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Esonn03


Basic Mitglied, NRW

Artesischer Brunnen…

… in einem japanischen Garten.

Entsättigtes Foto im Querformat 3:2. Ein Teich, im Vordergrund, der teils mit Pflanzen überwachsen ist. Es sind vermutlich Seerosen, die auf der Wasseroberfläche treiben. Sie haben allerdings in der Jahreszeit keine Blüten. Einige Sträucher säumen das stehende Gewässer, das man sich keinesfalls rund vorstellen darf. Ein großer Strauch ist rechts in dem Bild sichtbar: Dieses übermannshohe, dicht wachsende Gebüsch ist auf einer „Landzunge“ in das vermutlich nur knietiefe Wasser hinein, angepflanzt. Vom Standpunkt der Kamera, drei bis vier Meter vom Teich entfernt, bis zum gegenüberliegenden Ufer, mögen vielleicht fünfzehn Meter liegen. Die Breite des Gewässers misst sich in einer ähnlichen Dimension. Etwas links neben der Mitte versetzt, ist eine steinerne Kugel so in das Gewässer hinein gesenkt, das die obere Hälfte aus dem Wasser ragt. Der Durchmesser des schwarz angelaufenen, oben mit grünem Bewuchs überzogenen Brunnens, mag bei etwa anderthalb Metern liegen, entsprechend ragt die als Brunnen funktionierende Kugel gut einen Meter aus dem Wasser heraus. Die Kugelform trifft es nicht ganz: parallel zur Wasseroberfläche ist der kugelähnliche Körper abgeschnitten. Das gleich zweimal. Das äußere Segment fehlt ganz, die entstandene Scheibe ist etwa eine Handbreit über dem unteren Teil des Brunnens befestigt worden. In der Mitte dieser Scheibe wurde eine Öffnung gebohrt, durch die nun ein Wasserstrahl, gut zwei Handbreit hoch, sprudelt. Man kann an einen artesischen Brunnen erinnert sein. Das Wasser läuft über die Oberseite der steinernen Platte wieder an den Außenseiten der Kugel, in dünnen Rinnsalen und in einzelnen Tropfen, hinab.
So wie rechts in dem Bild der in den Teich hinein gepflanzte Strauch steht, so wird auch die linke Seite des Fotos durch einen ähnlichen Strauch begrenzt. In Blickrichtung hinter dem Teich wächst unmittelbar an dessen Ufer, fast bis in das Wasser hinein, ein schmaler Busch, dessen länglich spitze Laubblätter auf die Distanz gut auszumachen sind. Dahinter stehen, schräg hinter einander, zwei große Laubbäume. Der Stamm des vorderen linken Baumes ist wenig oberhalb des Erdreiches mehrfach verzweigt: drei sternförmig abgehende dicke Äste und ein aufstrebenden Stamm, der weitere Äste trägt, sind sichtbar. Die gelbbräunliche Rinde des Baumes ist glatt, der Baum ist im April noch nicht belaubt. Während dieser Baum weit ausladend wächst, zeigt der rechts dahinter stehende, gleichfalls nicht belaubte und glattborkige Baum weitaus mehr Höhe. Die Wuchsrichtung, auch der abgehenden Äste, ist vornehmlich steil nach oben gerichtet.
Im Hintergrund wachsen Nadelbäume, der Erdboden ist mit kultiviertem Rasen bewachsen. Oberhalb der Bäume ist durch deren lichtes Astwerk mit nur wenig Zweigen, der helle Himmel sichtbar. Teils sind die dünneren Äste durch das gleißende Licht überstrahlt.

Die Spiegelung des Bildhintergrundes im Wasser des Teiches ist nur von untergeordneter Bedeutung. Die Zeichnung an der Oberfläche wird durch die vielen Pflanzen und die dunkle Farbe eliminiert.

Der Gesamteindruck des Bildes, das im Original nahezu nur in Grüntönen malt, ist eher dunkel: der nahezu schwarze Brunnen, die dunkle schwarz-braun-grüne Wasserfläche, die zwar weniger als ein Zehntel der Bildfläche ausmacht, aber in Verbindung mit den Gebüschen, die auch eher in mittlerer Helligkeit malen, ergibt ein kontrastreiches Bild, das gut durchgezeichnet ist.
Die Kugel und die in ihrem Umriss rundlichen Büsche heben sich geometrisch klar von den Bäumen ab.

Kamera:
Canon EOS 500D

Objektiv:
EF-S 18-55mm

Einstellungen:
30 mm 1/800 f50 ISO400 0ev

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