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Was ist neu?

Dieter Eichstädt


Pro Mitglied, Schneverdingen

An sonnigen und sandigen Stellen...

..findet man jetzt mit etwas Glück die Brutkolonien von der Hosenbiene. Dasypoda hirtipes ist von den seltenen Hosenbiene noch die häufigste. Ein Weibchen dieser Art gräbt bald nach dem Schlüpfen einen schrägen Gang, der zunächst schräg verläuft, dann aber senkrecht bis maximal 60 cm tief nach unten führt, wo die Erde sehr fest sein kann. Von diesem Hauptgang aus gräbt es auf verschiedenen Ebenen und in verschiedene Richtungen etliche Brutzellen. Der eingetragene Pollen, wird zunächst trocken und locker angehäuft: später kommt auch Nektar hinzu. Daraus wird ein Ballen geformt. Oben auf den Ballen legt die Biene dann ein einziges Ei und verschließt schließlich die Brutzelle mit Erde. Jeden Tag stellt Dasypoda hirtipes eine Brutzelle fertig, für deren Verproviantierung sie vier Stunden bzw. 6–10 Sammelflüge benötigt. Auf jedem Flug kann sie in in ihren Haarbürsten ("Hosen") über 40 Milligramm Pollen transportieren.

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