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Dieter Müllejans


Free Mitglied, Köln

Ausweidung

Ich hoffe es kommt nicht zu "blutrünstig" rüber !

Kommentare 16

  • Back to live 11. Juni 2005, 3:28

    Viren schon. Das Aids-Virus tötet, das Hepatitis-Virus tötet. Außerdem war vom Hundespulwurm die Rede und der frisst nachweislich die Leber und andere Organe wie das Hirn aus, die wir dringend zum Leben benötigen.

    Und ich habe ja auch nicht gesagt, das exakt Du das Tier auf Menschenebene ziehst, aber bezeichnend, das Du Dich angesprochen gefühlt hast. Falschdarstellungen waren eigentlich nicht gewünscht.

    Schön zu hören, das Du die Realität wahrst und lieber die eigene Art im Ernstfall wählen würdest. Wie meinst Du das mit der Normativen Argumentation? Damit wollte ich eigentlich auf das eigentliche Thema zurückschwenken, von dem wir eigentlich durch die Tierfreunde abgekommen sind.

    Gruß, Michael. :-)
  • Narkissos K 10. Juni 2005, 19:29

    Aus dem Lexikon:

    "Larva migrans viszeralis (Toxocarose)
    Meist sind die Larven von Toxocara (T.) canis oder T. cati Auslöser dieser Erkrankung, für die der Mensch paratenischer Wirt ist. Die Infektion tritt weltweit auf, allerdings scheinen die meisten davon symptomlos zu verlaufen. Spielplätze und Sandkästen sind in Großstädten teilweise stark verseucht mit Eiern von Toxocara. Nach oraler Aufnahme im Dünndarm schlüpfen die Larven, die über Leber und Herz in die Lunge wandern. Beim Menschen als Fehlwirt gelangen sie gelegentlich in den Blutkreislauf und in den gesamten Organismus. Menge und Ort der Larven verursachen unterschiedliche Krankheitsbilder, sodass die Krankheit häufig nicht korrekt diagnostiziert wird. Häufigste Symptome sind Fieber, Bauchschmerzen und Husten mit Eosinophilie und Leukozytose."

    Das hört sich mit meinen bescheidenen Medizinkenntnissen weniger nach Tod und Verderben an ;-)
    Im Übrigen ist der Mensch hier nur ein Fehlwirt.
    Es gibt Parasiten, bei deren Befall man ohne medizinische Versorgung und enstprechender Behandlungen langsam krepiert. Aber auch das gehört zu den Ausnahmen und liefert keine Argumentation um die Parasiten an die Spitze der Nahrungsquelle zu setzen.

    Ich habe nirgends geschrieben, dass ich mich auf die Stufe eines Tieres stelle.
    Hätte ich die Wahl TierMensch, müsste ich nicht lange überlegen.

    Da wir nun vollkommen vom Thema abgekommen sind und dein
    "... Also, esse ich eben Fisch, auch wenn er gemetzelt wurde."
    mir keinerlei normative Argumentation offenlegt, werde ich mich hierzu nicht weiter äußern.


    Gruß Narkissos
  • Back to live 4. Juni 2005, 4:27

    Nicht ganz. Der Hundespulwurm, der hierzulande ja wohl nur durch Schmusekontakt (von Tierfreunden) zum Menschen kommen kann, frisst Dir die Leber oder das Hirn aus. Dann is vorbei mit Leben und so. Also töten Parasiten doch.

    Im Gegenteil stellen Tierfreunde allzuoft das Tier auf die Stufe des Menschen, versuchen das zumindest im Umgang. Vermutlich, weil sie dann mal jemanden haben, der nicht immer so böse widerspricht, sondern jeden Satz mit neuen Schmuseeinheiten bedankt. Würden sie sich mehr mit ihren Nächsten und sich selbst auseinandersetzen, könnte vorkommen, das sie entdecken, das da was in ihrem sozialen Kontakt nicht stimmt.

    Im Gegenteil zu Euch stelle ich mich über das Tier, nicht auf gleiche Stufe.

    Die meisten unnatürlichen Krankheiten sind auf hygienische Verzärtelung zurückzuführen, richtig!

    Die meisten Ernährungs-Krankheiten sind auf Zucker, Fett, Rauchen und Saufen, sowie Drogenkonsum zurückzuführen. Wobei das meiste verzehrte Fett pflanzlich ist.

    Training der Feinmechanik. Davon hat das arme, niedlich Mäuslein aber viel. Sag das mal Familie Maus, wenn wieder ein Mäusekind fehlt.

    Also, esse ich eben Fisch, auch wenn er gemetzelt wurde.
  • Narkissos K 3. Juni 2005, 17:50

    @ (Michael) Backtolive:
    "Eure geistige Entwicklungsstufe hilft Euch gar nix..."
    ... das ist korrekt.
    Uns nicht, allerdings den Tieren, denen wir das Leid eines Schlachthofs und der grauenvollen Mästung ersparen.

