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Daniel Schröder Warstein


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Atze Schröder - Richtig Fremdgehen

Atze Schröder ist zurück, am 22. Oktober wird er in seiner Heimatstadt Essen die große Premiere seines neuen Bühnenprogramms „Richtig Fremdgehen“ feiern, am Donnerstagabend gelang ihm dazu bereits mit Bravur die erste Generalprobe im Alten Schlachthof.
Dass er an Soest vor allem die Allerheiligenkirmes liebt, zeigte die Beschreibung seines letzten Besuches: „Wir waren wegen der vielen tollen Karussels da, die Kirmes hat Tradition und... man war ich besoffen..“ Der Auftritt in Soest war für ihn ein ganz Besonderer: „Wisst ihr, ich bin jetzt so lange im Geschäft, ich muss nicht mehr überall spielen. Ich trete nur noch da auf, wo ich wirklich will“, versprach der 49-Jährige dem Publikum mit tiefer Stimme und verführerischem Blick. Zudem offenbarte er den Zuschauern direkt, wie man eingefleischte Fremdgeher ertappen kann: „Wer heute nicht lacht, ist fremdgegangen.“
Dass er jedoch vom Publikum den „Tipp Nummer eins“, den „Porsche unter den Fremdgehtricks“, erfahren würde, hätte er nicht gedacht: „Was ist das wichtigste beim Fremdgehen?“, stellte er die Frage in die Runde und bekam direkt die richtige Antwort aus der ersten Reihe: „Nicht erwischen lassen!“, Schröder ergänzte amüsiert, „und lohnen muss es sich auch! Es darf nicht passieren, dass ihr nach einem Seitensprung den Respekt eurer Kumpels verliert.“
Das Stichwort „Boris Becker“ sorgte für unmittelbares Raunen im Publikum: Doch Atze nahm ihn in Schutz, erklärte, dass der Seitensprung mit Angela Ermakowa „nur ein Versehen war“, und er sie nach „ein, zwei Ouzo“ schlichtweg mit Barbara Becker verwechselt habe. Doch auch andere Prominente sollten nicht verschont bleiben: Zum Beispiel sei Franz Beckenbauer zum Fremdgehen geboren worden, „der Nachname verrät doch alles“, so Schröder.
Auch Atze Schröders, seit Urzeiten geliebte, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bekam ihr Fett weg, schließlich habe sie im neuen Amt gleich 170000 Männer für sich allein.
Dass die Franzosen die großen Fremdgeher des Planeten sind, bewiese ja schon die Tatsache, dass sie den Kreisverkehr erfunden haben, dass die Italiener, bei einem Land, „dass schon so aussieht wie ein Lackstiefel“, auch nicht anders können und dass Fremdgehen in der Steinzeit viel einfacher war, schließlich „konnten die Männer damals alles wegkeulen, was ihnen vor die Höhle“ kam, machte Atze Schröder, als selbsternannter Autor von „Fifty Shades of Schröder“ schnell klar.
Doch auch seine „Klassiker“ durften nicht fehlen, so brachte er „seine“ Ute mit ihrem Sohn Philipp ebenso ins Programm ein, wie seinen Porsche, mit dem ein Spontanrennen auf der A1 auf dem Weg zu seinem Hamburger Kumpel Bernie im Knastwochenende endete.
Auch nach fast 20 Jahren im Comedygeschäft gelang es Atze Schröder immer noch, die Schlachthof-Besucher nach nur wenigen Sekunden in seinen testosteron-geladenen Bann zu ziehen und am Ende gab es wohl keinen Zuschauer, der nicht gelacht hatte: „Ihr seid alle so treu, man könnte meinen, das hier wär ne kirchliche Veranstaltung“, resümierte Schröder, dass zumindest die Soester dem Fremdgeh-Wahn noch nicht verfallen zu sein scheinen.

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