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Agora Bilddiskussion intensiv


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Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv




Wichtig:

Hier werden unkonstruktive und/oder verletzende Anmerkungen gelöscht. Wir bitten darum die Diskussion aufs Bild zu fokussieren und persönliche Streitigkeiten, genauso wie irgendwelche Vermutungen über den Bildautor, aus der Diskussion herauszulassen.

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Beschreibe, warum Du das Foto genau so aufgenommen hast. Welche Idee steht dahinter?

Kommentare 78

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 20. März 2014, 10:44

    Sorry für die Verzögerung!

    Hier gibt es ein neues Foto:
    Dieser Weg wird kein leichter sein
    Dieser Weg wird kein leichter sein
    Agora Bilddiskussion intensiv


    Abschlussanmerkung des Fotografen MICHAEL-BERGMANN

    Ich darf mich zunächst einmal bei allen bedanken, die an dieser am Ende doch sehr umfangreichen Diskussion teilgenommen haben. Offensichtlich ist diese Art der Visualisierung sehr polarisierend. Um zunächst mit mit dem zweitwichtigsten Bildinhalt zu beginnen:

    Es sind Blätter, es ist kein Hundekot.

    Das surreale an diesem Motiv ist nicht erkennbare Umgebung. Denn diese Bank befindet sich unmittelbar neben dem Kraftwerk Lausward am Rhein.

    Rechts und links und dahinter befinden sich Kraftwerke, das Hafengebiet und Baustellen. Nur nach vorne heraus eröffnet sich der Rhein mit seinen Schiffen, seinem Ufer, seinen Tieren.

    Und dieses kleine Fleckchen suchte sich Pärchen, welches sich bereits im Herbst (es lässt sich nicht mehr reproduzieren, warum Autumn falsch geschrieben ist, ich habe den Titel nicht direkt hier eingestellt) seines Lebens befand und alles schmutzige um sich herum vergaß. Sehr bemerkenswert habe ich dies empfunden. Und mochte diese Idylle nicht stören.

    Die kontrastreiche, nicht alle Tonwerte nutzende Darstellung ist bewusst gewählt, die Randabschattung soll sich schützend um dieses kleine Idyll legen. So wie ich die Szene in diesem Moment empfunden habe … nicht dokumentarisch, nicht fotografisch perfekt … und auch lieber ein wenig abseits des Mainstreams …

    Und der Eimer … ist halt der Eimer … warum stört er? Warum sollte man ihn im Photoshop herausarbeiten? Er ist dort, wo er ist. Und er ist kein Flusen oder Staubkorn auf der Linse … den man entfernt. Hätte ich ihn nicht gewollt, dann hätte ich einfach eine andere Bank fotografiert.

    In der Tat hätte ich mir allerdings schon mehr Puffer zur Bearbeitung gewünscht. Ich war mit einer Fuji und nicht mit einer Vollformatkamera unterwegs.

    Dies schreibe ich nicht als Rechtfertigung aufgrund einer mangelnden Qualität, sondern, weil ich mit dieses Bild sehr gut als sehr großformatigen Ausdruck an meiner Wand vorstellen kann.

    Ich war noch zweimal dort … aber dieses Szene lässt sich einfach nicht mehr reproduzieren … und das ist auch gut so … und das macht aus meiner Sicht auch dieses Bild aus.

    Vielen Dank für Ihre Teilnahme, Ihre Kritik, Ihre Anmerkungen und Ihr Lob.
  • garudawalk 18. März 2014, 19:40

    ...so kann man`s auch sagen...
  • johngradycole 18. März 2014, 19:24

    Angenommen, es gäbe 99 Stäbchen unterschiedlicher Größe und jedes davon behauptete 1 Meter zu messen. Das wäre dann Diskussion.
  • Gerald H. 18. März 2014, 11:59

    So langsam fürchte ich, dass beabsichtigt ist, die Agora nach und nach einzustellen: Immer längere Wartezeiten auf ein neues Bild, und ein Direkt-Link ist auf der Startseite kaum noch zu finden. Wäre schade, auch wenn ich meist nur lesenderweise dabei bin.

    Zum Bild: Ohne Mülleimer mit spannenderem Bildaufbau und weniger Bearbeitung gefiele es mir besser; aber wen interessiert das an dieser Stelle noch, es gibt nichts, was zu diesem Bild nicht schon geschrieben worden wäre.
  • Janne Jahny 18. März 2014, 9:57

    Gratulation Ralf. Endlich sagts mal einer.
    Nach 3 Wochen könnte man ja wirklich mal wieder von vorne anfangen.
  • Rudolf71 18. März 2014, 9:24

    Ok, Ralf, wir waren im Orbit sich wiederholender Interpretationen gefangen. Gut, dass Du uns die sanfte Landung auf dem Boden der Tatsachen ermöglicht hast.
  • Dr. Ralf Hackmann 17. März 2014, 21:29

