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Seit Ende Januar streckten die Lenzrosen (Verwandte der besser bekannten Christrose - Helleborus nigra) ihre nur wenig geöffneten Blüten aus Schnee und Eis. Sie warteten vergebens auf Insektenbesucher und auf Wärme, die die Pollenkapseln aufquellen und platzen lässt. Dann wurde es wärmer..die Chance sich weiter zu entwickeln. Zwei Tage durften sie in voller Schönheit blühen. Besonders die verschiedensten Strukturen des Blüteninnern sind faszinierend. Dann kam Mitte April die Hitze und die Schönheit verdarb. Jetzt sind nur noch die immer grüner werdenden Blütenkronblätter da und eine hoffentlich befruchtete Stempelanlage.
Da sich einige Helleborusarten sehr gerne kreuzen und sie sich in mienm Gärtchen selbst versamen ist die Art nicht angebbar. Ursrünglich hatte ich neben der stinkenden Nieswurz (Helleborus foetidus) und der bereits oben genannten Christrose sowohl rein weisse, rötliche und purpurrote Vertreter der Gattung gepflanzt. Die Blütenfarbe ist dann mein Überraschungsei im neuen Jahr.

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