    "Ich habe zumindest noch nie Parasiten darüber diskutieren gehört, ob es moralisch Vertretbar wäre, einen Menschen anzuknabbern"

    Ebenfalls richtig. Parasiten können auch keine Fotos machen ;-)
    Parasiten sind nur indirekt in die natürliche Nahrungskette einzugliedern.
    Sie töten nicht (wäre auch sinnlos, da sie ihren Wirt ja brauchen), lassen sich lediglich durchfüttern.
    Das sie uns überdauern werden, kann gut sein.
    Momentan gibt es aber auch hier keine akkute Gefahr für den Menschen (in Dritte Welt Ländern sieht das leider anders aus). Wir besitzen dermaßen viel technisches Wissen um uns dieser kleinen Viecher zu entledigen.
    Wer jetzt das höhere Glied in der Nahrungskette ist, tut hier auch nichts zur Sache.

    Wenn einer 3-4 Wochen nichts zu essen hat, verändert sich die Situation auch drastisch. Hier geht es dann um's Überleben. Momentan besteht für mich allerdings keine Veranlassung einen Menschen zu essen und auch kein Tier.

    "Deswegen gibts auch so viele unnatürliche Krankheiten"

    Und worauf soll das deiner Meinung nach zurückzuführen sein? Auf Verzärtelung? Mit Ernährung hat es sicherlich was zu tun. Aber der Fleischkonsum den wir heute betreiben, hat auch nichts mehr mit Natürlichkeit zu tun. Im Gegenteil es ist schlichtweg ungesund Fleisch (in Massen) zu verzehren. Viele Krankheiten lassen sich unter anderem auf Fleischkonsum zurückführen.
    Das ist wissenschaftlich bewiesen.

    "... Oder davon, das ein Tier Reue hätte ein anderes zu fressen?"
    Du willst dich also auf die Stufe eines Tieres stellen?

    Zum Thema Katzen: Sehr richtig, Katzen sind Psychopathen. Zumindest gibt es meines Wissens nach keine eindeutige Erklärung warum sie erst mit ihrer Beute "spielen" bevor sie sie essen (oder eben nicht) Wissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass es sich um eine Art Training der Feinmechanik handelt. Wie auch immer... unwichtig.

    So, jetzt sind wir offensichtlich vom Thema abgekommen. Lösch unsere Kleindisskusion einfach, wenn's Dich stört, Dieter Müllejans.
  • Back to live 1. Juni 2005, 23:10

    P.P.S.: Tiere töten auch nicht immer nur, um zu überleben. Katzen spielen mit ihrer Mausbeute, auch wenn sie schon lange mit Brekkies fettgefressen und satt sind. Die Maus findet das sicher Spassig, von ewig langen Krallen gefetzt zu werden und dabei unter Schmerzen ums Leben zu laufen.

    Aber so sind die eben, unsere lieben, kleinen Schmusekätzchens.

    Hypothetisch auf den Menschen übertragen wäre dieses katzige verhalten dann wohl ein psychopathisches. Katzen wollen eben spielen. Fleischgenuss ist etwas sinnliches.

    Wenn Ihr mir jetzt den psychopathen aufhängen wollt, weil ich eben gerne (Tier-) Fleisch esse, dann bin ichs eben. Mahlzeit! Schlachten will ichs Tier trotzdem nicht, weil ich die Mentalität dazu in mir vermisse.

    Eigentlich gings mir ursprünglich eben nur rein um die Bildgestaltung und die ist von der Motivwahl über die Umsetzung bist zur Linienführung für meine Begriffe und Empfindungen nicht wirklich ansprechend. Außer man braucht diesen brutalen Reiz des Blutbades, um das Bild schön finden zu können. Jemand anderem mag das gefallen. Kein Problem!

    Nochmal Gruß, Michael. ;-)
  • Back to live 1. Juni 2005, 22:59

    Eure geistige Entwicklungsstufe hilft Euch gar nix, wenn Euch ein Virus wegfrisst. Wir sind gewiss sehr hoch in der Nahrungskette aber eben nicht über Bakterien, Parasiten und Viren. Sie sind die wahren Herrscher auf dem Planeten und werden uns auch noch überleben. Uns als die höchsten in der Nahrungskette zu betrachten ist schlich arrogant und ignorant. Ich habe zumindest noch nie Parasiten darüber diskutieren gehört, ob es moralisch Vertretbar wäre, einen Menschen anzuknabbern.