    Gut finde ich die Idee, die im übrigen sehr klassisch ist: Ein Paar auf einer Bank-OK. Was mich stört sind die der sehr grosse Mülleimer, der überhaupt nicht zu einer romantischen Stimmung passt und dass das Foto viel zu stärkt bearbeitet - fast überbearbeitet wurde. Die Perspektive ist ausserdem eher - sorry- langweilig. Gruß, Ralf
  • Matthias von Schramm 15. März 2014, 12:35

    @ elstp

    dann gehe davon aus wovon du ausgehen willst. wovon ich ausgehe, wirst du schon mir überlassen müssen.

    ich habe auch nicht vor irgendwem gerecht zu werden. ich bin nicht der mundschenk verbaler art des fotografen.
  • elstp 15. März 2014, 0:48

    Matthias von Schramm, 13.3., 17:56 (Zitat): ".....was der fotograf wirklich will, hat mit dieser frage erst einmal für mich nicht so viel zutun."

    Wir sollten davon ausgehen, dass sich ein Autor doch recht sorgfältig überlegt, ob er seine Arbeit einem mehr oder weniger sachkundigen Publikum vorstellt.

    Ich finde daher, dass wir dem Autor nur dann gerecht werden können, wenn wir ihm mitteilen, ob er das, was er mit seiner Arbeit aus unserer Sicht aussagt, auch mit seinen einleitenden Worten (also seiner Absicht) beschrieben hat. Dabei ergäbe Vielfalt und Subjektivität ein ideales Feedback.

    Das Beispiel für eine verfehlte Absicht sehen wir nämlich in dem vorletzten Agora-Foto aus dem Elbsandsteingebirge, das der Autor aufgenommen und gezeigt hat, obwohl er mit einer ganz anderen Absicht den Standort aufgesucht hat - er hatte sich den Morgennebel für diese Aufnahme geradezu ,ersehnt‘. Das Bild, das er dann erhalten hat, entsprach zwar der Realität, aber nicht seiner Vorstellung. Das verstehe ich unter Kompromissbereitschaft.
  • Matthias von Schramm 14. März 2014, 20:32

    in der milde liegt die hilde.
  • Janne Jahny 14. März 2014, 20:21

    Siehste, genau das habe ich mit meinem Beitrag (18:40) gemeint.
    Milder werden ist manchmal absolut gewinnbringend ;-))
    CU
  • Gerhard Körsgen 14. März 2014, 18:48

    @Janne Jahny: Och, ich für meinen Teil konnte hier für mich ein paar Erkenntnisse 'rausziehen.
    Dass manche motivisch sehen wo ich in Tonwerten sehe (der "Mülltonnenstreit").
    Dass manche anhand ihrer "fotografischen Bildung" sehen (wollen), andere versuchen unbelastet von allem (auch dem Titel) an das zu sehende heranzugehen.
    Dazwischen dann natürlich Reibungspunkte, aber auch überraschende Übereinstimmungen.
    Letztlich werde ich immer milder je länger ich Bilder betrachte und mit anderen drüber diskutiere ;-)

  • Janne Jahny 14. März 2014, 18:40

    Danke Matthias. Ich hab verstanden, was du meinst.

    Da sieht man mal wieder, dass es keine Objektivität gibt. Alles, was wir sehen und interpretieren und auch bewerten entspringt immer unserer ganz und gar persönlichen Wahrnehmung.
    Für mich ist genau das der Reiz dieser Agora-Diskussionen, wenn man mal in die Schuhe der Anderen steigt.
    Nur ich wünsche mir einfach viel öfter die Worte "ich finde", "ich meine", "meiner Meinung nach" .....

    Apodiktische Beurteilungen, die keine andere Meinung zulassen und sich als unumstößlich darstellen, die reizen leider allzu oft zu (unnötigem) Streit.

    @Agora: Gibts mal was Neues ? ;-)
  • Matthias von Schramm 13. März 2014, 17:56

    also mir würde es nicht so unbedingt einleuchten, wenn eine IR aufnahme (eine gelungene) so in der herbstsonne anwendung fände. hier sieht es mir eher nach einer sw umwandelung mit sehr viel kompromissbereitschaft aus. diese geht für mich ins unbedachte. was der fotograf wirklich will, hat mit dieser frage erst einmal für mich nicht so viel zutun.
  • Janne Jahny 13. März 2014, 17:33

    @ MvS
    Woher weisst du eigentlich, dass es eine "unbedachte" Arbeit ist ? Vielleicht ist das Bild genau so gewollt, wie es sich zeigt.
    Auch und gerade die technische Unvollkommenheit kann Betrachter-Gewohnheiten hinterfragen und auf diese Weise ganz besondere Stimmungen erzeugen.
    Bei mir wirkt dieses Bild hier. Und zwar gerade wegen der Unvollkommenheit.
    Vielleicht war das sogar "unbedacht". Vielleicht auch nicht. Ich würde mich hüten, darüber ein Urteil abzugeben.
    LG

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