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Agora Bilddiskussion intensiv


Community Manager , Köln

Audi Museum

Spielregeln der Sektion Agora - Bilddiskussion intensiv findet Ihr hier: http://www.fotocommunity.de/info/Agora_-_Bilddiskussion_intensiv

Wichtig:

1. Das Foto darf noch nicht auf der fotocommunity veröffentlicht worden sein
2. Der Fotograf bleibt bis zum Schluss anonym und darf sich erst in einem Schlusskommentar äußern, den er an uns ( Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net ) vorher sendet.
3. Bitte teile uns direkt mit, ob Du als Fotograf ( UserID) nach der Diskussion genannt werden möchtest.
4. Schreibe 2-3 Sätze zur Entstehung des Fotos

Wer gerne selbst einmal ein Foto diskutieren lassen möchte, sende es bitte an: Bilddiskussion_Intensiv@fotocommunity.net

Das Foto entstand im Audi-Museum in Ingolstadt. Es ist ein HDRI Foto, aus ca 6-8 Bildern mit jeweils 1 Blende Differenz.
Besonders gefällt mir persönlich die Spiegelungen des Autos in den umgebenden Glasscheiben

Kommentare 28

Die Diskussion für dieses Foto ist deaktiviert.

  • Agora Bilddiskussion intensiv 13. Mai 2012, 21:00

    Hier geht es weiter:

    Manfred.Spies bedankt sich für die Diskussion.
  • GünterG1 12. Mai 2012, 10:03

    Das Bild gefällt mir wegen der starken Kontraste und den teilweise chaotisch wirkenden Spiegelungen auf dem Wagen sehr gut. Dazu passt SW prima.

    Was ich noch ändern würde oder zumindest ausprobieren, wäre folgendes:

    1. Reduktion der Spiegelungen außerhalb des Autos.
    Dazu würde ich das Auto als getrennte Ebene ausschneiden und in eine neutrale Umgebung stellen. Das könnte z.B. auch der selbe Bildausschnitt sein, der dann aber mit Polfilter aufgenommen wäre, um die Spiegelungen zu vermeiden.

    2: Retuschieren des Dreiecks rechts

    3. Reifen von Spiegelungen "befreien",
    Da Reifen nicht spiegeln wirkt diese Spiegelung auf mich irgendwie sofort fremd

    Wie gesagt, das würde ich versuchen. Kann aber auch sein, dass ich das Ergebnis verwerfen müsste, weil es am Ende doch nicht so ist, wie ich es mir vorgestellt habe.

    Alles in Allem: Gratuliere zu dem Bild.

    LG
    Günter
  • Wolf Schroedax 12. Mai 2012, 9:33

    Danke, Claudia, so versteh ich dich besser ... [Beleidigungen kannst du übrigens hierher kopieren, so hab ich das mal gemacht. Das würkt]
    Auf dem gespiegelten Foto ist ein Opel Kadett oder Olympia, den man auf Mitte der 30er Jahre datieren muss.

    Ich muss zugeben, die fast übertrieben glamouröse Präsentation dieses seltenen Automobils finde ich zunehmend angemessen. Man hat 1936 alle Register gezogen, warum soll das der Reproduktör heute nicht auch tun ....
  • Matthias von Schramm 12. Mai 2012, 9:29

    @ Claudia, dies hab ich schon im Prinzip verstanden. Zumindest habe ich mich auch an der Serie erfreut.
  • Claudia Jenniges 12. Mai 2012, 6:38

    @Wolf und Matthias,

    hmmm, ich vermute, dass wir leider aneinander vorbei gerdet haben.
    Sorry, wenn ich mich nicht deutlich genug ausdrückte.
    Ich probiere es nochmal :)

    Wolf
    Zum Thema "Vergänglichkeit" hatte ich versucht, mich in so fern zu äußern, dass ich das Hinzuziehen von Sontag als weit hergeholt empfand.
    (Bezog mich auf den Beitrag, ki7, 10.05.2012 um 20:42 Uhr)
    Meine Hypothese war, dass das "alte Foto" in der Spiegelung wahrscheinlich dem Gedanken Sontags entsprechen könnte, wenn man dies wollte.

    Matthias
    Der link zu Alexs Webb sollte, als ein Beispiel für Bildgestaltung dienen, und könnte BildautorIn anregen, sich weiterhin damit zu beschäftigen.
    ---
    Um noch einmal zu diesem Foto zurück zu kommen, mich vielleicht klarer auszudrücken, mich nicht von Vorschreibern nett verführen zu lassen ;)
    Mir wird nicht deutlich genug, was hier gezeigt werden soll:
    - Motivverliebheit, wie sie einen doch ab und an erwischt, hier eben, "nur" ein Auto?
    - Zeigen einer Technik, die sich angeeignet wurde, um das Motiv zu "verschönern"?
    - Einbindung weiterer Elemente, wie z.B. Spiegelung, als gestalterisches Mittel?
    - Warum wurde dieses Foto gemacht und wozu?

