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AM 382 4° – Þorlákur -Biografie

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AM 382 4° – Þorlákur -Biografie

Mittelalterliche isländische Handschriften und Wiegendrucke in der Frankfurter Kunsthalle Schirn

Prachtvolles Pergamentbuch mit verzierten Initialen und vermutlich mindestens 84 Blättern. Die Schrift ist ziemlich groß, einspaltig, und die Überschriften sind rot. Heute existieren noch 36 Blätter der Handschrift, von denen einige eingerissen und durch Feuchtigkeit und Verunreinigungen stark beschädigt sind. In der Handschrift befindet sich zuerst ein lateinisches Preisgedicht auf den heiligen Þorlákur Þórhallsson (1133–1193), der Bischof in Skálholt in Südisland war, dann folgt seine Lebensgeschichte auf Isländisch. Sie ist ein Beispiel dafür, wie die Isländer die Heiligensagas ausführten, eine Buchform, die unter dem Schutz der katholischen Kirche entstand. Die Handschrift wurde Mitte des 14. Jahrhunderts in Nordisland geschrieben, möglicherweise für das Nonnenkloster in Reynistaður im Skagafjord.

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