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Was ist neu?

B. Walker


World Mitglied, Berlin

Aus aktuellem Anlass...

...noch einmal ein Bild von dem sich an ein Grauhörnchen anschleichenden Rotluchs - Bobcat (Lynx rufus).
Ein Bericht der nicht nur Kopfschütteln bei mir auslöst:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/nationalparks-bayerischer-wald-luchs-tessa-starb-an-insektengift-1.1324919
Danke Jo Kurz für den Link.
__________

Wildlife, Presbyterian Church of the Covenant - Parkplatz - neben Bayonne Preserve - Sarasota - Florida
19. März 2012/18:21, frei Hand, Ausschnitt aus RAW

Nach erfolgreicher Jagd (Neubearbeitung)
Nach erfolgreicher Jagd (Neubearbeitung)
B. Walker

Kommentare 22

  • Andreas E.S. 20. April 2012, 21:36

    An Ullifotografie:
    Da du mir einen Lesefehler unterstellst, bitte ich dich mir deine Mail-Adresse zu schicken, damit ich den Artikel einscanne und dir schicke. Offensichtlich hast du keine Vorstellung von der Größe unseres Landkreises und von seinem Wildbestand. Konkrete Abschußzahlen: 2003: 915 Stück Rotwild, 4095 Stück Rehwild, 3147 Stück Schwarzwild. Bevor man Unwahrheiten unterstellt, sollte man sich informieren.
    VG Andreas
  • Lilli Lehmann 20. April 2012, 13:41

    @uli...
    ich würde widersprechen wollen
    1. bei - ".... ist doch sehr nützlich"
    2. bei - ".... auch nur Menschen"

    Lilli
  • ullifotografie 18. April 2012, 18:30

    10000 Rehe in 3 Jahren abgeschossen? Das muß aber ein Lesefehler sein...das Revier möchte ich mal sehen, wo man pro Jahr 3000 Rehe - selbst wenn es ein Landkreis ist- schießen könnte.

    Unabhängig davon, daß es mit Vergiften etc eine Sauerei ist...also verantwortungsbewußte Jagd, und nicht nur das Abknallen um des Knallens wegen...das ist doch sehr nützlich, finde ich.
    Allerdings, viele Menschen sind Egoisten und wollen nix teilen...
    Jäger sind auch nur Menschen...

    LG

    Uli
  • Tanya R. O. 8. April 2012, 11:53

    ich bin sprachlos.. der Bericht ist grauenhaft.
    Immer wieder hört man solche Berichte über die Jäger.
    Ich kann, will und werde das NIE verstehen.
  • Lichtspielereien 7. April 2012, 17:05

    Woww, das Foto echt Top.
    Die Sache mit den Tod von Tessa ist eine absolute Sauerei.
    Wir selber haben in den 80zigern noch Luchse im Bay.Wald frei gesehen, war schon ein merkwürdiges Gefühl, aber ich möchte es nicht missen, es war ein tolles Erlebnis und jetzt das.
    Hoffentlich kriegt man die Täter und dann geb ihn mir !
    LG
    Verena
  • Jo Kurz 7. April 2012, 16:26

    danke, bernhard, dass du diese untat hier zum thema gemacht hast, viele wissen nämlich gar nicht, was sich in unseren wäldern und auf den feldern abspielt.
    ich war nahezu drei jahrzehnte im artenschutz tätig, schwerpunkt greifvögel. und ich habe lange daran geglaubt, dass sich etwas verbessern wird. das war leider wunschdenken...
    für mich gibt es inzwischen nur mehr eine alternative: schluss mit der 'hobbyjagd'! jagd nur mehr dort, wo sie tatsächlich unvermeidbar ist (was erst objektiv zu erarbeiten wäre) und ausschliesslich in hand von berufsjägern! mehr mag ich dazu gar nimmer schreiben.
    und dein foto geniesse ich, wenngleich auch nur mit 1em lachenden auge...
    gruss jo
  • Lilli Lehmann 7. April 2012, 9:45

    NA toll - Ostern versaut.
    Ich versuche doch seit Monaten meinen über Jahre aufgebauten Hass gegenüber Jägern wieder abzubauen.
    Dem ist dein Link zum Luchsmord nicht gerade zuträglich. Bestätigt mich aber zu 100% in meinen durch vielerlei Erfahrungen gemachten Ansichten.
    Und hat mich nun dazu bewegt, meinen seit Monaten geplanten neuen Fotoordner anzulegen:
    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/686206
    und ich habe noch genug Futter, um diesen Ordner zu füllen.

    LG Lilli
  • Bernd Jöhnk 7. April 2012, 9:35

    Ein herrlicher Anblick.
    Gruß Bernd
  • Reinhard Arndt 7. April 2012, 0:36

    Man fragt sich, wer so etwas tut. Statt sich zu freuen, dass wenigstens in einigen Wäldern Deutschlands wieder Wölfe, Bären und Großkatzen Fuß fassen, werden sie zu "Problemtieren" gemacht und gnadenlos verfolgt. Dazu fällt mir nichts mehr ein...
    LG
    Reinhard
  • Andreas E.S. 6. April 2012, 22:36

    Ich muß dringend noch etwas ergänzen: Grundsätzlich ist der Mensch ein Egoist und deshalb sind Tiere, die zu ihrem Nahrungserwerb und zum Überleben andere Tiere fressen schlimm dran, denn sie nehmen dem Menschen etwas weg, was er für sich beansprucht. So ist dem Forellenzüchter der Eisvogel verhasst, der seine Jungfische jagt (Ich hatte einen Fall, dass ein solcher Mensch 7 Eisvögel in der Truhe hatte, per Rattenfalle gefangen, Foto gemacht) Graureiher und Kormorane waren zeitweise kurz vor dem Verschwinden. Vor 2 Jahren wurden in einem Revier 83 vergiftete und erschlagene Greifvögel gefunden.