    Fotografisches Potential scheint BildautorIn ja zu haben.
    ---
    In eigener Sache, Beleidigungen an mein Geschreibsel oder meine Person, die mir über QM übermittelt wurden, können hier auch gerne öffentlich gepostet werden :)
  • M.Anderson 12. Mai 2012, 2:00

    selbstverliebt in den perfekten Augenblick ... und kalt ... gute Fotoarbeit halt ...
  • Matthias von Schramm 11. Mai 2012, 23:20

    danke claudia, aber bei allem respekt vor dem zu besprechendem bild. ich denke die arbeiten von webb spielen in einer anderen liga.
  • harry k. 11. Mai 2012, 22:09

    Sorry, da steige ich jetzt aus. Das ist mir zu verkopft und zu weit hergeholt.
    Ich betrachte das Ergebnis einer fotografischen Arbeit zur Weitergabe eines visuellen Eindrucks ;-) und die ist für mich nicht gelungen.
    Einfach und ganz subjektiv begründet durch meine (!) fundierte Erfahrung mit Fotografie, Film, Malerei, Grafik ....
    ;-))))
  • Wolf Schroedax 11. Mai 2012, 22:04

    Nein, Claudia, es ist bei Barthes mehr die Frage des Wesens der Fotografie als diejenige nach der Relevanz. Ich meinte, dass wir hier keine Propheten der Fotografie brauchen. Das Foto von der Straßenszene stellt das hochglänzende Denkmal in einen Zeitzusammenhang (1936 ca.). Als solche Funktion in diesem Bild ist es eigentlich aber unnötig. Der Horch dürfte genauer datierbar sein als das Foto. Sollte von allen Horchs diesen Typs (es gab nur 7 !) nur noch ein Lenkrad übrig sein, dann bitte gern eine Diskussion über Vergänglichkeit ...
  • Claudia Jenniges 11. Mai 2012, 21:51

    @Matthias, ich habe mich nicht auf Lang und Co bezogen,
    allerdings ein schöner Einwand von dir,
    Bildteilung, Spiegelungen bringen weitere Dimensionen ins Bild und machen gerade Fotografie und Film interessant, früher wie heute, meine ich.

    Guggst du hier, wenn du magst.
    http://inmotion.magnumphotos.com/essay/istanbul
  • Claudia Jenniges 11. Mai 2012, 21:37

    @ Wolf Schroedax, schrieb heute um 9:04 Uhr
    >Claudia, was könnte man/würdest du ,wenn ??? --- Man könnte auch Barthes hinzuziehen , der u.a. sagt, dass schließlich das Foto nur ein Stück Papier ist, und hier sagen müsste, dass es nur ein verlorenes Muster im Datensalat ist, ein Krümelchen vom Basilikum .... <

    Ich könnte versuchen die Spiegelung der Straßenszene im "Autodeckel" mit Aussagen von Frau Sontag zu verknüpfen. Allerdings könnte dieses auch weit hergeholt sein. Ich bezog mich auf einen Vorschreiber der Susan erwähnte. Dies wollte ich mit meinem Geschreibsel hervorheben.

    Hmmmm, Barthes irgendwann schon mal gehört, vielleicht was gelesen, aber eher im psychoanalytischen Kontext, Strukturalismus.
    Du stellst die Frage nach Relevanz, das Bild an sich und im allgemeinen hat persé keine und doch jede, die ihm sein Hersteller oder Betrachter zuweist.
    Dieses Foto hier hat seine Berechtigung, weil es gemacht wurde, weil es hier hochgestellt wurde und weil wir es beachten.
  • Matthias von Schramm 11. Mai 2012, 9:35

    danke herr kommissar
  • Kommissar Lohmann 11. Mai 2012, 9:29

    wie interessant, dass du gerade heute Fritz Lang erwähnst -

    ich habe nämlich just gestern abend die "Frau im Mond" von Lang gesehen und ich war (mal wieder ) extrem begeistert über die SW Optik dieser Zeit - welche Tiefe und Plastizität !! Das ist mit Verlaub - kein Vergleich zu diesem Bild, weil es eben wirklich eine Kunst ist Akzente zu setzen..

    wen es interessiert und wer die Zeit hat ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=cUN00FiwP7s
  • Matthias von Schramm 11. Mai 2012, 9:15

    naja heutzutage ist der papierzustand ja schon eine ziemliche idealvorstellung. ich finde du hast das richtig erkannt claudia. spiegelungen und doppelbelichtungen haben im zeitalter von filmen wie "moderne zeiten" und "metropolis" sich dieser dinge bedient. oh - ich bin mir nicht sicher, inwieweit dies auf diese filme zutrifft, aber ich habe das jetzt einfach mal fritz lang und chaplin zugetraut und die filme liegen auch einige jahre auseinander, aber vielleicht weisst du ja, was ich meine.

    dies wird hier freiwillig oder unfreiwillig angedeutet, aber auf so ungeordnete alturbane glatte bilder kann man meines erachtens in diesem sinne nicht bauen.

    in diesem sinne gehe ich mich mal über die betreffenden filme genauer informieren ;)
  • Wolf Schroedax 11. Mai 2012, 9:04

    Claudia, was könnte man/würdest du ,wenn ??? --- Man könnte auch Barthes hinzuziehen , der u.a. sagt, dass schließlich das Foto nur ein Stück Papier ist, und hier sagen müsste, dass es nur ein verlorenes Muster im Datensalat ist, ein Krümelchen vom Basilikum ....
    ------
    Aber es gibt auch kuriose Details: Z.B. Die Trittchen, über die man zu den Notsitzen steigt; sie sind mit den Rücklichtern integriert. Am untersten hängt sogar noch eine Stoßstange dran, die amerikanisches Designe verrät .
    Das Foto stammt m.E von 1930 herum ...

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Kamera Canon PowerShot G12
Objektiv 6.1-30.5 mm
Blende 4.5
Belichtungszeit 1/4
Brennweite 7.4 mm
ISO 80

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