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Was ist neu?

Helmut Lammertz


Basic Mitglied, Leverkusen

Bartgeier (Gypaetus barbatus)

Zoff um einen Knochen
Diese beiden adulten Vögel sind am Nachmittag am Luder gelandet und suchen nach passenden Knochen.
Diese größten Altweltgeier wurden um 1900 fast ausgerottet, lediglich in den Pyrenaen verblieb eine kleine Population. Mit der EU kam neue Hoffnung für die Bartgeier, den es wurde ein Aufzuchtprogramm gestartet. Dank der Beiträge zum Naturschutz wurden geschützte Bereiche geschaffen in denen auch die Futterplätze liegen. Spanische Jungvögel wurden vor einigen Jahren erfolgreich in den Alpen ausgesetzt.

Große Knochen, die zum verschlucken zugroß sind, nimmt der Bartgier mit und lässt sie dann aus passender Höhe auf Felsplatten fallen. Anschliessend bedient sich der Geier an den Bruckstücken.

Gelegendlich kommt es vor das der Geier Skelette von verendeten Lämmern mitnimmt. Die ansässigen Schafhalter vermuteten das der Geier am Tode des Lamms schuld ist und machten Jagd auf den großen Vogel. Daher auch der, vorallem im englischen, gebräuchliche Name Lämmergeier.

Die Lämmergeier wiegen zwischen 4,5 und 7 KG ereichen dabei bis 2,9 m Spannweite.

Man kann sie aus goßer Entfernung an dem rautenförmigen Stoß erkennen. Auch sind die Flügelvorderkanten fasst in einer Linie und die Flügelenden laufenspitz zu. Bei den viel häufiger, im gleichen Lebensraum, vorkommenden Gänsegeiern ist der Stoß kurz und rund. Im Flug reichen die Flügel bis vor den Kopf. Somit unterscheidet sich das Flugbild deutlich.

Grüße

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Kamera Canon EOS-1D Mark II
Objektiv 140.0-560.0 mm
Blende 8
Belichtungszeit 1/800
Brennweite 540.0 mm
ISO 800