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Was ist neu?

Carmen Orth


Free Mitglied, Würzburg

Baum-Akt liegend (3D-Anaglyphe)

Nach längerer Abstinenz hier wieder einmal ein 'Werk' von mir. Entstanden mit Cha-Cha-Technik und mit meiner Caplio G4 Digicam aufgenommen, zusammengebaut mit StereoPhoto Maker. Leider habe ich es nicht geschafft, die Bilder zur Deckung zu bringen, irgendwie bleiben rote Schatten. Es wird zwar besser, wenn ich das Bild aus dem Scheinfenster herausragen lasse, aber daß der Baum seine Beine dem Betrachter ins Gesicht streckt, fand ich dann doch ein wenig unanständig... ;-)
Kann mir jemand Tipps zur Verbesserung geben, die auch ein 'Wald-und-Wiesen-Knipser' wie ich umsetzen kann?
Ein spezieller Gruß an Silke :-)

LG
Carmen

---Anaglyphentechnik für Rot/Cyan- oder Rot/Blau-Brille ----       (Klick für I n f o)
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Engelbert Mecke

Kommentare 5

  • Carmen Orth 1. Dezember 2007, 21:20

    Also, irgendwie hab' ich's nicht so mit den 'Häkchen' :-)
    Wenn ich das Stereobild abspeichere und bei 'keine Kompressionsartefakte' mein Häkchen setze, dann erhalte ich ein verzerrtes Doppelbild mit Blaukanal. Das ähnelt dann eher abstrakter Kunst als einer Anaglyphe. Weiß jemand, warum das so ist und wie man Abhilfe schaffen kann?

    LG
    Carmen
  • Angela .M. 25. November 2007, 17:15

    Carmen, sowohl im Großbild, als auch in der verkleinerten Form musst du für die JPG-Speicherung das Häkchen setzen, sonst erfolgt keine saubere Kanaltrennung mehr ;-)
    Und die roten Schatten liegen am Kontrast - leider weiß ich auch noch keinen Weg, wie man sie optimal bekämpfen kann.
    Eine fertige Anaglyphe ist schwer neu zu bearbeiten. Ich habe es mir angewöhnt, die Teilbilder in der allerletzten Version abzuspeichern. Dann fällt das Justieren zumindest schon mal weg.
    Anaglyphe optimieren lohnt sich, wenn es eine farbenfrohe Aufnahme ist und bleiben soll. Das Problem sind die Geister.
    Die beiden Kurven sind einmal für den LAB - Modus (Kontrast und Helligkeit) und auch für den JPG- Modus ebenfalls Kontrast und Helligkeit) Ich fange meist an, dass ich im LAB-Modus den Kontrast herunter regle, damit bleiben die Farben immer noch erhalten, anschließend ändere ich etwas die Helligkeit. Das Ergebnis überprüfe ich, indem ich die Brille bzw. die Folie auf den Monitor lege und wechselseitig nach Geistern suche. Wenn das nicht so optimal ist, wie ich es mir erhoffe, gehe ich gleichermaßen in der JPG-Kurve vor. Sind immer noch Geister vorhanden, versuche ich über Justage/ Gamma-Farbjustage ganz gezielt die Gammawerte, Helligkeit und Sättigung zu korrigieren. Immer mit Echtzeitvorschau.

    Ich dank dir für deinen ganz lieben Profileintrag!

    Und ja, private Fotos nehme ich nach eine Weile aus der Diskussion. Ich lass sie nur zum Zeigen drin. Die "Priesterin" ist meine Tochter :-))
    lg Angela
  • Carmen Orth 23. November 2007, 18:04

    Danke für eure Anmerkungen! :-)