    Ich habe im Laufe von 60 Jahren Wildbeobachtung vielerlei Jäger kennen gelernt und habe im Bekanntenkeis etliche Jäger. Da darf man nicht generell den Stab drüber brechen, denn es gibt sicher eine große Reihe anständiger Jäger. Schließlich werden die meisten von ihnen auch aus Liebe zur Natur Jäger. Aber manchmal bricht die Beutegier durch. Lesenswert: Ortega y Gasset "über die Jagd"
    VG Andreas
  • Dr.Thomas Frankenhauser 6. April 2012, 22:15

    Muß noch einige Verse dazu schreiben als Katholik: Mein Großvater hatte sie immer auf dem Schreibtisch stehen.
    Du glaubst, der Jäger sei ein Sünder,
    weil selten er zur Kirche geht.
    Im grünen Wald ein Blick zum Himmel
    ist besser als ein schlecht Gebet!
    Soviel zu Ostern . . .
  • Axel Sand 6. April 2012, 22:06

    Hallo Bernahrd
    Dein Foto ist toll mit hoher Spannung.
    Der Artikel ist wieder ein Beispiel dafür, wie ignorant Menschen sind und das finde ich einfach verabscheuungswürdig.
    Gruß
    Axel
  • Dr.Thomas Frankenhauser 6. April 2012, 21:48

    Als Jäger,

    der oft in der Eifel war, dort aber noch nie einen Luchs gesehen hat, aber weiß, daß es ihn da gibt bzw. gegeben hat,

    S C H Ä M E ICH MICH

    für meine Kollegen Jäger mit! Ein Pächter, der glaubt, seine Pacht durch Wildpretverkauf herauszukriegen, hat schon immer falsch gerechnet. Und die paar Rehe sollte man dem seltenen Tier schon gönnen. Zudem reißt der Luchs nicht nur in einem Revier welche, sondern hat weite Strecken, die er läuft, ähnlich wie die Sauen. Und das müßte ein gesunder Wildbestand mit vernünftigen Jägern doch verkraften! Aber ich denke, auch wenn eine Jagdpacht teuer ist, sollte man sich über den seltenen Anblick eines solch schönen Tieres mehr freuen als über die öfter zu erlebenden Beute eines Stücks Rehwild, was auch etwas besonders Schönes ist. Ein Gleichgewicht hat sich noch immer eingestellt. Und die schon öfter geplante Bejagung des Mäusebussards als ähnliches Beispiel ist einfach eine Schande! Die Jäger tun oft so, als würde er ihnen sämtliche Hasen wegfressen. Bei anderen Tierarten, insbesondere den Greifvögeln, geht es genauso. Statt sich über die Beobachtung der herrlichen Tiere zu freuen, werden vordergründige, dumme Sprüche geklopft, um Beifall zu heischen.- Und das laut und ohne Duldung jeden Widerspruchs.
    Die große Zahl der vernünftigen Jäger ohne großes Maul und mit bescheidener, leiser Freude an der Natur hört man natürlich nicht. Da ist es gleich wie in der Politik . . .
    Gut, daß du mal auf das Problem hingewiesen hast, Bernhard! Und Andreas vielen Dank für die (traurige) Information!
    Allen Wild-, Foto-, Motiv-, Libellen-, Pflanzenjägern u.s.w., die guten Willens sind und die Natur vernünftig nutzen und schützen, ein ganz frohes Osterfest!
    LGT

    P.S.: Hab ja ganz vergessen, daß ich Dein Foto vom Rotluchs faszinierend finde, Bernhard! Waidmannsheil zu dem tollen Anblick!!!
  • Andreas E.S. 6. April 2012, 21:23

    Da ich mich ganz besonders mit dem Luchs befasse, trifft mich so eine Nachricht wie ein Hammer. Wir hatten im Gebiet des Nationalparks Eifel vor einigen Jahren ein Luchsvorkommen, bei dem selbst Nachwuchs bestätigt wurde. Leider ist das wieder verschwunden, denn die Akzeptanz der Jäger liegt nicht vor. Ich habe den Zeitungsartikel, in dem in der Jägerversammlung unseres Kreises stolz über den Abschuß von 10 000 Rehen und 11 000 Stück Schwarzwild in 3 Jahren berichtet wurde, aber klar zum Ausdruck kam, dass man den Luchs nicht gebrauchen könnte und dass man auf die Rehe, die er jagt, nicht verzichten wollte. In der Zeitschrift "Rheinisch-Westfälischer Jäger" stand ein Artikel über den Luchs, in dem deutlich gemacht wurde, die schwedischen Jäger würden mit dem ungeliebten Wolf einfach verfahren:"Stut him, dig him and forget him". (Erschieß ihn, vergrab ihn und vergess ihn)
    In einer Machbarkeitsstudie über die Chancen des Luchses hier in der Eifel wurde die fehlende Akzeptanz der Jäger als wichtigstes Hindernis festgestellt. Dem ist leider nichts hinzu zu fügen-
    VG Andreas
  • Claudia Pelzer 6. April 2012, 21:04

    Eine super schöne Aufnahme.
    Wie dumm die Menschen doch sind, solch herrliche Tiere zu töten! Bis sie, wie bei der Ausrottung der Wölfe im Yellowstone merken, dass jedes Lebewesen einen Sinn auf dieser Erde hat. Leider begreifen einige Menschen es selbst dann nicht.
    LG Claudia

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