Diese Website verwendet Cookies, um verschiedene Funktionalitäten bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Durch die Nutzung dieser Website erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden. Weitere Informationen  OK

Was ist neu?

Tilo Watzke


Pro Mitglied, Dresden

Atomino

Entdeckt im Militärhistorischen Museum Dresden.

Text auf dem Beschreibungsfeld:
Tauchsieder "Atomino" auch als "UFO" bezeichnet.

Die meisten kasernierten NVA-Soldaten hatten keine Möglichkeit, sich privat Essen zuzubereiten. Um zumindest Wasser für Kaffee, Tee oder Tütengerichte erhitzen zu können, bauten Soldaten diesen Wasserkocher, dessen Benutzung aber wegen möglicher Stromschläge nicht ungefährlich war.

Zusatz: Es wurden als "Heizplatten" zwei Umverpackungen aus Weißblech, in denen vorher die Anti-Beschlagfolien für die Gasmaske waren, benutzt, welche durch einen Druckknopf als Isolierung vebunden wurden. Das Kabel wurde angelötet und durch den kurzen Abstand der beiden "Heizplatten" im Wasser floß dann ein sehr hoher Strom, welche sie und das Wasser erhitzte. Oftmals flogen dadurch die Sicherungen raus und dann war meist der ganze Flur dunkel, bzw. ohne Strom. Eine Tasse Wasser konnte man so in ca. 10-20 Sekunden zum Kochen bringen. ;-)

http://www.mhmbw.de/



Kommentare 7

  • Eva-Maria Nehring 18. März 2014, 17:43

    Oh,
    wenn ich mir das im Wasser vorstelle....
    :-)
    LG Eva
  • werner weis 18. März 2014, 14:58



    Schnittstellen für ihn,
    wenn keine Steckdose zur Hand:

  • werner weis 18. März 2014, 14:55



    man muss sich nur zu helfen wissem
    auch aus einem Alu-Kleiderbügel lässt

    sich (bei passender Länge, Ohm!) ein Tauchsieder biegen
  • Rudolf DD 7. Mai 2013, 16:05

    Bei meiner letzten Reserve gab es richtige Tauchsieder. Bei Reservisten war man nicht so genau. Steckdosen gab es aber so gut wie keine mehr. Fast alle waren von Ufos verschmort.
  • Glitzerberg 3. Mai 2013, 23:34

    Ja ein "UFO", diesen "Tauchsieder" kenne ich auch noch. Ich war aber privilegiert, ich war "Küchenbulle", saß quasi an der Basis des "Kaffee- und Teehimmels" und kenne so die Risiken der illegalen Heißwasseraufbereitung nur von Berichten meiner Stubengefährten, die so manches mal, die Strohmleitungen "krachen" ließen.
    Tilo, ohne Dein Foto hätte ich diese Zeit verdrängt.

    LG Lutz

  • ulizeidler 3. Mai 2013, 22:03

    DAs is ein Tauchsieder?? 100% sicher...

    sah erst aus wie ein Stetoskop... is ja vielleicht eher ein Defibrilator....
  • Cathrin Deumel 3. Mai 2013, 21:02

    Schön, so an die Armeezeit erinnert zu werden, wir stellten immer
    einen "Posten" an den Sicherungskasten, der die Sicherungs-Automaten
    rasch wieder auf Strom durchlassen umschalten konnten.

Schlagwörter

Informationen

Kategorie Motive
Ordner Dresden
Klicks 2.571
Veröffentlicht
Lizenz

Exif

Kamera Canon EOS 60D
Objektiv Canon EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM
Blende 5.6
Belichtungszeit 1/80
Brennweite 46.0 mm
ISO 2500