    Öhm... Häkchen?
    Soll ich das auch setzen, wenn ich meine Stereoglyphen durch 'Mach-mich-passig' in die passende Größe komprimieren lasse?
    Also - ich teile euch jetzt mal die einzelnen Schritte mit, wie ich bisher meine Anaglyphen 'zusammengebaut' habe:
    Als erstes natürlich - Motiv in Cha-Cha-Technik aufnehmen, wobei ich von der community schon gelernt habe, daß ich bei Makroaufnahmen nur wenige Millimeter Basis haben darf, je weiter weg das Motiv, desto größer die Basis.
    Dann optimiere ich die beiden Fotos und dann geht es in den StereoPhoto Maker. Dort habe ich bisher 'Farbanaglyphe rot/cyan' und Ghostreduzierung 'angehäkelt'. Wie ich euren Anmerkungen entnehme, ist die Halbfarbanaglyphe bei starken Kontrasten besser geeignet?
    Dann die Autojustierung 'rödeln' lassen, wobei dann oft das Bild aus dem Scheinfenster ragt. Über Justierung per Hand das Motiv im vorderen Bereich zur Deckung bringen und dann als Stereobild abspeichern - bisher ohne Häkchen ;-)
    Dann ist die Anaglyphe noch so ca. 2,5 MB groß und gefällt mir ganz gut.
    Dann geht's zu ''Mach-mich-passig' und in den Fotohome-Upload. Und dann gefällt mir die Anaglyphe nicht mehr so gut. ;-)
    Silke, wenn die "roten Schatten" ganz "natürlich" für eine Anaglyphe sind, warum sehe ich sie dann bei vielen Fotos der "Meisterstereographen" nicht?
    Wie machen die das?? Liegt das an der Stereokamera? Liegt es an der Kontrastverringerung wie du sie, Angela, beschreibst?
    Ich habe die fertige 2,5 MB große Anaglyphe im StereoPhoto Maker nochmal bearbeiten wollen (auf Halbfarbanaglyphe umwandeln und Häkchen setzen *g*), aber das Ergebnis ist plötzlich ein grün-gelbes Doppelbild oder riesige Bauklötzchen.
    Kann man eine fertige Anaglyphe denn nicht nachbearbeiten? Muß ich die zwei Einzelbilder nochmal neu zusammensetzen? Oder woran liegt das?
    Und da wir gerade bei 'Häkchensetzen' sind: Ist die Option 'Anaglyphe optimieren' sinnvoll und wie genau mach ich das? Da erscheint ein Fenster mit Kurven, vor denen ich dann ratlos herumsitze... ;-)
    Ich kann es wohl kaum verbergen, daß ich in der Anaglyphentechnik ein blutiger Anfänger bin - nichtsdestotrotz werde ich euch am 28.11. das nächste "Werk" zur Begutachtung vor die Nase setzen. :-)

    LG
    Carmen

  • Angela .M. 21. November 2007, 16:29

    Hallo Carmen,
    ganz besonders die roten Flächen stören mich bei einigen meiner Fotos auch sehr und ich helle dann immer soweit auf und nehme Kontrast heraus, dass die Anaglyphe oft recht flau wirkt. Eine andere Möglichkeit ist es, die hellen Stellen in den Einzelbildern partiell abzudunkeln und die dunklen etwas aufzuhellen. Damit erzielt man auch schon recht gute Erfolge.
    Hier fällt mir noch auf, dass du Kompressionsartefakte drin hast. Hat Silke schon geschrieben...immer schön das Häkchen setzen :-)) (Zumindest bei der JPG-Abspeicherung)
    lg Angela
  • Silke Haaf 21. November 2007, 14:49

    Danke für den Gruß, Carmen!

    Der Baum ist so doch schon gut zu betrachten.
    Das Scheinfenster liegt auf dem vorderen Ende des Stammes, dort überdecken sich die Farbkanäle der Halbbilder.
    Nach hinten geht die Deviation durch die Räumlichkeit natürlich auseinander, deshalb auch die "roten Schatten". Das ist ganz "natürlich" für eine Anaglyphe...;-)

    Ich sehe noch Ghosts vor allem im Cyankanal mit dem rechten Auge. Hast Du color oder halfcolor im Stereophotomaker verwendet?
    Und auch "brav" "keine Kompressionsartefakte" bei der Abspeicherung in jpg angekreuzt?

    Wenn man die Kanäle in den Gammawerten etwas aufhellt könnte man die Ghosts evtl. etwas reduzieren.
    Bei starken Hell/Dunkelkontrasten im Motiv treten aber meist leichte Schatten durch die unzureichende Trennung auf.
    Probier einfach mal alle Funktionen des Stereophotomakers aus, immer mit aufgesetzter Anaglyphenbrille zur Kontrolle.

    Schön mal wieder etwas von Dir zu sehen!
    Ich hoffe, wir haben jetzt jede Woche einmal das Vergnügen...;-)
    Liebe Grüße von Silke