, sondern auch durch Kanten mechanischer Bauteile, kommt es am Blendenrand zu einer Beugung der Lichtstrahlen.
    Durch diese Beugung (Ablenkung) treffen die Lichtstrahlen nicht dort auf die Film-/ Sensorebene auf, wo sie ein scharfes Bild ergeben würden, sondern verteilen sich über die gesamte Chipebene.
    Man könnte jetzt meinen, dass bei einer grossen Blendenöffnung dieser Effekt am deutlichsten sichtbar wäre. Dem ist nicht so. Zwar werden bei offener Blende sehr viel mehr Lichtstrahlen gebeugt als bei einer geschlossenen Blende, aber der Anteil des geradlinigen Lichts ist im Verhältnis so gross, dass sich dieses nicht negativ auf dem Bild auswirkt.

    Anders verhält es sich mit einer kleinen Blendenöffnung.
    Es wird hier zwar weniger Licht gebeugt, aber die Anzahl der geradlinigen Lichtstrahlen nimmt beim verkleinern der Blende proportional viel stärker ab als die der Randstrahlen. Aus diesem Grund sollte man die Blende, der Tiefenschärfe wegen, nicht bedenkenlos schliessen. Es gilt hier ein Kompromiss zwischen Tiefenschärfe und Beugungsunschärfe zu finden.

    lG Joe
  • GrassPhotographie 1. Dezember 2011, 20:14

    Hey,
    bis auf die Beugungsunschärfe ein echt schickes Ding!
    Gruß
  • Nikonjoe 1. Dezember 2011, 17:12

    Schönes Motiv,
    da waren wir ja beide auf der Suche nach Pilzen,
    lG Joe


  • Ulrich Kirschbaum 28. November 2011, 0:01

    Mit der Bestimmung hat Ulrich Recht: So schöne und typische Exemplare der Trompetenflechte sieht man selten.
    Was ich jedoch auch sehe, ist eine gewisse Unschärfe im Bild - das kann nicht an dem exzellenten Objektiv liegen (um das ich Dich beneide). Falls das Bild vom Stativ ausgemacht wurde (wovon ich ausgehe), kann es auch nicht an der langen Verschlusszeit von 4 sec liegen. Bleibt also wohl nur Beugungsunschärfe, die natürlich bei f 32 schon auftreten kann. Eine etwas weiter geöffnete Blende (sagen wir einmal f 18 oder 20) hätte m.E. noch genug Schärfentiefe erbracht (und gleichzeitig die Flechten noch stärker vom Hintergrund freigestellt - und diesen weiter beruhigt). Ist aber Meckern auf hohem Niveau.
    mfg Ulrich
  • jubkln 27. November 2011, 19:03

    Danke, habe ich wohl falsch recherchiert, dafür ist eine Community da, man lernt nie aus.
    Gruß Jan
  • Ulrich Schlaugk 27. November 2011, 16:23

    Eine schöne Gruppe der Flechte, gut freigestellt vom Hintergrund.
    Es ist wohl eher eine Trompetenflechte (Cladonia fimbriata). Man sieht das an den deutlich gegen die Stiele abgesetzten Bechern und der feinmehligen Oberfläche.
    Gruß Ulrich

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Exif

Kamera Canon EOS 50D
Objektiv EF100mm f/2.8L Macro IS USM
Blende 32
Belichtungszeit 4
Brennweite 100.0 mm
ISO 100