    Ich esse gerne Tiere und das wird trotz aller moralischer Apelle in diesem Forum auch so bleiben. Tiere quälen finde ich deswegen trotzdem nicht gut. Und glaubt mir, wenn einer 3 oder 4 Wochen nix zum fressen hat, frisst er auch seine Mitmenschen, so passiert in den Anden mit einer Fußballmanschaft, die sich gegenseitig verzehrte. Das hat nix mit Geistesschwäche, sondern einfach mit dem Überleben zu tun. Wir sind nur so verzärtelt, weil wir uns einen geistigen Schutzwall gegen die Regeln der Natur gebaut haben. Deswegen gibts auch so viele unnatürliche Krankheiten in der Menschheit. Schon mal von einem Tier mit Allergie gehört? Ich noch nie! Oder davon, das ein Tier Reue hätte ein anderes zu fressen?

    Fleisch esse ich jedoch aus Genuss, möchte es nicht missen und gehe trotz "drohender Verfettung" davon auch nicht ab. P.S.: Tofu schmeckt mir ebenfalls! Nehme gerne weitere Rezepte entgegen.

    Gruß, Michael. :-)
  • Narkissos K 1. Juni 2005, 14:47

    @ (Michael) Backtolive:
    Ein solches Motiv ist nicht ästhetisch und soll es auch nicht sein.
    Deswegen ist das viele Blut hier auch angebracht. Alles andere wäre langweilig.
    Hier wird vom Fotograf (so behaupte ich jetzt einfach mal) bewusst auf die Schokierschiene gesetzt, was ihm offensichtlich auch gelungen ist.

    Zum Thema "Fressen und gefressen werden":
    DAS betrifft uns HEUTE nicht mehr. Wir sind das oberste Glied in der Nahrungskette. Es herrscht keine akkute Gefahr um unser Leben zu fürchten.
    Tiere töten, weil sie töten müssen um zu überleben. Der Mensch sollte allerdings mittlerweile die geistige Stufe erreicht haben, wo er einsieht, dass es nicht mehr notwendig ist zu töten um zu überleben. Unser Fleischkonsum hat nichts mehr mit niederem Überlebensdrang zu tun. Das nur am Rande.
  • Back to live 31. Mai 2005, 23:32

    Ästhetisch ist das Bild ja nicht gerade. Werten würde ich es als Metapher auf die Grausamkeit der Natur, der wir uns trotz der Tünchung unserer Zivilisation nicht entziehen können. Fressen und gefressen werden betrifft auch uns, obwohl wir das nur allzugerne vergessen. Die Frage ist: Muss man sich im Blut baden, um den Fisch danach auch gut befriedigt essen zu können, oder reichen ein paar ästhetische Schnitte, um den selben Zweck zu erreichen. Wenn Fische ausnehmen schöner aussehen kann, dann bitte ich jedoch darum. Ich werde jedenfalls weiter Fisch essen. Schmeckt zu gut, um damit aufzuhören.

    Gruß, Michael. :-)
  • Narkissos K 22. Mai 2005, 15:32

    Den nötigen Respekt. Muhahah, jetzt kommt mir aber das Lachen.
    Einen Fisch dazu zu bringen, in einen Hacken zu beißen, ihn dann an Selbigen aus dem Wasser zu ziehen, ihm anschließend den Schädel mit einem Holzknüppel einzuschlagen und seine Eingeweiden rauszuschneiden hat für mich nichts mit Respekt zu tun.

    Das Foto ist dennoch sehr gut gelungen, da genau das gezeigt wird, was viele Leute nicht sehen wollen.

    Gruß "ein Vegetarier"


  • Tobias Buschmann 21. Mai 2005, 19:42

    ich hab schon hunderte fische ausgenommen aber so blutig muss es echt nicht sein....meine hände sahen auch noch nie so aus... selbst nicht bei sehr viel größeren fischen......sieht so aus als wenn der angler nciht den nötigen respekt vor den tieren hat.
  • Dieter Müllejans 21. Mai 2005, 19:19

    Hallo zusammen, erst mal vielen Dank für die Kommentare.
    Möchte hiermit nur kurz mitteilen das ich mit der Tätigkeit selber nichts zu tun habe.
    Es wird hier lediglich gezeigt wie man in Kanada ( Campbell River ) einen gelandeten Fisch ausnimmt.
    Der Angler nimmt hier lediglich einen Löffel zur Hilfe um den Fisch von innen zu säubern.
  • Heinrich Morsdorf 21. Mai 2005, 18:31

    Da gewöhne ich mir glatt das Fischessen ab. Sehr eindruckvolles Bild.

    Heinrich
  • Tobias Buschmann 20. Mai 2005, 21:20

    ich angel auch ... was zum teufel machst du da in den kiemen?
    das ist in meinen augen sinnloses gemetzel
  • Norman K. 20. Mai 2005, 20:28

    ich glaube in s/w wäre es toll!
  • Kay Jung 20. Mai 2005, 20:15

    Sieht eher so aus als ob der Angler versucht den Haken rauszupulen.

    Schönes Finnmesser im Hintergrund :-)

    L.G. Kay